Freitag, Juni 26, 2009

Wandeln in Gottes Fußspuren...

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Es ist grad irgendwie echt sau schwer. Wenn man es von einer Seite betrachtet. Von einer anderen ist es sau einfach. Leider sehe ich gerade nur die schwere und die leichte fällt mir schwer zu sehen. Klingt komisch, ist aber so.

Warum ist es so kompliziert?

Weil ich mein Leben immer noch in meiner Hand habe und ich meine Vorstellungen nicht loslassen kann.

In Papa's Fußstapfen wandeln wird echt schwer, wenn man im Grunde nicht bereit ist dazu. Hmpf.
"Juchuh! Martin du hast die Erkenntnis! Dann weißt du ja, wo du anpacken musst und bist schon einen Schritt weiter!" mögen manche sagen.

Weit gefehlt! Ich bin erst einen Schritt weiter, wenn ich meine Erkenntnis auch angewandt habe. Was bringt mir Erkenntnis, die vielleicht zum Ziel führt, ich sie aber links liegen lasse?

Der Kampf gerade ist echt nicht einfach. Schon seit Wochen nicht. Ich weiß nur eines: Gott hat einen Plan und er wird mich nicht im Stich lassen!

In diesem Sinne, in erster Linie an die, die auch kämpfen und das Ganze vielleicht ein wenig nachvollziehen können: fetten Segen!

Mittwoch, Juni 24, 2009

Gehorsam / Beispiel: Jesus liebt dich total!: Papa und seine Kinder

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Jesus liebt dich total!: Papa und seine Kinder

Hm... Gehorsam... dieses Wort kommt immer dann zum tragen, wenn man selber eigentlich nicht will. Gehorsam heißt (meine Definition): Nicht das zu tun, was man selbst möchte im Glauben daran, dass derjenige, der es verlangt, es gut mit mir meint und ich ihm vertraue.

Gehorsam muss man lernen. Das hat oder kann man nicht auf einmal. Ich zumindest nicht. Aber es ist immenz wichtig, Gott gehorsam zu sein.

Bei Bento habe ich ein Beispiel dafür gefunden...

Puh

es ist Hochsommer!

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Wir befinden uns im Jahre 2009. Es ist der 24. Juni.

Normalerweis wäre es jetzt so um die 30 Grad und schönster Sonnenschein...

Die Realität sieht ein wenig anders aus.

Die Leute kommen in Pullover, Regenjacke und Regenschirm.
Es sind 10 Grad, es ist grauer Himmel und es schifft aus allen Eimern.

Soviel zum Thema Wetter.

Irgendwie schaut auch alles mürrisch, wenn man durch die Straßen geht und in mir selber kommt eine komische Stimmung hoch.

Warum eigentlich? Ich meine, ein wenig Wasser hat noch niemandem geschadet, es ist bestes Arbeitswetter (wer geht denn bei strahlendem Sonnenschein gerne arbeiten, wenn er am liebsten irgendwo am See wäre?) und außerdem wird es auch wieder heller und sonniger werden. Warum muss man immer rumnörgeln? Dieses Selbstmitleidgetue... Ich hab's so satt. Wäääääh es regnet, wäääh ich werde nass, wäääh mir geht's ja sooo schlecht.

Wird's davon auch nur eine Sekunde besser?
Schluss jetzt!

Jeder Tag hat seine Höhen und Tiefen. Jeden Tag geht Jesus mit und jeden Tag lernen wir was dazu! Deshalb rufe ich auf: Freut euch über JEDEN Tag und schaut, was Gott heute für euch bereit hält.

Montag, Juni 22, 2009

...und am Ende stand eine Frage!

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Dass es gerade drauf und drunter geht, habe ich ja schon angerissen. Seit gestern ist es klar, wohin die Reise geht. Es ist die Frage, die mich beschäftigt. Diese wurde von Gott gestellt:

Martin, bist du bereit, ALLES aufzugeben, um mir nachzufolgen?

Diese Frage konnte ich bis gestern nur mit Nein beantworten. Ich hatte Träume und Wünsche und vor allem: eine Vorstellung, wie was abzulaufen hat.

Diese Frage ist eine umfassende Frage. Es bedeutet echt viel. Und es ist eine Entscheidung, die Konsequenz hat. Es kann viel bedeuten. Sehr viel.

Ich habe eine Entscheidung getroffen, mal wieder, Gott über ALLES in meinem Leben zu setzen. Seit dem gibt es eine neue Frage:

Gott, wo möchtest du mich heute gebrauchen? Wo kann ich was für dich tun?

Eines ist seit dem passiert. Ich fühle mich frei. Es ist nicht einfach, und es hängt noch einiger Schmerz daran, aber ich fühle mich frei. Ich bin nicht mehr abhängig von anderen oder von Umständen.

Das nächste Abenteuer mit Gott kann beginnen!

Freitag, Juni 19, 2009

Die Politik und ihre Sperren.... oder: Volkstrauertag...

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Das erste, was mir heute Morgen begegnete, war die frohe Kunde
(

)

über ein neugeborenes Gesetz: Das "Zugangserschwerungsgesetz".

Ich schreibe ja ungern etwas über politischen Firlefanz... ...allerdings muss ich - auf Gefahr hin, die Diskussion aufzuheizen - mal was sagen, weil ich mein Maul nicht halten kann...

Ich finde es echt traurig, ein solches Mittel (Sperrung des DNS Eintrages) als gesellschaftliches Allheilmittel zu verkaufen...

(Für die, die es nicht wissen: DNS ist das Telefonbuch des Internet. Es weist der "Telefonnummer" eines Servers einen ansehnlichen Namen zu (wie z. B. http://zdf.de) Nur weil jemand nicht im Telefonbuch steht, heißt das noch lange nicht, dass derjenige auch kein Telefon hat...)

Dieses fanden auch 134.013 weitere Menschen in Deutschland, die eine Petition gegen dieses Gesetz mit unterzeichneten. Gebracht hat es, dass es nun als eigenständiges, angeblich zweckgebundenes, Gesetz verabschiedet wird und nicht mehr für jedes Dünken hergenommen werden könne.

Leider ist das immer noch keine Lösung. Die Sperrung eines DNS Eintrages kommt einer Zensur gleich. (Unabhängig davon, wie technisch sinnvoll das ist) Ein Gremium muss entscheiden, welcher Eintrag gesperrt wird und warum. Damit wählt ein Gremium aus, was zumutbar ist, und was nicht. Was bildet sich die Politik eigentlich ein?

Nur mal vorweg: Mir geht es (wie - ich behaupte - den 134.013 anderen unterschreibern der Petition) nicht um das Thema Kinderpornographie (dieses Thema ist aus meiner Sicht nur Mittel zum Zweck, weil es ein Reizthema ist), sondern um einen ganz anderen Punkt: Es wird Tür und Tor jeder Art von Sperre geöffnet. Ich dachte bisher, sowas gibt es nur in China. (wobei die in China machen es wenigstens auch nach einem technisch besseren Konzept und nicht so halbgares Zeug - was das Ganze aber nicht um einen deut besser macht)

Da hier ein Artikel aus dem Grundgesetz angegriffen wird, bin ich auf die anstehende Klage beim Bundesverfassungsgericht gespannt...

B.t.w.: Dadurch, dass dieses Gesetz nun vom Telemediengesetz entkoppelt und ein eigenes Gesetz geschrieben wurde, hebt den Angriff auf das GG aus meiner Sicht nicht auf.

Für diejenigen, die sich fragen, warum ich mich aufrege:

Dieses Gesetz ist zwar gegen Kinderpornographie gedacht und scheint erstmal nur diejenigen zu betreffen, die das auch konsumieren wollen, allerdings habe ich hier massive Zweifel daran, dass das so bleibt. Lt. Süddeutscher Zeitung haben auch weitere Gruppen ähnliche Sperrungen zu anderen Themen beantragt. Irgendwann ist es dann soweit, dass eine Person sagt: das passt nicht zum Parteiprogramm oder ist eine kritische Äußerung (wie z. B. dieser Artikel hier) und wird gesperrt. Das Ding mit China habe ich ja schon angesprochen. Und nein, man kann mich da nicht beruhigen. Beruhigen kann man mich erst, wenn man aufhört unschuldige Bürger dieses Landes zu verdächtigen (das tut man mit dem Gesetz) oder gar vor Gericht zu ziehen (das ist Zukunft und ist eine Folge des Gesetzes), sondern anfängt aufzuklären, den Menschenverstand fördert und die Kinder aus ihren Notlagen befreit - also gegen die Pornoindustrie vorgeht. Gesetze dafür existieren schon - müssten nur angewendet werden... ...mal so nebenbei...

Dienstag, Juni 16, 2009

Zwischenmeldung....

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Ich habe mich nun schon lange nicht mehr zurückgemeldet und wenn, dann war es nicht gerade sehr aussagekräftig.

Ich muss dazu auch sagen, dass ich eines festgestellt habe: Im Laufe der zeit verarbeitet man Sachen, die einem so passieren, unterschiedlich. Zumindest ist das bei mir so.

Ich habe es mal gewagt, in meinem Blog etwas zurück zu schauen. An die Anfänge dieses Blogs. Er begann in einer sehr stürmischen Zeit. Ich habe ein Ventil gesucht, mich irgendwie auszudrücken, mir das Ganze für das "danach" aufzuschreiben und gleichzeitig Eindrücke und Meinungen von anderen zu sammeln. In der Zeit habe ich sehr viel geschrieben. Noch mehr, als man hier auf dem Blog sehen kann.

Ich muss sagen: ich bin froh, dass ich es gemacht habe, denn so habe ich einen Einblick in das, was ich damals gefühlt und gesehen habe. Man kann auch eine Entwicklung feststellen, wenn man die Posts verfolgt. Ich finde das echt interessant. Aber ich mache es heute anders.

Warum?

Ich habe begonnen, auf andere Art und Weise zu verarbeiten und mich mitzuteilen. Sehr zum leidwesen derer, die meinen Blog gern gelesen haben und nicht die Möglichkeit haben, immer Kontakt zu mir zu haben. Wenn ich meine früheren Einträge lese, weiß ich in der Regel, was los war oder wer gemeint ist. Und die, die daran beteiligt sind, können es oft auch. Es ist nicht auszuschließen, dass diesen bezug auch unbeteiligte herstellen können. Es ist schwierig über Sachen zu berichten, ohne einen direkten Bezug herzustellen und diesen dann auszublenden. Gerade, wenn es um zwischenmenschliche Sachen geht, kann das zu bösartigen Nebenwirkungen führen. Dazu ist es auch schon öfter gekommen. Daher habe ich beschlossen, wenn ich etwas berichte, dieses nur kurz und bündig zu tun. Das führt dazu, dass jemand, der nicht mit mir redet (oder reden kann) auch nicht wirklich informiert ist. Da ich auch immer weniger Zeit im Netz verbringe und mir es einfach sau wichtig ist, meinen Freundeskreis hier vor Ort zu pflegen und meinen weiteren Aufgaben (wie z. B. Hauskreisleiter) nachzukommen, musste dieser Blog sehr stark zurücktreten. Das führte schon öfter mal zu Kommentaren oder so (und wird es wieder tun) , aber einen Tod muss man sterben. Daher bitte ich einfach um Nachsicht, dass ich nicht mehr so in der Form blogge, wie ich es mal getan habe und auch die Aktualität sehr zu wünschen übrig lässt.

Trotzdem möchte ich mal ein kurzes Update fahren, ohne groß ins Detail zu gehen:

Ich bin momentan in einer Situation, wo ich sehr viel über mich und verschiedene Sachen lerne. So geht es z. B. mal wieder um das Thema Geduld und "warten", um das Thema "loslassen" und um Gottes Führung. Dieses sind Themen, die sich immer zu wiederholen scheinen und bei jeder Lektion nicht einfach erscheinen. Mich beschäftigt das Thema Beziehung zum anderen Geschlecht und vieles, was damit zu tun hat, wie z.B. meine Rolle als Mann. Genauso lerne ich viel über das, was Liebe ist oder was sie nicht ist und so weiter...

Es ist gerade eine harte Zeit, wo ich momentan selber vieles nicht verstehe. Am wenigsten mich selbst. Trotzdem bin ich froh, in der Situation zu sein. Ich lerne gerade mal wieder echt viel und wachse. Vielleicht, wenn ich weiß, wie ich mich ausdrücken kann, berichte ich mal, was ich mit "wachsen" meine. Auf jeden Fall lerne ich Gott echt kennen und bin echt froh, dass ich ihn als Fürsprecher habe. In solchen Zeiten, wie dieser erfahre ich, wie hammer mega wertvoll es ist, eine Beziehung zum Vater zu haben. Es ist ein echter Segen und ich freue mich, dass ich mich echt auf ihn verlassen kann. Und ich bin froh, dass er mich besser kennt, als ich mich selbst.

Wenn du ein Christ bist, der du das hier liest und dir das grad auf'm Herzen liegt, für mich zu beten, dann bin ich echt froh darum. Es schreibt sich zwar hier leicht, weil ich nur anreiße, aber der letzte Abschnitt hat es echt in sich und ich fühl mich grad wie jemand, der sich am Felsen festkrallt um nicht weggespült zu werden. Es ist ein echter Kampf. Um so cooler ist es, was Gott so tut. Ich erfahre dass, wenn er führt, dass Sachen, die schlimm erscheinen nicht so wild sind, weil er's einfach in der Hand hat. Es klingt ein wenig widersprüchlich, liegt aber an dem Fakt, dass ich gerade nicht so genau weiß, wie ich mich ausdrücken kann. Ich möchte sagen, dass ich, trotz allem, einfach Hoffnung habe und da ist sogar mehr als nur Hoffnung, sondern eine ganz klare Zuversicht, dass mich mein Vater nicht im Stich lässt. Nichts desto trotz ist es echt nicht einfach grad.