Yeah! Endlich mal wieder grillen!!
Hab mir meine Gitarre geschnappt, kurz ein paar Fleisch gekauft und Zutaten für ne Marinade und ruff ufn Grill :) War echt cool! Dann gab’s noch lecker Glühwein :) Yeah!
maze... so einfach ausm Leben: chaotisch, praktisch, quadratisch.. gut :-) *gg*
Yeah! Endlich mal wieder grillen!!
Hab mir meine Gitarre geschnappt, kurz ein paar Fleisch gekauft und Zutaten für ne Marinade und ruff ufn Grill :) War echt cool! Dann gab’s noch lecker Glühwein :) Yeah!
Wie ich ja schon mal berichtet habe, war ich letzte Woche schon wieder krank. OK… ich hatte nur von meinem Geburtstag berichtet – was sollte ich auch sonst berichten: ich lag im Bett. Aber das positive am krank sein ist ja, dass man viel Zeit hat. Zeit, die man sich sonst kaum nimmt.
Z. B. habe ich zum Purzeltag habe ich das alte und neue Testament der Toten Hosen geschenkt bekommen. Yeah! :) Gleich mal meine Lieblingslieder rausgekramt und geschaut: wie wird jenes oder dieses gespielt? Kurzum: ich hatte mal wieder Bock Gitarre zu spielen. Das ist in den letzten Monaten total untergegangen. Und so langsam entwickelt sich da auch ein Ehrgeiz, etwas nicht “nur spielen” zu können, sondern das auch noch gut hinzubekommen, so dass man das sich nicht nur mit 3 Bier anhören kann…
Ich glaub ich hab in der Woche mehr Gitarre gespielt, als im ganzen Jahr davor… und vor allem: mit mehr Spaß daran. Weil irgendwie ist der Spaß da doch irgendwo irgendwie kleben geblieben. Weshalb ich auch nicht soviel gespielt habe… Naja… so ist dann doch ein Gebet in Erfüllung gegangen: Mehr Ehrgeiz und mehr spaß an Sachen, die mir mal spaß gemacht haben, aber jetzt nicht mehr so. Mal seh’n, wie’s weiter geht. Hm… da fällt mir bei dem Punkt zum letzten Post noch ein: so lang und mit Spaß an der Freud hab ich auch nicht mehr am PC gesessen und gebastelt, bis es funktionierte. Also am PC basteln hab ich schon lange keine richtige Lust mehr gehabt. Da sollte es einfach nur funktionieren. Richtige Langeweile, die sich da breit machte… hm… :) suspekt aber super! :) Ich freu mich :)
Ach… so nebenbei: Wenn’s jemanden interessiert, kann ich mal ne Anleitung schreiben, wie ich unterwegs sicher surfen kann – egal wo ich gerade bin. Benötigt wird – außer dem Laptop für unterwegs – nur eine Fritzbox und ein bisschen Software (openVPN und Freetz (eine Modifikation für die Fritzbox))
Oh je… da bin ich mal wieder etwas abgetaucht… habe nach den mobilen weiten des Internets gesucht. Und weil das so gefährlich ist, dachte ich: Mensch! Musst du sicherer surfen!
Also fing ich an zu graben und zu suchen, wie man das surfen denn nun sicherer machen kann. Da stellt sich nun die Frage: was heißt denn sicherer?
Für den, der sich jetzt grad fragt, von was ich überhaupt rede: Willkommen in den Wirrungen meines Gehirns :)
Ich habe mir, als mir langweilig war, so einen UMTS-Stick gekauft. Das Ding kann keine Musik machen (auch kein Teckno, wie man bei lauten wie “umts umts umts edge edge edge” vermuten mag) aber damit kann man wunderbar im Internet herumsurfen, wenn einem (bei wieder zu viel Langeweile) danach ist. Da ich einen Anbieter gefunden habe, der recht günstig ist und bei dem man das ganze auch innerhalb von 4 Wochen kündigen kann,dachte ich: hm… testen wa mal. Gut.
Sicherer surfen… da der PC, wenn er an so einem Teckno-Teil hängt, sehr ungeschützt ist dachte ich mir: das muss doch anders gehen.
Somit habe ich das Wochenende damit verbracht, eine sichere, virtuelle, Leitung vom Laptop nach Hause zu legen. Weil zuhause ist ja so ein toller Wächter vor der Tür, der immer sagt “Hey dü?! Dü kümmst hier nich rrrrein”. Mein privat Kaya. Perfekt.
Leider hat das mit dem Leitung legen etwas länger gedauert und war nicht ganz so einfach (wie ich mir das vorher gedacht habe). Demnach sind mir auch ein paar Sachen entwischt. Sie sind erst mal so an mir vorbei gegangen…
Z.B. das Jesus Punk mal wieder gebloggt hat… oweia. hammer krass genial.
Auch bei Bento muss ich noch so einiges nachlesen...
Und es sind noch so einige Sachen dabei drauf gegangen, die ich doch unbedingt erledigt haben wollte… Das kommt dann jetzt :)
Will sagen: ich bin wieder da!
Irgendwie vergeht die Zeit im Flug. Ich habe wieder mal Geburtstag und stelle ernüchternd fest, dass wieder ein Jahr rum ist. Das es ja auch nicht mehr weit bis Sylvester ist, trifft das wohl auf jede Sicht zu…
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Zeit irgendwie stehen geblieben ist, als ich 20 wurde oder so. Oder die Zeit rauscht weiter und bekommt nicht mit, dass sie der Zeit voraus ist oder irgendwie sowas die Kante. Jetzt haben mir schon mehrere gesagt: was? Ich dachte du bist erst 23? Naja… wenn’s nach meinem Gefühl geht ist dem auch so. Vielleicht gibt sich das ja noch, bis ich den nächsten 10er Block aufmache.
Ich hatte viel Zeit darüber nachzudenken, denn seit Freitag liege ich nun mit 39°C Fieber im Bett. Also diverse geplanten und nicht geplanten Partys sind kurzer Hand ins Wasser gefallen. Nicht mit uns, dachten sich 2 Kumpels von mir. Die kamen spontan vorbei mit ein paar Früchten und Säften im Gepäck und fingen an sich in der Küche breit zu machen. Es wurden leckere Saftcocktails gemixt. Ich rief noch beim China-Mann an und bestellte was passendes zu futtern. Yeah! Das war echt cool!
Ich hab mich da echt sau riesig drüber gefreut.
Kurz davor war ich dann beim Doc. Wegen Samstag in der Ambulanz um’s Eck. Schwere Bronchitis und Verdacht auf H1N1. Na rosig. Ich war doch vor 2 Wochen schon ne Woche daheim… hat sich wohl doch was veschleppt… dachte es wäre weg. Nun ja… Also werde ich am Montag nochmal zum Doc in die Praxis stiefeln und dem die Diagnose vom Vorarzt präsentieren. Er soll einen Abstrich machen. Ja.. mal schauen, wie’s dann weiter geht.

Ja, nun habe ich mich mal wieder länger nicht gemeldet. Es ist einfach Land unter. Trotzdem mag ich jetzt mal ein Update schreiben. Diese Woche ist was cooles passiert. Am Mittwoch war Hauskreis (so ein Abend, wo ich mit ein paar Jesus Freaks zusammen sitze, über das so mit Jesus erlebte rede, über Themen, die man sich so aussucht, rede, oder einfach mal Gemeinschaft habe…) und war so ein Ding, dass Gott mir sagte, dass er mit mir gern Mensch-Ärger-dich-nicht spielen würde. Okay.. Das hört sich jetzt sicher komisch an, das mit dem reden und so… ich kann dazu auch einfach nur sagen, dass Gott eine bestimmte Art hat mit mir zu reden. Das ist auch bei jedem irgendwie speziell. Für mich klar erkennbar und absolut normal irgendwie. So, wie, wenn ich mit jemand anderem rede.
Auf jeden Fall habe ich Gott gefragt, warum er denn dieses Spiel spielen will. Ich find das immer blöd. Andere rausschmeißen, vorm Häuschen stehn und nicht rein kommen, dann rausgeschmissen werden. Von vorne anfangen. Als Spiel.. okay… aber im Leben? Nä! Für Jocky irgendwie glas klar, als ich ihm das erzählte. Geduld lernen etc. Ich habe es immer noch nicht so ganz verstanden, was Gott mir damit eigentlich sagen wollte.
Dann habe einen Film im Kino gesehn. “Oben”. Da wurden mir auf einmal Sachen klar, die ich zwar kannte und mir an mir bewusst waren, aber ich habe die Zusammenhänge nie verstanden. Auch war mir nicht klar, warum einiges so passierte, wie es passierte. Ich kannte mich an der Stelle einfach nicht gut genug, um es ausdrücken zu können. In dem Film kamen Sachen vor, wo mir klar wurde: Das ist es.
Was hat das Ganze nun mit dem Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel zu tun?
Heute wurde mir klar, dass es Sachen gibt, die ich zwar schon hundertmal angepackt habe, aber es wieder von vorne aufgreifen muss um es nochmal gescheit zu machen. Und zwar mit Jesus, der den Antrieb gibt. Das heißt: sich auf Jesus einzulassen und vielleicht auch mal Sachen machen, die man selber nie so machen würde – weil es der eigenen Natur widerspricht. Ein ganz schöner Denkzettel. Aber ich find einfach cool, dass Gott gesagt hat: ich spiele mit! Ich geb dir halt und Kraft. Und das freut mich echt. Weil allein funzt das einfach nicht.
Momentaner Zustand
Die letzte Zeit war ziemlich stürmisch. Daher hatte ich auch kaum eine Minute um diesen Blog auf aktuellem Stand zu halten. Jetzt hat sich mein Körper das genommen, was er brauchte. Zeit und Ruhe.
Letzte Nacht war es noch nicht so schlimm, aber diese kann ich kaum schlafen. Die Nase läuft unentwegt und ich muss alle halbe Stunde neues Papier holen… Ein ziemliches gerenne, wenn man eigentlich schlafen will. Naja… Kann man machen nix, muss man gucken zu. Hoffentlich schreibt die Nase mir eine Karte, wenn sie angekommen ist.
Aber es passieren auch gute Sachen.
Hauskreisfreizeit
Letztes Wochenende war ich mit den Jungs aus meinem Hauskreis in der Nähe von Bayreuth und haben da ne ziemlich coole Zeit gehabt. Leider war alles sehr kurz und ein wenig chaotisch, aber sowas macht mir ja nix aus. 3 waren bereits am Freitag angereist , während 2 und ich erst Samstag Morgen aus München los konnten.Mittags rum waren wir dann auch da. Somit war schon mal ein halber Tag weg. Die Zeit danach verbrachten wir mit Essen kochen – was dann auch mal Nachmittags dann auf dem Tisch stand. Dafür war’s super und es war sehr witzig. Leider war ich das ganze Wochenende extremst müde. Die Wochen zuvor haben einfach ihre Spuren hinterlassen, weshalb ich nicht so wirklich viel gemacht habe, außer geschlafen und die anderen einfach mal kochen lassen – frei nach dem Motto: zu viele Köche verderben den Brei.
Abends hat einer über die Offenbarung einen Vortrag gehalten. Erst wusste ich nicht so recht, ob das einfach nur in Diskussion ausarten würde oder sonst was. Aber zu meiner positiven Überraschung fand ich es recht cool und interessant. Anschließend noch eine Runde Carcassonne gespielt und dann war der Morgen auch schon wieder angebrochen.
Am Sonntag gab es einen Vortrag über das Vaterherz Gottes. Für den Morgen war es mir irgendwie zu viel Input. Das Thema hatte ich schon öfters gehört und es fiel mir schwer, mich wirklich richtig zu konzentrieren. Es wurden ein paar Sachen gesagt, worüber ich nachdenken wollte – was mir aber wieder entfallen ist. Zum Aufschreiben war ich schlicht weg zu müde… Ärgert mich ein wenig, weil ich in der Situation selbst meine Gedanken auch kaum sortieren konnte.
Nach dem anschließenden Mittagessen ging es dann ans Aufräumen und sauber machen und dann wieder heim…
Dadurch, dass wir nur wenige Aktivitäten gemacht haben, war es nicht so spannend, wie die letzte vor 2 Jahren. Es wäre vielleicht mehr drin gewesen, was aber koordinationstechnisch einfach schwierig war. Dadurch, dass keiner wirklich Zeit hatte, irgendwas zu organisieren und einen Plan zu machen, wurde die Zeit halt einfach ineffektiv genutzt. Ich finde das aber persönlich nicht so wild, weil ich keine Lust habe, sowas in Stress ausarten zu lassen… Da ich, wie schon gesagt, die Zeit auch brauchte um mich ein wenig zu erholen, hätte es echt gequält, dieses und jenes tun zu müssen oder hier und da hin zu laufen. Sehr schade, weil die Gegend dort echt schön ist. Nur wohnen wollte ich da nicht… ein wenig sehr hinter dem Mond. Dafür mehr oder minder unberührt…
Nadja’s Abschied
Da Nadja nun für ein paar Monate in die USA geht, haben ein paar Freunde und ich bei Jocky’s Lieblingsrestaurant, dem Äthiopier, zu Abend gegessen. War ja klar, wessen Idee das war :) Aber es war sehr cool und witzig. Hat mich echt gefreut.
Sooo… viele Taschentücher/Klopapiere später versuche ich dann noch mal zu schlafen…
Bis zum nächsten Mal.
Hauskreis war gestern echt cool! Ich habe offiziell kein Thema gehabt. Es war geplant einen Plan für die nächsten Male zu machen. Das haben wir auch gemacht. War echt Klasse! Aber wir haben noch mehr gemacht. Ich habe neue Saiten auf meiner Gitarre aufgezogen. Mir war anfangs nicht so bewusst, dass es soviel Zeit in Anspruch nimmt, neue Saiten aufzuziehen! Allerdings war ich dadurch in einer lustigen Situation. Ich konnte/wollte nicht einfach in der Mitte aufhören, weil ich noch Lobpreis machen wollte. So musste ich so einiges delegieren. Und es hat super geklappt. Als ich endlich fertig war, war der Plan auch schon so gut wie erarbeitet. So ging es dann etwas anders zu, wie ich das ursprünglich dachte. Ich beginne einen Abend gern mit Gebet, weil ich Gott nochmal explizit einfach einladen will und ihm auch die ganzen Sachen des Tages so geben möchte. Da soll einfach eine andere Atmosphäre rein und wenn ich bete, dann passiert das auch voll oft. Ich habe das diesen Abend nicht gemacht. Wir haben als erstes den Plan erstellt und ich meine Saiten aufgezogen und die anderen Pizza gegessen. Als ich fertig war und dann anfing zu beten, kam eine total andere Atmosphäre – so wie ich mir das echt wünsche – hinein. Und das fand ich super. Gott hat mir mal wieder gezeigt, dass es echt anders ist, wenn er der Mittelpunkt ist. Auf einmal hatten wir ein Thema. Es war, als hätte sich jemand vorbereitet, aber es entstand einfach so. Es war total schön. Der Lobpreis anschließend war auch recht interessant. Jocky hatte mal wieder ein Bild. Und ich hatte auf’s Herz bekommen, ein Lied von Petra singen. Joar. Ich fand es echt toll :)
Freu mich echt auf den nächsten Hauskreis!
"Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hatte am Sonntag in der ARD-Fernsehsendung "Anne Will" geklagt, das Schlämmer-Entertainment gehe zu Lasten der Politik und schade dem Ansehen der Politiker."Ja bitte, Herr Steinbrück. Dann verraten Sie mir doch bitte mal, warum Herr Kerkeling mit dieser Parodie denn so schaden kann! Ist es vielleicht doch einfach nur der Punkt, dass sich die Politiker längst ins Aus geschossen haben und für einen wirklichen Wechsel aus Versprechen zu dem, was realistisch ist, einfach zu wenig flexibel sind?
- Süddeutsche Zeitung -
SZ: Die SPD will zur Bildungsfinanzierung den Spitzensteuersatz erhöhen. Das bringt zwei bis drei Milliarden Euro. Zugleich gibt es viele Versprechen: Mehr Lehrer, Sozialarbeiter für alle Schulen, jeder der älter ist als 20 Jahre soll einen Rechtsanspruch auf eine Berufsausbildung erhalten. Dafür reicht das Geld nicht aus.
Nahles: Der Bund bezahlt nicht die Lehrer. Wir machen den Ländern ein Angebot: Aber wir beteiligen uns an den Ausgaben für Sozialarbeiter an Schulen, obwohl es nicht die Aufgabe des Bundes ist. Genau so stelle ich mir einen neuen Bildungsaufbruch vor: Nicht Ressort und Zuständigkeiten stehen im Zentrum, sondern der gemeinsame Wille, die Probleme in unserem Bildungssystem zu lösen. -Süddeutsche Zeitung -
"Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) fügte an, dass viele Bürger, die über unfähige Politiker klagten, nicht einmal mehr eine Tageszeitung läsen oder die Fernsehnachrichten anschauten. So sei es kein Wunder, dass "ein falsches Bild von Politik" entstehe."NjaaaaaNEIN! Nicht so ganz, Herr Wulff. Ich habe hier zwar aus einer Tageszeitung zitiert. Und Fernsehnachrichten schaue ich auch recht selten. Trotzdem rege ich mich auf - und zwar durch die Bank. Wenn Sie meinen, Herr Wulff, eine Tageszeitung und eine Fernsehsendung wäre das A und O um sich über Politik zu informieren, dann frage ich mal nach Objektivität jener welchen. Ist es nicht so, dass bestimmte Informationen vorenthalten werden? ist es nicht so, dass Zeitungen und Zeitschriften doch nicht so ganz unabhängig sind, wie sie immer behaupten? Man sagt ja: Spiegel links, SZ rechts, Welt links, ...
- Süddeutsche Zeitung -
)Seit dem ich, wegen der ProChrist-Veranstaltung, mehrere Gemeinden besucht habe, habe ich mehr und mehr ein Herz dafür bekommen, dass unter den Christen mehr Einheit sein muss. Dadurch habe ich auch einen Blick in meine Gemeinde und auf mich geworfen. Denn Einheit fängt bei mir an und weitet sich dann aus.
Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden. Es geht nicht darum, einer Meinung zu sein oder sich anzugleichen. Es geht eher darum, die Vorstellungs-Gebäude, die man selbst baut einzureißen und Jesus-ähnlicher zu denken und sich darauf zu konzentrieren.
Wir leben in Gemeinden. Die eine Gemeinde ist mehr distanziert und es braucht eine gewisse Zeit und Mühe, Gemeinschaft zu haben. Eine andere Gemeinde ist offen und eine Gemeinschaft entsteht schnell, aber sie hat keinen Bestand. Sie ist oberflächlich und kontrollierend. Das sind die Äußerlichkeiten. Die eine Gemeinde vertritt diese theologische Ausrichtung, eine andere jene.
Wie soll da nun Einheit herrschen? Es gibt mehr Streitpunkte, als Punkte, an denen man sich verbunden fühlt.
Eben hier möchte ich zum Andersdenken auffordern! Wenn man immer auf die Dinge schaut, an denen man aneckt und sich fragt, was der andere anders macht, kommt man nicht auf einen Punkt. Es wird Streit gesäht.
Wie kann man nun anders denken?
Ich habe ja schon gesagt, dass Einheit bei mir anfängt. Wenn ich in mir zerstritten bin, welchen Weg ich einschlage und wie ich lebe, hat das Auswirkungen nach Außen. Da stellt sich die Frage: Wie lebe ich?
Diese Frage muss sich jeder persönlich beantworten. Bei mir ist es gerade der Prozess, Vorbehalte gegenüber anderen stehen und los zu lassen und neues wachsen zu lassen. Mein Herz brennt dafür, dass ich mich in der Gemeinschaft von Christen zuhause fühle, egal wo auf dieser Erde ich mich befinde. Diese Vorbehalte ist das Konstrukt, von dem ich geredet habe. Ich habe ihm den Kampf angesagt, denn ich bin der Überzeugung, dass dieses Konstrukt eines verhindert: Liebe untereinander.
Um diese Liebe geht es mir. Denn Gott hat mich so sehr geliebt, dass er diese Vorbehalte gegenüber meiner Person durch Jesus ausgeklammert hat. Ich hoffe, ihr versteht, was ich hier sagen möchte. Er hat für mich gekämpft, obwohl ich gegen ihn war. Und daher habe ich mich für ihn entschieden – und entscheide mich auch weiterhin für ihn. Dadurch, dass Gott mich überwunden hat, hat er in mir Einheit geschaffen. Einheit wurde hier geschaffen, in dem er mich so annahm, wie ich zu ihm gekommen bin.
Nun zurück von mir zu meinem Umfeld. Ich bin der Meinung, dass Einheit entsteht, in dem wir unsere (ich hole jetzt weit aus) Mitmenschen so annehmen, wie sie uns begegnen und zu uns kommen. Dabei müssen wir nicht einer Meinung sein. Gott war auch mit mir nicht einer Meinung, als er mich annahm. Das hat er mir sehr deutlich gezeigt. Er hat es mir auf eine liebevolle Art und Weise gezeigt. Man kann sagen: Höflich und liebevoll, aber bestimmt. Und so kämpfe ich dafür, dass Einheit auch in meiner Gemeinde entsteht. Dass die Vorbehalte gegenüber anderen wegfallen. Erst mal heißt das konkret: Ich sehe in dem anderen, welche gemeinsamen Punkte wir haben. Bei Gemeinde heißt das für mich: Der, dem ich dort begegne, ist einer meiner Geschwister. Was mich als allererstes mit ihm verbindet ist, dass wir denselben Vater haben. Dann geht es weiter. Über Interessen und so weiter. Ich kann nicht mit jedem Freund sein (Für mich heißt das, dass ich nicht zu jedem eine solche Bindung aufbauen kann, dass ich jedem persönliche oder gar intime Sachen erzähle). Aber Einheit bedeutet, dass ich trotzdem Gemeinschaft mit ihm haben kann. Es bedeutet: ich kann ihre Meinungen stehen lassen kann. (Es bedeutet nicht, dass ich persönlich es schon perfekt kann – aber ich kämpfe dafür) Einheit bedeutet, dass ich Menschen, denen ich begegne, in Liebe begegne. Einheit bedeutet für mich: Annahme, ohne den Hintergedanken den anderen auf meine Sichtweise “reparieren” zu wollen. Wenn ich denke, dass jemand aus meiner Sicht etwas falsch sieht, kann ich Gott bitten, Klarheit zu schenken und zu sagen, was zu tun ist. Aber nicht mit einem Kreuzschlitzschraubenzieher auf eine Schraube mit einem Schlitzkopf losgehen.
Das ist so das, worum sich mein Herz bewegt. Ich möchte mehr Einheit unter Christen – aber auch mehr Annahme der Nichtchristen. Denn, soweit ich sehen kann ist es dass, was Gottes Herz bewegt… Wer macht mit?
Kurzes Nachwort:
Ich habe diesen Text nicht geschrieben, um irgendwen korrigieren zu wollen. Auch nicht, um mal einen Rundumschlag an Kritik zu äußern. Diesen Text habe ich getippt, weil für Einheit mein Herz brennt und weil ich will, dass Christen mehr zusammenwachsen. Ich meine in diesem Text niemanden persönlich, oder schreibe wegen irgendeiner Begebenheit.
Sooo… die Woche ist fast rum! Halleluja! :)
Heute waren die letzten Gespräche und ich muss sagen: Es war echt spannend! Erst mein Jahresgespräch am Dienstag und heute ein Meeting, indem ich mein Projekt vorgestellt und die Leute eingewiesen habe. Nach Feierabend hatte ich noch ein Gespräch mit dem Pastor der Baptistengemeinde in München. Und ich muss echt sagen: in keinem Gespräch habe ich mich von Gott irgendwie alleingelassen gefühlt. Es war einfach nur toll.
Das Jahresgespräch war echt spannend und informativ… ich habe mir das schlimmer vorgestellt. Ich konnte einfach erzählen und über die aktuelle Lage informieren. Ich konnte meine Wünsche äußern und hatte das Gefühl, dass ich unterstützt werde. Vor dem Gespräch hatte ich echt ein wenig Bammel, weil ich es halt überhaupt nicht einschätzen konnte und ich weiß nie, wie ich mich vorbereiten soll. Ich hatte aber eine ganze Latte voll Fragen auf Papier und als ich diese beantwortete, gab das irgendwie schon einen roten Faden, wohin das Gespräch laufen sollte und wohin ich das Gespräch lenken würde.
Vor der Präsentation hatte ich noch mehr schiss, als vor dem Jahresgespräch. Denn da hatte ich keine Fragen, woraus sich ein roter Faden ergab. Gestern entschied ich mich dann, einfach das Ganze von vorn bis hinten durch zu gehen und einfach interaktive Fragen zuzulassen. Nun ja, so bekam man von meinem Projekt einen Überblick und die wichtigsten Sachen konnten geklärt werden. Das war mein Ziel. Erreicht. Super :) *freu*
Nun zu guter letzt hatte ich noch ein Gespräch mit dem Pastor der Baptistengemeinde in München. Als ich zu ProChrist dort war, ist mir einiges aufgefallen, was ich dem Pastor per Email schrieb. Nachdem Missverständnisse ausgeräumt werden konnten, lud mich der Pastor zu einem persönlichen Gespräch ein. Er wollte sich das Ganze wohl nochmal genau anhören und mehr über mich erfahren. Ich fand das echt super. So konnte ich ihm nochmal zeigen, dass ich es wirklich nicht böse meinte, sondern Einheit und Liebe fördern möchte. Es war ein echt lockeres und nettes Gespräch. Das Gebet zum Schluss tat noch seiniges dazu. Ich wünsche mir echt, dass dort einmal eine Gemeinde ist, die richtige Liebe ausstrahlt und ihre Dienste nicht nur mit Eifer und Pflichtbewusstsein tut, sondern wo man merkt: Da steht die Liebe im Vordergrund. Was man tut, ist völlig nebensächlich. Da ist eine Gemeinschaft und diese ist in Liebe. Wenn man das merkt, dann wäre das wirklich das, was ich jeder Gemeinde einfach nur wünschen kann. Nicht nur der Gemeinde, sondern Gemeinde fängt beim “ich” an.
Ja… ja…. ich habe mich hier etwas länger nicht mehr zu Wort gemeldet. Ich war ja auch kaum zu Hause bei dem super genialen Wetter. Nun bekommt ihr mal ein Update.
Wetter… das ist so ein Stichwort. Ob draußen oder in mir. Was das “Draußen” angeht, genieße ich es gerade total. Sooft es geht an der Isar sein und grillen und Gitarre spielen, oder sich mit Freunden treffen.
Letzte Woche haben Martin und ich einen Whisky und einen Whiskey gekauft… ersterer war Schottischer Abstammung, letzterer Irischer… Warum? Nun ja… wir hatten mal wieder Stammtisch… und oft gehen wir dann in einen Irish-Pub und zum Abschluss trinken wir halt einen Whiskey. Nun haben wir uns überlegt, dass es viel besser wäre, wenn wir uns einfach eine Flasche kaufen :) Die hält dann bestimmt auch ein paar Monate… So hatten wir nun 2 Whisk(e)ys zur Auswahl :) Beide sind nicht übel…
Themawechsel… Morgen habe ich mein Jahresgespräch. Es wird echt interessant werden… Da werden so einige Weichen für die Zukunft gestellt. Ich habe da ein wenig Bammel vor, weil das Gespräch echt wichtig ist und ich nicht 100% weiß, wie ich mich darauf vorbereiten soll. Meine Hoffnung: Jesus ist dabei! Er war bisher immer dabei. Bin gespannt, was da herauskommt.
Ansonsten stehen in dieser Woche noch ein Gespräch und noch eine Präsentation an. Diese Woche ist echt vollgestopft. Aber das wird schon… Stück für Stück…
Nach so tollen 2 Wochenenden – also Ostern und das letzte – ist es nicht schlimm, wenn alles ein wenig stressiger wird… Geht auch wieder vorbei…
Nun ja.. Also dann! Fetten Segen euch Lesern :)
Gestern war ich bei ProChrist. Eigentlich mag ich die Veranstaltung gerne, weil ich den Prediger, Ulrich Parzany gern höre und normalerweise es auch ein ziemlich cooles Anspiel von einem Schauspieler Ehepaar gibt.
Dieses Jahr hätte ich ProChrist fast verpasst. Es war fast keine Werbung vorhanden und irgendwie bekam ich davon erst was mit, als die Veranstaltungen bereits liefen. Sehr komisch, im Gegensatz zu den vergangenen Malen. Ich scheine aber (leider) nicht der einzige gewesen zu sein, der von ProChrist kaum was mitbekommt. Insgesamt war die Gemeinde vielleicht halb besetzt, wenn überhaupt – und der allergrößte Teil waren wohl Gemeindemitglieder… Nun ja…
Trotz allem hat mich einiges bei ProChrist angesprochen und ich kann es empfehlen dort hin zu gehen. Denn ich habe das Gefühl, das Gott durch U. Parzany einfach spricht. Ich fände es sehr schade, wenn dort die Leute nicht hingehen, die Gott suchen. Es ist eine Chance ihn ein Stückchen kennen zu lernen.
Am Wochenende war ich mit 2 Freunden auf’m Berg. Genauer auf’m Wilden Kaiser in Österreich. Das war echt cool :) Es hat sau spaß gemacht, der Schnee war super und es sind alle heil den Berg runter gekommen. Leider gibt’s keine Bilder davon, weil meine Kamera kaputt gegangen ist :(
Leider habe ich eine Nacht im Durchzug geschlafen, warum ich nun mehr oder minder ans Bett gefesselt bin… Die Nasennebenhöhlen melden sich wieder und ich habe wieder Antibiotika verschrieben bekommen. Nun ja… so habe ich nun 1 Woche Pause.
So ist datt… also in diesem Sinne: bis bald :)
Heute mussten wir früh aufstehen. Wir fuhren von Porto nach Castelo Novo. Das liegt im Osten des Landes, fast an der spanischen Grenze. Aber wir haben alles ohne großen Stress hinbekommen. Endlich mal etwas ohne Stress ;)
Gegen Nachmittag kamen wir an. Wir wurden echt super freundlich empfangen und machten einen Rundgang. Es hat sich einiges verändert seit Oktober. Man zeigte uns den neuen “Campingplatz”, wo wir auch gleich mal unser Zelt aufbauten. Anschließend haben wir noch geholfen, ein paar Zweige zu sammeln. Die wurden für Gerrit’s Häuschen benötigt. Es wurde allerdings auch recht bald dunkel und es gab Essen. Wie gewohnt: Vegetarisch. Aber gut. Zu guter letzt saßen wir noch bei Ton zum Lagerfeuer. Ich stellte fest, dass er das Zelt, was ich mit ihm zusammen gebaut habe, erweitert hat. Es ist sehr cool geworden.
Am nächsten Morgen wachte ich auf und stellte fest: ich bin erkältet. Na super. Ich hatte in der Nacht schlecht geschlafen und hatte einen leichten Zug im Rücken. Mein Schlafsack war zwar warm genug – aber ich hätte mir etwas um den Hals wickeln sollen. Mir ging es gar nicht gut. Ich war müde und einfach im Arsch. Demnach habe ich nur gefrühstückt, dann etwas stille Zeit gemacht und habe mich dann wieder auf’s Ohr gehauen und bis Mittag geschlafen. Ich wurde geweckt und entschied mich dann doch was zu essen. Eigentlich hatte ich geplant, das Mittagessen ausfallen zu lassen. Aber ich hatte irgendwie doch hunger. Als ich aufstand, ging es mir aber ein wenig besser. So bin ich dann am Nachmittag mit Steffi in das Dorf gegangen, denn das Klopapier war aus und wir wollten neues kaufen. Ich hatte noch gerätselt, ob ich es kräftemäßig hinbekommen würde, aber es haute hin und war echt schön. Bei dem Cafe, wo ich das letzte Mal die leckere Mahlzeit bekam, holten wir uns was zu trinken. Auf der Suche nach dem Supermarkt lief uns Ton über den Weg. Er sagte uns, wo wir ihn finden würden. Wir kauften das Klopapier und trafen Ton wieder in einem Cafe. Er wollte ein wenig im Internet surfen. Wir setzten uns zu ihm auf die Bank und genossen das herrliche Wetter. Es waren um die 25°C. Ganz anders, als der Wetterbericht voraussagte. Dummerweise hatte ich einfach die falschen Sachen mit. Ich hatte nicht damit gerechnet, Sommertemperaturen anzutreffen. Demnach war ich viel zu warm angezogen. Trotzdem war es total toll. Irgendwann gingen wir wieder zurück um Barbara zu erwarten, die heute aus London kommen sollte. Sie hatte einen Zwischenstopp in Porto gemacht. Ich freute mich schon richtig, sie zu treffen. Sie kam kurz nachdem wir gegessen hatten. Sie schrieb mir noch eine SMS damit wir für sie und eine Freundin noch etwas zu essen überließen. Ich hoffe, es hat geeicht. Üppig war es ja nie :) Ist halt schwer, für viele Leute zu kochen. Als sie endlich da war, war die Freude ich riesig. Nun ja… es gab viel zu erzählen…
Die nächste Nacht wurde für mich wieder Horror. Ich hatte kaum geschlafen, laufend nur am Naseputzen und am Nasentropfen nehmen. Und als ich endlich ein wenig geschlafen hatte, klingelte der Wecker. Wir mussten wieder etwas früher aufstehen, denn es war Abreisetag. Die Zeit auf dem Land war vorbei. Sehr schade, denn ich mag die Leute dort einfach sehr. Nun ja, wir packten unser Zelt und unsere Sachen ein und wollten eigentlich an der morgendlichen Prayer-time teilnehmen. Allerdings war ich nicht fit und brauchte für alles länger… Wir wurden fertig, als wir eigentlich schon los wollten. Dann noch schnell verabschieden…. es zog sich alles ein wenig in die Länge. Naja… so kam es, dass wir unseren Zug verpassten. Wir liefen zum Bahnhof und Steffi meinte, ich sollte zurück gehen, ohne Gepäck und noch Orangen und Mandarinen pflücken und Wasser trinken und mitbringen. Ich war nämlich sehr im Eimer – und der nächste Zug fuhr erst so in 4 Stunden. Ich war darüber irgendwie echt nicht glücklich und ärgerte mich, dass ich so lang mit allem gebraucht hatte. Vor allem dachte ich: Was soll ich bitte 4 Stunden an einem Bahnhof, wo nix los ist – und ich habe hunger. Sie machte mir klar, dass es für sie kein Problem ist, wenn ich zurück gehe und sie auf das Gepäck aufpasst. Dafür bin ich ihr echt dankbar, obwohl ich mir auch Gedanken darüber machte, was die anderen wohl sagen würden. Aber ich lief zurück. SO konnte ich noch ein wenig mit Barbara reden, Mandarinen und Orangen pflücken und Wasser nachfüllen und mitbringen. Kurz bevor ich gehen wollte, ging es Ton auf einmal nicht gut. Barbara kam mit ihm den Berg hinunter und rief einen Notarzt an. Er konnte nicht mehr gescheit Atmen. Sie musste den Leuten dann erst mal erklären, wie sie denn zu dem Land kommen, denn es gibt ja keinen Straßennamen oder Hausnummer. Aber offensichtlich fanden sie es. Barbara und ich gingen den Berg hinauf, um sie abzuholen und ihnen den Weg auf dem Land zu zeigen. Sie waren sehr schnell dort. Und das, obwohl er Weg für ein Auto solcher Masse nicht gerade ideal ist. Viele spitze Steine und Schlaglöcher. Sie untersuchten Ton und nahmen ihn mit ins nächste Krankenhaus. Barbara klärte noch die Details und ich musste schauen, dass ich wieder zu Steffi kam. Sie wartete ja am Bahnhof auf mich. Ich brachte ihr die versprochenen Früchte, ein paar Kekse und ein wenig Wasser mit. Ich hatte gedacht, dass sie noch bis zum Flug am nächsten Tag reichen würden – aber wir verputzten alles recht schnell. Frische Orangen direkt vom Baum schmecken einfach genial! :)
Endlich kam der Zug. Da wir mit dem Regionalzug fuhren, wurde die Reise recht langatmig. Und 2x umsteigen. Nicht sehr schön, aber machbar. Da ich aber immer noch mit meinem Schnupfen kämpfe, bin ich auch froh, wenn wir morgen im Flieger in Richtung kaltes Deutschland sitzen.
Angekommen in Lissabon suchen wir wieder die Pension auf, in der wir bereits waren. Ich hoffte, der Mensch von der Rezeption würde uns wiedererkennen. Tat er leider nicht. Zumindest sieht’s so aus. Aber wir haben wieder ein Zimmer für 30 EUR bekommen. Nun hatten wir aber Hunger. Wir gingen ins Restaurant, gleich nebenan. Der Kellner war sehr aufmerksam und freundlich und das Essen war nun auch nicht wirklich teuer. Es war soviel, dass ich es fast nicht aufessen konnte. Dieses Mal musste mir Steffi gehörig helfen… Dieses Mal war es echt umgekehrt. Ich kämpfte mit meinem Stück Fleisch und hatte sehr schnell keinen Hunger mehr. Normalerweise ist sowas kein Problem für mich. Naja… ich wollte auch ganz schnell schlafen…. Ich war hundemüde und einfach im Eimer. Nebenbei immer noch dieser Schnupfen… Ich haute mich demnach sehr schnell ins Bett, während Steffi nochmal einkaufen ging um für’s Frühstück zu sorgen. Das fand ich echt toll, weil für mich wäre es echt eine Qual gewesen, sich durch die Stadt zu bewegen…
So ging der Tag zu Ende… und der Urlaub nährt sich jenem Ende auch sehr schnell… Morgen Nachmittag geht der Flug nach Frankfurt und dann sind 2 echt super Wochen vorbei. :) Ich bin echt Happy! Das war echt ein toller Urlaub :)
Steffi reiste bereits am Freitag mit dem Zug aus Faro an. Ich kam aus Paris am Samstag. Die 2 Tage mit meiner Familie waren echt schön. Es waren viele da, die ich sehr lange nicht mehr gesehen hatte. So fand ich es wirklich angenehm, diesen kurzen, ungeplanten, Ausflug machen zu können.
Steffi holte mich am Flughafen ab. Sie hatte bei ihrer Ankunft eine tolle Pension gefunden und einen Überblick über die Stadt gewonnen. Das fand ich sehr angenehm, weil ich mich da um nix kümmern musste. Da bin ich echt dankbar. Diesmal war ich derjenige, der sich nicht auskannte und so musste ich mich auf sie verlassen. Sonst war es oft umgekehrt. Ich fand das sehr toll, weil das einfach so einen Ausgleich schaffte. So habe ich mich auch nicht darum gekümmert, was es alles so zu sehen gibt oder wo sich was befindet. Ich hatte in Porto Schwierigkeiten mit der Orientierung – eben weil ich mich nicht damit beschäftigen musste.
Gegen Mittag landete ich in Porto und ging von da in die Pension, die Sachen wegbringen. Ich war echt geschafft – ich musste an diesem Tag echt früh aufstehen. Außerdem hatte ich in er Nacht schlecht geschlafen. Ich frühstückte mit meiner Familie und mein Vater brachte mich in Paris zum Flughafen Charles-de-Gaulle. Allerdings wusste ich nicht, in welchem Terminal ich sein musste. Die Chance war 3:1 das richtige zu treffen. Nun ja, ich musste schließlich einmal quer durch den Flughafen mit der Flughafenbahn fahren. Ich war natürlich im falschen Terminal. Das kostete Zeit. Ich war 1 1/2h vor Abflug am Flughafen. Bis ich aber beim Check-in Schalter ankam, hatte ich nur noch eine 3/4 Stunde. Bei der Airline dauerte der Check-in auch noch extrem lange. Bis ich durch das Gate mit dem Sicherheitscheck durch war, hätte das Boarding längst beginnen müssen. Zum Glück hatte der Flieger Verspätung, so das es gerade begann, als ich durch die Schleuse bin. Mal wieder ganz schön knapp. So einen chaotischen Check-in habe ich noch nicht erlebt… Aber es lief alles glatt. Ich beantwortete 1000 Fragen, ob ich nicht dieses oder jenes in meinem Gepäck hätte und mit nicht jemand etwas mitgegeben hätte und so weiter… Ich habe noch nie eine 3/4 Stunde für den Check-in gebraucht…. Naja… so ist das….
Aber zurück nach Portugal. Nachdem ich mich ein wenig ausgeruht hatte, zeigte sie mir ein wenig die Stadt. Komischer Weise hatte ich hier mehr Angst vor Taschendieben, als in Lissabon. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Aber ich fühlte mich nicht so sicher. Das Wetter war echt wunderschön. Es waren 23°C und dazu eine leichte Brise Wind. Echt angenehm. Wir besuchten eine Brücke und eine Art Seilbahn. Es war sehr schön. Überall kleine, sehr schmale Häuschen, teilweise zerfallen. Von der Brücke hat man einen super Überblick, denn das Flusstal ist sehr Tief und steil. So ist auch die Stadt: Sehr hügelig. Oft muss man Bergauf oder bergab laufen. Ich stelle fest, das ich die Städte in Portugal echt mag. Lissabon und Porto haben echt Charme. Dieser wird auch durch die alten Straßenbahnen vermittelt. Ich habe in Porto keine neuere Straßenbahn gesehen. Nur nostalgische. An den Fenstern hängt die Wäsche und das Bild der Stadt ist echt uhrig.
Am Abend gingen wir in eine Shopping-Mall zum Essen. Das Problem: Es gibt soviel Auswahl an unterschiedlichen Sachen, dass wir erst 2 Runden durch die Fress-Meile drehen mussten um zu entscheiden, was wir nun essen wollten. Neben den üblichen amerikanischen Gourmet-Ketten, gab es auch ein italienisches Restaurant, Sopas (einem portugiesischen Suppen-Ding), ein Salat-Ding, ein Crêpes-Ding, einem Nudel-Teil und so weiter. Wir kamen relativ spät zum Essen und wunderten uns, als um 22 Uhr alles dunkel wurde. Die Geschäfte hatten alle zu gemacht. Wir mussten nun erst mal den Ausgang finden. Das war nicht ganz einfach, weil dieser nun an einer ganz anderen Ecke war, als der, wo wir hinein gekommen waren. Wir sind im Erdgeschoss hineingekommen und befanden uns nun im 4. Stock. Man durfte aber nicht mehr nach unten. Wir folgten den anderen Menschen auf die Straße und stellten fest, dass das Einkaufszentrum an einem Steilhang gebaut war, so das wir im 4. Stock ebenerdig hinausgehen konnten.
In der Pension gab es ein freies WLAN an unserem Fenster. (ganz legal) :) So konnte ich mit dem Notebook im Bett surfen. Das war echt schön, aber das Signal leider sehr schwach. So war es sehr zäh. Aber es reichte, um die wichtigsten Sachen nach zu schauen, meine bereits geschriebenen Blog-Posts online zu stellen, Emails zu checken und ein wenig zu surfen. Steffi hatte eine englischsprachige Gemeinde herausgesucht, die wir am nächsten Tag besuchten.
Der Sonntag begann wieder mit schönstem Sonnenschein. Allerdings wollte ich überhaupt nicht aufstehen. Ich hatte sau schlecht geschlafen. Auf der Straße war es in der Nacht sehr laut gewesen und ich hatte das Gefühl, die ganze Nacht wach gewesen zu sein. Das Fenster war alles andere als dicht. So hörte man jeden Pieps auf der Straße. Um Punkt 5 Uhr war endlich Ruhe – aber dann begannen die Möwen krach zu machen. Aber ab da hatte ich dann wirklich geschlafen. Als ich endlich aufwachte, wollte Steffi raus und den Sonnenschein genießen. Ich war irgendwie total lätschert. Sie hatte nix von dem Krach in der Nacht mitbekommen. Nur ich war zu müde gewesen, die Oropax zu suchen. Aber ich stand dann doch auf, weil es echt zu schade war, noch im Bett zu liegen – und es war inzwischen nach 12. Wir hatten schon Obst gefrühstückt und gingen dann hinaus – ins nächste Café, wo ich ganz dringend einen Espresso brauchte und ne Suppe. Von Obst allein werde ich nicht wirklich satt *g* Eine leckere Kraupensuppe oder sowas in der Art. Anschließend machten wir eine Rundreise mit so einer coolen Straßenbahn. Wir stiegen in irgendeine Bahn, die gerade kam, ein :) Sie führte uns runter zum Fluss und die Endhaltestelle war kurz vor dem Straßenbahn-Depot. Nach einem Rundgang am Fluss mit toller Aussicht nahmen wir einfach eine Straßenbahn wieder zurück und schlenderten noch etwas durch die Stadt und besuchten den hiesigen Gourmet mit dem goldenen M. Ich finde es sooo toll: 4 Chicken MC Nuggets für 1 EUR. Das heißt: 16 Stück = 4 EUR *g* njam. Sollten die in Deutschland auch mal einführen….
Der Gottesdienst war außerhalb von Porto. Wir mussten mit dem Zug dort hin fahren. Wir landeten ein einem kleinen Dorf. Auf der Karte habe ich gesehen, dass direkt an der Bahnlinie die richtige Straße war und sie recht groß war. Allerdings war neben der Bahnlinie nur eine schmale Straße, und sie endete bald. So gingen wir nach einigem hin und her zur Parallelstraße, die nun wirklich etwas größer war. Leider fanden wir kein Straßenschild und niemand konnte sagen, ob dies nun die richtige Straße war. Wir suchten die Hausnummer und liefen die Straße herunter. Allerdings gab es die Hausnummer nicht auf der Straße. Es war 1642. Es gab nur 1639. Gegenüber waren die Hausnummern (nebeneinander) 1690 und 1590. Bitte frage man nicht nach dem System dahinter. Selbst kleinste Straßen haben Nummern der Größenordnung 500 und mehr. Eben, weil von Haus zu Haus ein unterscheid von mehreren Nummern besteht. (Manchmal auch ein Unterschied von ein paar 100 Nummern). Zumindest sind sie immer in auf/absteigender Reihenfolge sortiert…. Nun ja… auf jeden Fall gingen wir wieder zurück zur Bahn, auf die andere Schienenseite und folgten dort einer kleineren Straße, die aber recht lang war. Und: Wir fanden die richtige Hausnummer (immer noch nicht wissend, ob wir auf der richtigen Straße waren). Aber am Haus war ein kleines Schild angebracht, was auf eine christliche Gemeinde hinwies. Der Gottesdienst hatte natürlich längst angefangen. Aber wir wurden echt herzlich begrüßt. Und so sehr zuhause habe ich mich in Gemeinden von vorne herein echt selten bis noch nie gefühlt! Es war super cool. Der Prediger redete über Samson. Witziger Weise habe ich über diese Geschichte mit Steffi vor kurzem geredet. Auch pickte der Redner die Sachen heraus, die mir auch so im Kopf zu dem Thema einfielen. Anschließend gab es was zu Essen. Steffi freute sich, glaube ich, mehr über das Essen, als ich es tat, obwohl ich auch hungrig war. Es war echt super gemütlich und genial! So konnten wir mit vielen Menschen dort reden und ich fühlte mich wirklich zuhause. Mir tut es echt weh, das ich nun am nächsten Tag weiter muss und nicht am darauffolgenden Sonntag nochmal dort sein kann. Ich habe mir ein paar EMailadressen aufgeschrieben und hoffe, dass der Kontakt nicht untergeht. Es wäre sehr schön, hier noch mal hin zu kommen. Wir wurden mit dem Auto wieder nach Porto gefahren. Sehr nett. Wir bekam sogar eine kleine Führung in Porto. Also so dass, was man so aus dem Auto sehen konnte. Super lieb. Wir kamen erst spät wieder in der Pension an. Und am nächsten morgen mussten wir wieder früh raus….
Ich finde den Urlaub voll gesegnet. Irgendwie hat ein Mosaiksteinchen neben das andere gepasst und der ganze Stress – oder die Bedenken, die im Vorfeld da waren oder gemacht wurden, waren irgendwie unpassend. Sorgen waren absolut fehl am Platz. Das war so eine Lektion, die mich Gott auch während des Urlaubs einfach lehrte. Ich habe mir um vieles – auch während dem Urlaub – Sorgen gemacht. Die Dinge, die mir im Vorfeld prophezeit wurden, sind bisher nicht eingetroffen - und ich rechne damit auch nicht. Auch habe Ich mich gefragt, ob es so hin haut, wie geplant, ob wir den Flieger rechtzeitig erreichen, ob wir eine Unterkunft finden, und vieles, vieles mehr. Im Endeffekt war immer nur ich es, der sich Sorgen für nichts gemacht hat. Gott hat einfach geführt, so wie er es versprochen hat. Auch hätte ich nicht zur Beerdigung fliegen können, wenn ich nicht gerade im Urlaub gewesen wäre. So war es absolut passend und Gott hat es echt schön gemacht. Meine Mutter war wirklich froh, mich zu sehen. Auch meine Oma war sichtlich froh.
Insgesamt finde ich: Es war meiner Meinung nach absolut richtig, mehr auf Gott zu hören, als auf die vielen Menschen um einen herum, die einem vielleicht das beste wollen – aber einfach nicht die Weitsicht haben. Wenn Gott sagt “du kannst wählen” dann ist das auch absolut OK, wenn man wählt. Es geht nicht darum “sein Ding” durchzuziehen, sondern dem Vater einfach zu vertrauen. Auch wenn viele meinen: “ja, aber schau hier oder schau dort”.Was in einem Moment richtig ist – kann in einer anderen Situation nicht richtig sein. So macht jeder seine Erfahrungen und handelt entsprechend. Was, denke ich, jeder lernen muss ist, dass man Gott mehr vertrauen sollte, als anderen Menschen und Erfahrungen. Das ist eine Lektion, die wohl nie aufhören wird, auf der Tagesordnung zu stehen.
Ich bin nun auf dem Rückflug nach Porto von Paris. Ich bin einfach gespannt, was Gott noch die letzten Tage so bereit hält. Auf jeden Fall freue ich mich sehr darauf, Gott so erleben zu dürfen – als echten Papa, der einen unterstützt und bewegt und mit geht. Ein Papa, wo man Fehler machen darf. Ein Vater, der nicht auf die Leistung schaut, sondern sieht, ob man ihm wirklich nachfolgen will und auf ihn hören will und sein Ding einfach tut. Er unterstützt einen hier und jemand, der ihm nachfolgen möchte, kann es auch schaffen. Nicht nach dem Prinzip: “Du böser Mensch, du hast schon wieder nicht das gemacht, was ich dir sagte” sondern “komm, hier geht’s lang; hör auf mich und du wirst Frieden haben. Ich versorge dich mit allem, was du brauchst.” Wer das kennen lernt, wird Gott wirklich zu schätzen wissen.
Auf dem Weg in die Algarve gab es ja wie gesagt nicht sooo viel zu sehen – meiner Meinung nach…. Aber ein paar Bilder habe ich dann doch gemacht :)
Denn diese kleinen Dörfer immer zwischendrin sind doch eigentlich echt süß.
Die Bahnhöfe sind oft gekachelt. Die Portugiesen scheinen die Kacheln echt zu mögen…
Und wieder ein kleines Dörfchen :)
In Faro angekommen sind wir zu einer kleinen Pension gelaufen, von der es im Reiseführer hieß, dass sie von einem alternativen englischen Ehepaar geführt wird. Das klingt echt nett, weil 1. wir verstehen dann die Besitzer (weil die Portugiesen oft kein Englisch können) und 2. die Britische Gastfreundschaft doch ein wenig berühmt ist. Allerdings mussten wir diese Pension erst finden. Wir fragten im Dorf nach einem Bus – den gab es nur leider nicht. Also: laufen. Im Reiseführer gab es einen groben Stadtplan. Er war leider sehr grob, so das es nicht immer klar war, wo wir jetzt lang laufen mussten. Aber wir kamen an.
Und was soll ich sagen: Sally (die Gastwirtin) begrüßte uns echt herzlich und es war so, als würden wir uns schon ewig kennen. Echt witzig und super schön. Wir sagten ihr, das wir evtl. ein Auto mieten wollen würden und sie hatte sofort eine Idee. Sie fragte, was wir so ausgeben wollten. Nun ja… wir hatten keinen Plan – ich sagte so hm… 100 EUR für 3 Tage. (In Deutschland ist man das für einen Tag los) Auch erzählte sie uns, wo wir essen können und wo wir auf keinen Fall essen sollten… Die Tipps, die sie uns gab waren echt gut, die meisten haben wir getestet.
Am nächsten Morgen standen wir nicht sehr früh auf. Es muss kurz vor 12 gewesen sein, als wir dann beim ratschen mit Sally in der Rezeption standen. Kurz nach uns kam ein Mann hinein. Er hatte ein Auto für uns. 3 Tage – 60 EUR. Krass. Haben wir sofort genommen :) Sehr gut. Ein Peugeot 206 Kombi. Kurz nachdem alles abgewickelt war, erhielt ich einen etwas unangenehmen Anruf meiner Eltern: Mein Großvater war gestern gestorben. Die Beerdigung ist wahrscheinlich am Freitag um 15 Uhr – in Paris. Feststehen tat es allerdings noch nicht. Der ganze formale Hickhack musste ja noch geklärt werden und das ganze International. Ich rief meine Versicherung an. Ich musste wissen, wie es nun weiter geht. Ich hatte kurz vor Reisebeginn noch eine Rücktrittversicherung beim ADAC abgeschlossen – weil ich mir nicht sicher war, ob ich so gesund bleiben würde… irgendwie hatte ich eine Vorahnung (die sich aber bisher nicht in dieser Form erfüllte). Ich habe erst mal dort erfahren, dass sie alle Ausgaben diesbezüglich zahlen würde. Und nicht nur das: da ich eine Plus-Mitgliedschaft beim ADAC habe würden sie auch alles organisieren, Flüge und Hotel für mich buchen. Allerdings war hier doch eine formelle Hürde zu überbrücken. So brauchte ich dringend die Möglichkeit zu faxen, was in der Pension mangels Faxgerät nicht möglich war. Also: Faxgerät suchen. Sally wusste da auch keinen richtigen Rat, außer: Geht mal zur Tourismus Info. OK. Gesagt, getan. Info bekommen: Bei der Post kann man Faxe empfangen und senden. Auch bekamen wir einen besseren Stadtplan. Da es nun aber schon relativ spät war und wir auch noch was vom Tag haben wollten, zogen wir los. Ich hatte ja auch noch keine Bestätigung, ob die Beerdigung nun wirklich am Freitag stattfinden würde.
Wir suchten etwas zu essen. Wir hatten zwar noch Brötchen, die wir aus Lissabon mitnahmen. Aber das war doch etwas wenig. Etwas fleischiges oder Fischmäßiges vielleicht? Wir suchten den ersten Tipp von Sally auf. Einfach, aber gut. Naja… wir bekamen nicht ganz das, was wir bestellten. Aber das machte nix. Dafür gab’s große Portionen. So groß, das Steffi echt Mühe hatte, es aufzuessen. Aber wir hatten ja Zeit :) Und liegen lassen wollte sie nix. Die Portugiesen haben die Angewohnheit, immer eine Vorspeise zu servieren – meistens Brot, Sardinen, Butter und Oliven. Natürlich muss man sie dort zahlen. Naja… war hier aber auch nicht so teuer. Nur ein wenig ärgerten wir uns schon, weil wir es eigentlich nicht brauchten und doch nicht so genau wussten, wie man das abbestellt. Am liebsten würde man es vorher sagen, wenn man dran denken würde… Naja… Mir schmeckt das Brot mit Sardinencreme auch ganz gut :) Die Oliven bleiben aber irgendwie immer stehen.
Am Dienstag nahmen wir das Auto und fuhren durch die Algarve am Strand entlang – nach Lagos.
Allerdings war es nicht ganz so einfach, die richtige Straße zu finden. So landeten wir erst mal am Strand von Faro - auch nicht schlecht.
Das Wetter war so – mäßig. In der gesamten Zeit war es wechselhaft – aber nicht kalt.
Allerdings bekamen wir davon auch nicht soviel mit: Wir besichtigen den hiesigen MC-Donalds (genannt: Gourmet zum goldenen M) etwas länger…. Natürlich eine äußerst wichtige Sehenswürdigkeit. Als wir bei MC Donalds ankamen, fanden wir dort auch einen Menschen, dem wir gern etwas leckereres spendiert hätten. Allerdings brauche ich für den Entscheidungsvorgang etwas länger… das fand ich
persönlich echt schade, weil ich gerade dieses Bild echt traurig fand.
Nachdem wir nun bestimmt 2 Stunden beim Gourmet saßen, stille Zeit machten und die letzten Tage reflektierten fuhren wir dahin, warum wir eigentlich hergekommen waren: zum Strand.
Die darauf folgenden Tage schauten wir uns Lissabon an.
Erst suchten wir ein Café, wo man sitzen und im Internet surfen konnte.
Ich hatte mir da ein paar Stellen herausgesucht. Leider funktionierte das nicht so, wie erwartet. Aber schlecht war es trotzdem nicht.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf zur ersten Sehenswürdigkeit. Den Elvador Justus schieß-mich-tot. Ich kann mir Namen leider nicht merken. Aber ich habe natürlich ein Bild davon :)
Wenn man hier hoch fährt, kommt man zu einer Plattform, wo eine Brücke zum dahinter gelegenen Stadtteil führt.
Die Brücke führt über eine belebte Einkaufsstraße und endet neben einer, dem Erdbeben zum Opfer gefallenen Kirche. Diese Kirche beinhaltet viele Gräber (irgendwie wurde hier in jeder Kirche irgendwer begraben und oder ausgestellt). So auch ein mumifizierter kleiner Junge und ein kleines Mädchen. Schon sehr komisch.
Wir haben anschließend noch eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn Nr. 14e gemacht. Das ist eine normale Straßenbahn, fährt aber im Kreis immer nur in einer Richtung. Weil die Straße ab und zu so eng ist, das dieser Wagon gerade so hindurch passt, gibt es keine Gegenfahrbahn. Das ist sehr toll, weil die Straßenbahnen – genau wie die sogenannten “Elevador” sehr nostalgisch sind. Wir mussten auch gleich noch das Museum der Verkehrsgesellschaft “Carris” besuchen, die die Straßenbahnen, Busse, Metro und eben alle “Elevador” betreibt. Echt interessant. Die paar Fotos, die ich im Museum gemacht habe, werden aber wegen Copyright unter Verschluss gehalten. Auf Anfrage kann man sie bei mir einsehen :)
Da die beiden oberen Bilder so dunkel sind (es war schon spät, als diese Bilder gemacht wurden)hier ein künstlich aufgehelltes Bild mit mehr Belichtungszeit.
So… nun wären wir bei Tag Nummer 4: der Reise nach Faro. Da es in Portugal sehr günstig ist, haben wir den Zug genommen. Die Reise führt über die “Brücke des 24. April” in den Süden des Landes.
Über dem Eisenbahnteil der Brücke ist eine 6-Spurige Autobahn.
Die Brücke ist so konzepiert, dass man von der Autobahn aus direkt auf’s Wasser schauen kann. Somit sieht man zwischen den Schinensprossen ebenfalls auf’s Wasser. Allerdings nur, wenn man wie wir im letzten Abteil seinen Platz hat und dann hinten aus dem Zug herausschaut :)
Ansonsten sieht man durch die getönten Scheiben eher so etwas hier :)
Wahlweise auch so etwas hier.
Nun ja, von der Reise nach Faro habe ich nicht so viele Fotos gemacht. Die Landschaft hatte nun nicht etwas, was man unbedingt fotografieren musste – außerdem konnte ich auch so ein wenig schlafen. Was mir auch recht gut tat…
OK… dann bis zum nächsten Abschnitt :)
Heute sind Steffi und ich von Frankfurt/Main nach Lissabon geflogen. Leider gab es Stress mit der Vermieterin von Steffi und ich habe noch Emails gecheckt und so, S-bahn hatte Verspätung… auf jeden Fall haben wir die Stunde Puffer, die einkalkuliert war, fast komplett gebraucht um pünktlich am Flughafen zu sein und das Gepäck aufzugeben. Ich glaube es war 10 min vor Deadline. :) Egal .Ziel erreicht *g*
Im Flugzeug saßen wir neben Emil. Emil ist nun 3 Jahre alt und sehr lustig. Durch ihn lernten wir den Vater Marco kennen. Steffi saß am Fenster und die beiden haben mal den Platz getauscht. Dadurch kam sie mit Marco ins Gespräch und wir erfuhren, dass er gerade dabei ist umzuziehen und seine Frau mit dem anderen Kind morgen nachkommt.
Er hatte viel Gepäck mit und brauchte Hilfe. Wir brauchten einen Unterschlupf, wo wir günstig Übernachten konnten. Er kannte einen Unterschlupf und wir halfen ihn mit dem Gepäck. Das war echt genial geführt. Das war echt Klasse. Marco, Emil und wir verstehen uns echt super prächtig. Marco hatte ein Auto gemietet, womit er unser Gepäck und sein Gepäck durch die Stadt bringen konnte – in unser neuen Unterschlupf. Er hatte ein Zimmer gleich daneben. 30 EUR die Nacht, Doppelzimmer ohne Frühstück. Mitten in der Stadt. Genial! :) Wir haben uns echt riesig gefreut, denn Marco erwies sich als echter Kenner der Umgebung. Er zeigte uns einige “Geheimtipps” – von wegen Restaurants usw.
So konnten Steffi und ich noch gut Essen gehen und einen ersten Mitternächtlichen Rundgang durch die echt geniale Stadt Lissabon machen. Dort waren noch sehr viele Menschen auf den Beinen. Straßencafés, Straßenmusikanten, ein erster Drogenverkäufer, der uns mit einem “pssst. Haschisch?” entgegenkam wo ich dankend ablehnte…
Nun bin ich echt hundemüde… also ab ins Bett. Bis Morgen! :)
Nun ist aber wirklich Pause *g* Zwangspause. Ich bin wieder in: Portugal. Aber dieses Mal habe ich ein Notebook mit. Dann gibt’s Berichte, sobald ich einen Zugang zum Internet finde. Also: Bis bald! :)
Fetten Segen euch :)