Dienstag, März 31, 2009

Auf’n Berg und still gelegt…

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Am Wochenende war ich mit 2 Freunden auf’m Berg. Genauer auf’m Wilden Kaiser in Österreich. Das war echt cool :) Es hat sau spaß gemacht, der Schnee war super und es sind alle heil den Berg runter gekommen. Leider gibt’s keine Bilder davon, weil meine Kamera kaputt gegangen ist :(

Leider habe ich eine Nacht im Durchzug geschlafen, warum ich nun mehr oder minder ans Bett gefesselt bin… Die Nasennebenhöhlen melden sich wieder und ich habe wieder Antibiotika verschrieben bekommen. Nun ja… so habe ich nun 1 Woche Pause.

So ist datt… also in diesem Sinne: bis bald :)

Donnerstag, März 19, 2009

Zusammenfassung Urlaub - und was sonst so geht

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Zusammenfassung...

Ok... mal eine kleine Zusammenfassung von den vielen, langen Texten da unten.

Der urlaub war ziemlich cool, es war cooles Wetter und die Gemeinschaft mit Steffi hat besser funktioniert, als ich es je erwartet habe. Für mich war dieser urlaub auch wieder so eine Art Lektion - und zwar das ich Gott mehr vertrauen soll, als den Menschen und das Gott wirklich alles in der Hand hält.

Wir haben eine Rundreise gemacht und haben echt viel erlebt. Wir konnten uns in der Algarve für kleines Geld ein super Auto mieten und haben das dann dort genutzt. Ansonsten sind wir mit der fast unschlagbar günstigen Bahn gefahren. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht.

ich musste zwischenzeitlich mal nach Paris - zur Beerdigung meines Großvaters. Aber ich konnte danach wieder zurückfliegen und hatte noch eine super restliche Zeit.

Details lese + Fotos schaue man unten in den anderen Posts :)

Was so gerade los ist...

Was momentan so los ist, ist schwer in Worte zu fassen. Überall ist Stress und ich bin immer noch nicht fit. Ich habe mich im Urlaub erkältet und das zieht sich nun. Allerdings kann ich in der Arbeit momentan auch nicht fehlen, da viel im Umbruch ist. Jetzt langsam scheint wieder ein wenig Normalität einzukehren.

Trotzdem stelle ich auf geistlicher Ebene fest, das vieles geht. So hatten wir gestern Hauskreis, der einiges ziemlich schräge in sich hatte. Details kann man bei mir erfragen.

ich merke, dass ich momentan von vielen Seiten angegriffen werde. Es sind immer kleine Sachen - aber die Masse macht es irgendwie. Es ist irgendwie anders als sonst.

Auch merke ich, dass es anderen nicht anders geht. Ich bin echt gepsannt, was sich gerade so tut.

OK. Mal so weit :)

Bis bald!

Mittwoch, März 11, 2009

Tage 12 – 13 / Castelo Novo / Mount of Oaks

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Heute mussten wir früh aufstehen. Wir fuhren von Porto nach Castelo Novo. Das liegt im Osten des Landes, fast an der spanischen Grenze. Aber wir haben alles ohne großen Stress hinbekommen. Endlich mal etwas ohne Stress ;)

Gegen Nachmittag kamen wir an. Wir wurden echt super freundlich empfangen und machten einen Rundgang. Es hat sich einiges verändert seit Oktober. Man zeigte uns den neuen “Campingplatz”, wo wir auch gleich mal unser Zelt aufbauten. Anschließend haben wir noch geholfen, ein paar Zweige zu sammeln. Die wurden für Gerrit’s Häuschen benötigt. Es wurde allerdings auch recht bald dunkel und es gab Essen. Wie gewohnt: Vegetarisch. Aber gut. Zu guter letzt saßen wir noch bei Ton zum Lagerfeuer. Ich stellte fest, dass er das Zelt, was ich mit ihm zusammen gebaut habe, erweitert hat. Es ist sehr cool geworden.

Am nächsten Morgen wachte ich auf und stellte fest: ich bin erkältet. Na super. Ich hatte in der Nacht schlecht geschlafen und hatte einen leichten Zug im Rücken. Mein Schlafsack war zwar warm genug – aber ich hätte mir etwas um den Hals wickeln sollen. Mir ging es gar nicht gut. Ich war müde und einfach im Arsch. Demnach habe ich nur gefrühstückt, dann etwas stille Zeit gemacht und habe mich dann wieder auf’s Ohr gehauen und bis Mittag geschlafen. Ich wurde geweckt und entschied mich dann doch was zu essen. Eigentlich hatte ich geplant, das Mittagessen ausfallen zu lassen. Aber ich hatte irgendwie doch hunger. Als ich aufstand, ging es mir aber ein wenig besser. So bin ich dann am Nachmittag mit Steffi in das Dorf gegangen, denn das Klopapier war aus und wir wollten neues kaufen. Ich hatte noch gerätselt, ob ich es kräftemäßig hinbekommen würde, aber es haute hin und war echt schön. Bei dem Cafe, wo ich das letzte Mal die leckere Mahlzeit bekam, holten wir uns was zu trinken. Auf der Suche nach dem Supermarkt lief uns Ton über den Weg. Er sagte uns, wo wir ihn finden würden. Wir kauften das Klopapier und trafen Ton wieder in einem Cafe. Er wollte ein wenig im Internet surfen. Wir setzten uns zu ihm auf die Bank und genossen das herrliche Wetter. Es waren um die 25°C. Ganz anders, als der Wetterbericht voraussagte. Dummerweise hatte ich einfach die falschen Sachen mit. Ich hatte nicht damit gerechnet, Sommertemperaturen anzutreffen. Demnach war ich viel zu warm angezogen. Trotzdem war es total toll. Irgendwann gingen wir wieder zurück um Barbara zu erwarten, die heute aus London kommen sollte. Sie hatte einen Zwischenstopp in Porto gemacht. Ich freute mich schon richtig, sie zu treffen. Sie kam kurz nachdem wir gegessen hatten. Sie schrieb mir noch eine SMS damit  wir für sie und eine Freundin noch etwas zu essen überließen. Ich hoffe, es hat geeicht. Üppig war es ja nie :)  Ist halt schwer, für viele Leute zu kochen. Als sie endlich da war, war die Freude ich riesig. Nun ja… es gab viel zu erzählen…

Die nächste Nacht wurde für mich wieder Horror. Ich hatte kaum geschlafen, laufend nur am Naseputzen und am Nasentropfen nehmen. Und als ich endlich ein wenig geschlafen hatte, klingelte der Wecker. Wir mussten wieder etwas früher aufstehen, denn es war Abreisetag. Die Zeit auf dem Land war vorbei. Sehr schade, denn ich mag die Leute dort einfach sehr. Nun ja, wir packten unser Zelt und unsere Sachen ein und wollten eigentlich an der morgendlichen Prayer-time teilnehmen. Allerdings war ich nicht fit und brauchte für alles länger… Wir wurden fertig, als wir eigentlich schon los wollten. Dann noch schnell verabschieden…. es zog sich alles ein wenig in die Länge. Naja… so kam es, dass wir unseren Zug verpassten. Wir liefen zum Bahnhof und Steffi meinte, ich sollte zurück gehen, ohne Gepäck und noch Orangen und Mandarinen pflücken und Wasser trinken und mitbringen. Ich war nämlich sehr im Eimer – und der nächste Zug fuhr erst so in 4 Stunden. Ich war darüber irgendwie echt nicht glücklich und ärgerte mich, dass ich so lang mit allem gebraucht hatte. Vor allem dachte ich: Was soll ich bitte 4 Stunden an einem Bahnhof, wo nix los ist – und ich habe hunger. Sie machte mir klar, dass es für sie kein Problem ist, wenn ich zurück gehe und sie auf das Gepäck aufpasst. Dafür bin ich ihr echt dankbar, obwohl ich mir auch Gedanken darüber machte, was die anderen wohl sagen würden. Aber ich lief zurück. SO konnte ich noch ein wenig mit Barbara reden, Mandarinen und Orangen pflücken und Wasser nachfüllen und mitbringen. Kurz bevor ich gehen wollte, ging es Ton auf einmal nicht gut. Barbara kam mit ihm den Berg hinunter und rief einen Notarzt an. Er konnte nicht mehr gescheit Atmen. Sie musste den Leuten dann erst mal erklären, wie sie denn zu dem Land kommen, denn es gibt ja keinen Straßennamen oder Hausnummer. Aber offensichtlich fanden sie es. Barbara und ich gingen den Berg hinauf, um sie abzuholen und ihnen den Weg auf dem Land zu zeigen. Sie waren sehr schnell dort. Und das, obwohl er Weg für ein Auto solcher Masse nicht gerade ideal ist. Viele spitze Steine und Schlaglöcher. Sie untersuchten Ton und nahmen ihn mit ins nächste Krankenhaus. Barbara klärte noch die Details und ich musste schauen, dass ich wieder zu Steffi kam. Sie wartete ja am Bahnhof auf mich. Ich brachte ihr die versprochenen Früchte, ein paar Kekse und ein wenig Wasser mit. Ich hatte gedacht, dass sie noch bis zum Flug am nächsten Tag reichen würden – aber wir verputzten alles recht schnell. Frische Orangen direkt vom Baum schmecken einfach genial! :)

Endlich kam der Zug. Da wir mit dem Regionalzug fuhren, wurde die Reise recht langatmig. Und 2x umsteigen. Nicht sehr schön, aber machbar. Da ich aber immer noch mit meinem Schnupfen kämpfe, bin ich auch froh, wenn wir morgen im Flieger in Richtung kaltes Deutschland sitzen.

Angekommen in Lissabon suchen wir wieder die Pension auf, in der wir bereits waren. Ich hoffte, der Mensch von der Rezeption würde uns wiedererkennen. Tat er leider nicht. Zumindest sieht’s so aus. Aber wir haben wieder ein Zimmer für 30 EUR bekommen. Nun hatten wir aber Hunger. Wir gingen ins Restaurant, gleich nebenan. Der Kellner war sehr aufmerksam und freundlich und das Essen war nun auch nicht wirklich teuer. Es war soviel, dass ich es fast nicht aufessen konnte. Dieses Mal musste mir Steffi gehörig helfen… Dieses Mal war es echt umgekehrt. Ich kämpfte mit meinem Stück Fleisch und hatte sehr schnell keinen Hunger mehr. Normalerweise ist sowas kein Problem für mich. Naja… ich wollte auch ganz schnell schlafen…. Ich war hundemüde und einfach im Eimer. Nebenbei immer noch dieser Schnupfen… Ich haute mich demnach sehr schnell ins Bett, während Steffi nochmal einkaufen ging um für’s Frühstück zu sorgen. Das fand ich echt toll, weil für mich wäre es echt eine Qual gewesen, sich durch die Stadt zu bewegen…

So ging der Tag zu Ende… und der Urlaub nährt sich jenem Ende auch sehr schnell… Morgen Nachmittag geht der Flug nach Frankfurt und dann sind 2 echt super Wochen vorbei. :) Ich bin echt Happy! Das war echt ein toller Urlaub :)

Montag, März 09, 2009

Tage 10 – 11 / Porto

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Steffi reiste bereits am Freitag mit dem Zug aus Faro an. Ich kam aus Paris am Samstag. Die 2 Tage mit meiner Familie waren echt schön. Es waren viele da, die ich sehr lange nicht mehr gesehen hatte. So fand ich es wirklich angenehm, diesen kurzen, ungeplanten, Ausflug machen zu können.

Steffi holte mich am Flughafen ab. Sie hatte bei ihrer Ankunft eine tolle Pension gefunden und einen Überblick über die Stadt gewonnen. Das fand ich sehr angenehm, weil ich mich da um nix kümmern musste. Da bin ich echt dankbar. Diesmal war ich derjenige, der sich nicht auskannte und so musste ich mich auf sie verlassen. Sonst war es oft umgekehrt. Ich fand das sehr toll, weil das einfach so einen Ausgleich schaffte. So habe ich mich auch nicht darum gekümmert, was es alles so zu sehen gibt oder wo sich was befindet. Ich hatte in Porto Schwierigkeiten mit der Orientierung – eben weil ich mich nicht damit beschäftigen musste.

Gegen Mittag landete ich in Porto und ging von da in die Pension, die Sachen wegbringen. Ich war echt geschafft – ich musste an diesem Tag echt früh aufstehen. Außerdem hatte ich in er Nacht schlecht geschlafen. Ich frühstückte mit meiner Familie und mein Vater brachte mich in Paris zum Flughafen Charles-de-Gaulle. Allerdings wusste ich nicht, in welchem Terminal ich sein musste. Die Chance war 3:1 das richtige zu treffen. Nun ja, ich musste schließlich einmal quer durch den Flughafen mit der Flughafenbahn fahren. Ich war natürlich im falschen Terminal. Das kostete Zeit. Ich war 1 1/2h vor Abflug am Flughafen. Bis ich aber beim Check-in Schalter ankam, hatte ich nur noch eine 3/4 Stunde. Bei der Airline dauerte der Check-in auch noch extrem lange. Bis ich durch das Gate mit dem Sicherheitscheck durch war, hätte das Boarding längst beginnen müssen. Zum Glück hatte der Flieger Verspätung, so das es gerade begann, als ich durch die Schleuse bin. Mal wieder ganz schön knapp. So einen chaotischen Check-in habe ich noch nicht erlebt… Aber es lief alles glatt. Ich beantwortete 1000 Fragen, ob ich nicht dieses oder jenes in meinem Gepäck hätte und mit nicht jemand etwas mitgegeben hätte und so weiter… Ich habe noch nie eine 3/4 Stunde für den Check-in gebraucht…. Naja… so ist das….

Aber zurück nach Portugal.  Nachdem ich mich ein wenig ausgeruht hatte, zeigte sie mir ein wenig die Stadt. Komischer Weise hatte ich hier mehr Angst vor Taschendieben, als in Lissabon. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Aber ich fühlte mich nicht so sicher. Das Wetter war echt wunderschön. Es waren 23°C und dazu eine leichte Brise Wind. Echt angenehm. Wir besuchten eine Brücke und eine Art Seilbahn. Es war sehr schön. Überall kleine, sehr schmale Häuschen, teilweise zerfallen. Von der Brücke hat man einen super Überblick, denn das Flusstal ist sehr Tief und steil. So ist auch die Stadt: Sehr hügelig. Oft muss man Bergauf oder bergab laufen. Ich stelle fest, das ich die Städte in Portugal echt mag. Lissabon und Porto haben echt Charme. Dieser wird auch durch die alten Straßenbahnen vermittelt. Ich habe in Porto keine neuere Straßenbahn gesehen. Nur nostalgische. An den Fenstern hängt die Wäsche und das Bild der Stadt ist echt uhrig.

Am Abend gingen wir in eine Shopping-Mall zum Essen. Das Problem: Es gibt soviel Auswahl an unterschiedlichen Sachen, dass wir erst 2 Runden durch die Fress-Meile drehen mussten um zu entscheiden, was wir nun essen wollten. Neben den üblichen amerikanischen Gourmet-Ketten, gab es auch ein italienisches Restaurant, Sopas (einem portugiesischen Suppen-Ding), ein Salat-Ding, ein Crêpes-Ding, einem Nudel-Teil und so weiter. Wir kamen relativ spät zum Essen und wunderten uns, als um 22 Uhr alles dunkel wurde. Die Geschäfte hatten alle zu gemacht. Wir mussten nun erst mal den Ausgang finden. Das war nicht ganz einfach, weil dieser nun an einer ganz anderen Ecke war, als der, wo wir hinein gekommen waren. Wir sind im Erdgeschoss hineingekommen und befanden uns nun im 4. Stock. Man durfte aber nicht mehr nach unten. Wir folgten den anderen Menschen auf die Straße und stellten fest, dass das Einkaufszentrum an einem Steilhang gebaut war, so das wir im 4. Stock ebenerdig hinausgehen konnten.

In der Pension gab es ein freies WLAN an unserem Fenster. (ganz legal) :) So konnte ich mit dem Notebook im Bett surfen. Das war echt schön, aber das Signal leider sehr schwach. So war es sehr zäh. Aber es reichte, um die wichtigsten Sachen nach zu schauen, meine bereits geschriebenen Blog-Posts online zu stellen, Emails zu checken und ein wenig zu surfen. Steffi hatte eine englischsprachige Gemeinde herausgesucht, die wir am nächsten Tag besuchten.

Der Sonntag begann wieder mit schönstem Sonnenschein. Allerdings wollte ich überhaupt nicht aufstehen. Ich hatte sau schlecht geschlafen. Auf der Straße war es in der Nacht sehr laut gewesen und ich hatte das Gefühl, die ganze Nacht wach gewesen zu sein. Das Fenster war alles andere als dicht. So hörte man jeden Pieps auf der Straße. Um Punkt 5 Uhr war endlich Ruhe – aber dann begannen die Möwen krach zu machen.  Aber ab da hatte ich dann wirklich geschlafen. Als ich endlich aufwachte, wollte Steffi raus und den Sonnenschein genießen.  Ich war irgendwie total lätschert. Sie hatte nix von dem Krach in der Nacht mitbekommen. Nur ich war zu müde gewesen, die Oropax zu suchen. Aber ich stand dann doch auf, weil es echt zu schade war, noch im Bett zu liegen – und es war inzwischen nach 12. Wir hatten schon Obst gefrühstückt und gingen dann hinaus – ins nächste Café, wo ich ganz dringend einen Espresso brauchte und ne Suppe. Von Obst allein werde ich nicht wirklich satt *g* Eine leckere Kraupensuppe oder sowas in der Art. Anschließend machten wir eine Rundreise mit so einer coolen Straßenbahn. Wir stiegen in irgendeine Bahn, die gerade kam, ein :) Sie führte uns runter zum Fluss und die Endhaltestelle war kurz vor dem Straßenbahn-Depot. Nach einem Rundgang am Fluss mit toller Aussicht nahmen wir einfach eine Straßenbahn wieder zurück und schlenderten noch etwas durch die Stadt und besuchten den hiesigen Gourmet mit dem goldenen M. Ich finde es sooo toll: 4 Chicken MC Nuggets für 1 EUR. Das heißt: 16 Stück = 4 EUR *g* njam. Sollten die in Deutschland auch mal einführen….

Der Gottesdienst war außerhalb von Porto. Wir mussten mit dem Zug dort hin fahren. Wir landeten ein einem kleinen Dorf. Auf der Karte habe ich gesehen, dass direkt an der Bahnlinie die richtige Straße war und sie recht groß war. Allerdings war neben der Bahnlinie nur eine schmale Straße, und sie endete bald. So gingen wir nach einigem hin und her zur Parallelstraße, die nun wirklich etwas größer war. Leider fanden wir kein Straßenschild und niemand konnte sagen, ob dies nun die richtige Straße war. Wir suchten die Hausnummer und liefen die Straße herunter. Allerdings gab es die Hausnummer nicht auf der Straße. Es war 1642. Es gab nur 1639. Gegenüber waren die Hausnummern (nebeneinander) 1690 und 1590. Bitte frage man nicht nach dem System dahinter. Selbst kleinste Straßen haben Nummern der Größenordnung 500 und mehr. Eben, weil von Haus zu Haus ein unterscheid von mehreren Nummern besteht.  (Manchmal auch ein Unterschied von ein paar 100 Nummern). Zumindest sind sie immer in auf/absteigender Reihenfolge sortiert…. Nun ja… auf jeden Fall gingen wir wieder zurück zur Bahn, auf die andere Schienenseite und folgten dort einer kleineren Straße, die aber recht lang war. Und: Wir fanden die richtige Hausnummer (immer noch nicht wissend, ob wir auf der richtigen Straße waren). Aber am Haus war ein kleines Schild angebracht, was auf eine christliche Gemeinde hinwies. Der Gottesdienst hatte natürlich längst angefangen. Aber wir wurden echt herzlich begrüßt. Und so sehr zuhause habe ich mich in Gemeinden von vorne herein echt selten bis noch nie gefühlt! Es war super cool. Der Prediger redete über Samson. Witziger Weise habe ich über diese Geschichte mit Steffi vor kurzem geredet. Auch pickte der Redner die Sachen heraus, die mir auch so im Kopf zu dem Thema einfielen. Anschließend gab es was zu Essen. Steffi freute sich, glaube ich, mehr über das Essen, als ich es tat, obwohl ich auch hungrig war. Es war echt super gemütlich und genial! So konnten wir mit vielen Menschen dort reden und ich fühlte mich wirklich zuhause. Mir tut es echt weh, das ich nun am nächsten Tag weiter muss und nicht am darauffolgenden Sonntag nochmal dort sein kann. Ich habe mir ein paar EMailadressen aufgeschrieben und hoffe, dass der Kontakt nicht untergeht. Es wäre sehr schön, hier noch mal hin zu kommen. Wir wurden mit dem Auto wieder nach Porto gefahren. Sehr nett. Wir bekam sogar eine kleine Führung in Porto. Also so dass, was man so aus dem Auto sehen konnte. Super lieb. Wir kamen erst spät wieder in der Pension an. Und am nächsten morgen mussten wir wieder früh raus….

Samstag, März 07, 2009

was ich noch so sagen wollte…

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Ich finde den Urlaub voll gesegnet. Irgendwie hat ein Mosaiksteinchen neben das andere gepasst und der ganze Stress – oder die Bedenken, die im Vorfeld da waren oder gemacht wurden, waren irgendwie unpassend. Sorgen waren absolut fehl am Platz. Das war so eine Lektion, die mich Gott auch während des Urlaubs einfach lehrte. Ich habe mir um vieles – auch während dem Urlaub – Sorgen gemacht. Die Dinge, die mir im Vorfeld prophezeit wurden, sind bisher nicht eingetroffen - und ich rechne damit auch nicht. Auch habe Ich mich gefragt, ob es so hin haut, wie geplant, ob wir den Flieger rechtzeitig erreichen, ob wir eine Unterkunft finden, und vieles, vieles mehr. Im Endeffekt war immer nur ich es, der sich Sorgen für nichts gemacht hat. Gott hat einfach geführt, so wie er es versprochen hat. Auch hätte ich nicht zur Beerdigung fliegen können, wenn ich nicht gerade im Urlaub gewesen wäre. So war es absolut passend und Gott hat es echt schön gemacht. Meine Mutter war wirklich froh, mich zu sehen. Auch meine Oma war sichtlich froh.

Insgesamt finde ich: Es war meiner Meinung nach absolut richtig, mehr auf Gott zu hören, als auf die vielen Menschen um einen herum, die einem vielleicht das beste wollen – aber einfach nicht die Weitsicht haben. Wenn Gott sagt “du kannst wählen” dann ist das auch absolut OK, wenn man wählt. Es geht nicht darum “sein Ding” durchzuziehen, sondern dem Vater einfach zu vertrauen. Auch wenn viele meinen: “ja, aber schau hier oder schau dort”.Was in einem Moment richtig ist – kann in einer anderen Situation nicht richtig sein. So macht jeder seine Erfahrungen und handelt entsprechend. Was, denke ich, jeder lernen muss ist, dass man Gott mehr vertrauen sollte, als anderen Menschen und Erfahrungen. Das ist eine Lektion, die wohl nie aufhören wird, auf der Tagesordnung zu stehen.

Ich bin nun auf dem Rückflug nach Porto von Paris. Ich bin einfach gespannt, was Gott noch die letzten Tage so bereit hält. Auf jeden Fall freue ich mich sehr darauf, Gott so erleben zu dürfen – als echten Papa, der einen unterstützt und bewegt und mit geht. Ein Papa, wo man Fehler machen darf. Ein Vater, der nicht auf die Leistung schaut, sondern sieht, ob man ihm wirklich nachfolgen will und auf ihn hören will und sein Ding einfach tut. Er unterstützt einen hier und jemand, der ihm nachfolgen möchte, kann es auch schaffen. Nicht nach dem Prinzip: “Du böser Mensch, du hast schon wieder nicht das gemacht, was ich dir sagte” sondern “komm, hier geht’s lang; hör auf mich und du wirst Frieden haben. Ich versorge dich mit allem, was du brauchst.” Wer das kennen lernt, wird Gott wirklich zu schätzen wissen.

Freitag, März 06, 2009

Tage 5 – 8 / Faro + Umgebung / Algarve

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Portugal faro 001

Auf dem Weg in die Algarve gab es ja wie gesagt nicht sooo viel zu sehen – meiner Meinung nach…. Aber ein paar Bilder habe ich dann doch gemacht :)

 

 

Portugal faro 002

Denn diese kleinen Dörfer immer zwischendrin sind doch eigentlich echt süß.

 

 

 

Portugal faro 004  Die Bahnhöfe sind oft gekachelt. Die Portugiesen scheinen die Kacheln echt zu mögen…

 

 

 

Portugal faro 003

Und wieder ein kleines Dörfchen :)

 

 

 

 

In Faro angekommen sind wir zu einer kleinen Pension gelaufen, von der es im Reiseführer hieß, dass sie von einem alternativen englischen Ehepaar geführt wird. Das klingt echt nett, weil 1. wir verstehen dann die Besitzer (weil die Portugiesen oft kein Englisch können) und 2. die Britische Gastfreundschaft doch ein wenig berühmt ist. Allerdings mussten wir diese Pension erst finden. Wir fragten im Dorf nach einem Bus – den gab es nur leider nicht. Also: laufen. Im Reiseführer gab es einen groben Stadtplan. Er war leider sehr grob, so das es nicht immer klar war, wo wir jetzt lang laufen mussten. Aber wir kamen an.

Und was soll ich sagen: Sally (die Gastwirtin) begrüßte uns echt herzlich und es war so, als würden wir uns schon ewig kennen. Echt witzig und super schön. Wir sagten ihr, das wir evtl. ein Auto mieten wollen würden und sie hatte sofort eine Idee. Sie fragte, was wir so ausgeben wollten. Nun ja… wir hatten keinen Plan – ich sagte so hm… 100 EUR für 3 Tage. (In Deutschland ist man das für einen Tag los) Auch erzählte sie uns, wo wir essen können und wo wir auf keinen Fall essen sollten… Die Tipps, die sie uns gab waren echt gut, die meisten haben wir getestet.

Am nächsten Morgen standen wir nicht sehr früh auf. Es muss kurz vor 12 gewesen sein, als wir dann beim ratschen mit Sally in der Rezeption standen. Kurz nach uns kam ein Mann hinein. Er hatte ein Auto für uns. 3 Tage – 60 EUR. Krass. Haben wir sofort genommen :) Sehr gut. Ein Peugeot 206 Kombi. Kurz nachdem alles abgewickelt war, erhielt ich einen etwas unangenehmen Anruf meiner Eltern: Mein Großvater war gestern gestorben. Die Beerdigung ist wahrscheinlich am Freitag um 15 Uhr – in Paris. Feststehen tat es allerdings noch nicht. Der ganze formale Hickhack musste ja noch geklärt werden und das ganze International. Ich rief meine Versicherung an. Ich musste wissen, wie es nun weiter geht. Ich hatte kurz vor Reisebeginn noch eine Rücktrittversicherung beim ADAC abgeschlossen – weil ich mir nicht sicher war, ob ich so gesund bleiben würde… irgendwie hatte ich eine Vorahnung (die sich aber bisher nicht in dieser Form erfüllte). Ich habe erst mal dort erfahren, dass sie alle Ausgaben diesbezüglich zahlen würde. Und nicht nur das: da ich eine Plus-Mitgliedschaft beim ADAC habe würden sie auch alles organisieren, Flüge und Hotel für mich buchen. Allerdings war hier doch eine formelle Hürde zu überbrücken. So brauchte ich dringend die Möglichkeit zu faxen, was in der Pension mangels Faxgerät nicht möglich war. Also: Faxgerät suchen. Sally wusste da auch keinen richtigen Rat, außer: Geht mal zur Tourismus Info. OK. Gesagt, getan. Info bekommen: Bei der Post kann man Faxe empfangen und senden. Auch bekamen wir einen besseren Stadtplan. Da es nun aber schon relativ spät war und wir auch noch was vom Tag haben wollten, zogen wir los. Ich hatte ja auch noch keine Bestätigung, ob die Beerdigung nun wirklich am Freitag stattfinden würde.

Wir suchten etwas zu essen. Wir hatten zwar noch Brötchen, die wir aus Lissabon mitnahmen. Aber das war doch etwas wenig. Etwas fleischiges oder Fischmäßiges vielleicht? Wir suchten den ersten Tipp von Sally auf. Einfach, aber gut. Naja… wir bekamen nicht ganz das, was wir bestellten. Aber das machte nix. Dafür gab’s große Portionen. So groß, das Steffi echt Mühe hatte, es aufzuessen. Aber wir hatten ja Zeit :) Und liegen lassen wollte sie nix. Die Portugiesen haben die Angewohnheit, immer eine Vorspeise zu servieren – meistens Brot, Sardinen, Butter und Oliven. Natürlich muss man sie dort zahlen. Naja… war hier aber auch nicht so teuer. Nur ein wenig ärgerten wir uns schon, weil wir es eigentlich nicht brauchten und doch nicht so genau wussten, wie man das abbestellt. Am liebsten würde man es vorher sagen, wenn man dran denken würde… Naja… Mir schmeckt das Brot mit Sardinencreme auch ganz gut :) Die Oliven bleiben aber irgendwie immer stehen.

Am Dienstag nahmen wir das Auto und fuhren durch die Algarve am Strand entlang – nach Lagos.

Portugal faro 009Allerdings war es nicht ganz so einfach, die richtige Straße zu finden. So landeten wir erst mal am Strand von Faro - auch nicht schlecht.

 

 

Portugal faro 100

 

 

 

 

 

 

Portugal faro 031

 

Das Wetter war so – mäßig. In der gesamten Zeit war es wechselhaft – aber nicht kalt.

 

Allerdings bekamen wir davon auch nicht soviel mit: Wir besichtigen den hiesigen MC-Donalds (genannt: Gourmet  zum goldenen M) etwas länger….  Natürlich eine äußerst wichtige Sehenswürdigkeit. Als wir bei MC Donalds ankamen, fanden wir dort auch einen Menschen, dem wir gern etwas leckereres spendiert hätten. Allerdings brauche ich für den Entscheidungsvorgang etwas länger… das fand ich Portugal faro 035persönlich echt schade, weil ich gerade dieses Bild echt traurig fand.

Nachdem wir nun bestimmt 2 Stunden beim Gourmet saßen, stille Zeit machten  und die letzten Tage reflektierten fuhren wir dahin, warum wir eigentlich hergekommen waren: zum Strand.

 

 

 

Portugal faro 049

Dienstag, März 03, 2009

Tage 2 – 4 / Lissabon

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Die darauf folgenden Tage schauten wir uns Lissabon an.

Erst suchten wir ein Café, wo man sitzen und im Internet surfen konnte.

SNV34731

Ich hatte mir da ein paar Stellen herausgesucht. Leider funktionierte das nicht so, wie erwartet. Aber schlecht war es trotzdem nicht.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf zur ersten Sehenswürdigkeit. Den Elvador Justus schieß-mich-tot. Ich kann mir Namen leider nicht merken. Aber ich habe natürlich ein Bild davon :)

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Wenn man hier hoch fährt, kommt man zu einer Plattform, wo eine Brücke zum dahinter gelegenen Stadtteil führt.

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Die Brücke führt über eine belebte Einkaufsstraße und endet neben einer, dem Erdbeben zum Opfer gefallenen Kirche. Diese Kirche beinhaltet viele Gräber (irgendwie wurde hier in jeder Kirche irgendwer begraben und oder ausgestellt). So auch ein mumifizierter kleiner Junge und ein kleines Mädchen. Schon sehr komisch.

Portugal 070

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Portugal 069

Wir haben anschließend noch eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn Nr. 14e gemacht. Das ist eine normale Straßenbahn, fährt aber im Kreis immer nur in einer Richtung. Weil die Straße ab und zu so eng ist, das dieser Wagon gerade so hindurch passt, gibt es keine Gegenfahrbahn. Das ist sehr toll, weil die Straßenbahnen – genau wie die sogenannten “Elevador” sehr nostalgisch sind. Wir mussten auch gleich noch das Museum der Verkehrsgesellschaft “Carris” besuchen, die die Straßenbahnen, Busse, Metro und eben alle “Elevador” betreibt. Echt interessant. Die paar Fotos, die ich im Museum gemacht habe, werden aber wegen Copyright unter Verschluss gehalten. Auf Anfrage kann man sie bei mir einsehen :)

Portugal 076Portugal 074

Portugal 075Da die beiden oberen Bilder so dunkel sind (es war schon spät, als diese Bilder gemacht wurden)hier ein künstlich aufgehelltes Bild mit mehr Belichtungszeit.

 

 

Portugal museum carris und brücke 24 April 021So… nun wären wir bei Tag Nummer 4: der Reise nach Faro. Da es in Portugal sehr günstig ist, haben wir den Zug genommen. Die Reise führt über die “Brücke des 24. April” in den Süden des Landes.

 

Über dem Eisenbahnteil der Brücke ist eine 6-Spurige Autobahn.

Portugal museum carris und brücke 24 April 019

Die Brücke ist so konzepiert, dass man von der Autobahn aus direkt auf’s Wasser schauen kann. Somit sieht man zwischen den Schinensprossen ebenfalls auf’s Wasser. Allerdings nur, wenn man wie wir im letzten Abteil seinen Platz hat und dann hinten aus dem Zug herausschaut :)

 

 

Portugal museum carris und brücke 24 April 017

Ansonsten sieht man durch die getönten Scheiben eher so etwas hier :)

 

 

 

Portugal museum carris und brücke 24 April 022

Wahlweise auch so etwas hier.

Nun ja, von der Reise nach Faro habe ich nicht so viele Fotos gemacht. Die Landschaft hatte nun nicht etwas, was man unbedingt fotografieren musste – außerdem konnte ich auch so ein wenig schlafen. Was mir auch recht gut tat…

OK… dann bis zum nächsten Abschnitt :)

Freitag, Februar 27, 2009

Tag 1 – Ankunft Lissabon

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Heute sind Steffi und ich von Frankfurt/Main nach Lissabon geflogen. Leider gab es Stress mit der Vermieterin von Steffi und ich habe noch Emails gecheckt und so, S-bahn hatte Verspätung… auf jeden Fall haben wir die Stunde Puffer, die einkalkuliert war, fast komplett gebraucht um pünktlich am Flughafen zu sein und das Gepäck aufzugeben. Ich glaube es war 10 min vor Deadline. :) Egal .Ziel erreicht *g*

Im Flugzeug saßen wir neben Emil. Emil ist nun 3 Jahre alt und sehr lustig. Durch ihn lernten wir den Vater Marco kennen. Steffi saß am Fenster und die beiden haben mal den Platz getauscht. Dadurch kam sie mit Marco ins Gespräch und wir erfuhren, dass er gerade dabei ist umzuziehen und seine Frau mit dem anderen Kind morgen nachkommt.

Er hatte viel Gepäck mit und brauchte Hilfe. Wir brauchten einen Unterschlupf, wo wir günstig Übernachten konnten. Er kannte einen Unterschlupf und wir halfen ihn mit dem Gepäck. Das war echt genial geführt. Das war echt Klasse. Marco, Emil und wir verstehen uns echt super prächtig. Marco hatte ein Auto gemietet, womit er unser Gepäck und sein Gepäck durch die Stadt bringen konnte – in unser neuen Unterschlupf. Er hatte ein Zimmer gleich daneben. 30 EUR die Nacht, Doppelzimmer ohne Frühstück. Mitten in der Stadt. Genial! :) Wir haben uns echt riesig gefreut, denn Marco erwies sich als echter Kenner der Umgebung. Er zeigte uns einige “Geheimtipps” – von wegen Restaurants usw.

So konnten Steffi und ich noch gut Essen gehen und  einen ersten Mitternächtlichen Rundgang durch die echt geniale Stadt Lissabon machen. Dort waren noch sehr viele Menschen auf den Beinen. Straßencafés, Straßenmusikanten, ein erster Drogenverkäufer, der uns mit einem “pssst. Haschisch?” entgegenkam wo ich dankend ablehnte…

Nun bin ich echt hundemüde… also ab ins Bett. Bis Morgen! :)

Donnerstag, Februar 26, 2009

und wieder: schwubs und weg :)

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Nun ist aber wirklich Pause *g* Zwangspause. Ich bin wieder in: Portugal. Aber dieses Mal habe ich ein Notebook mit. Dann gibt’s Berichte, sobald ich einen Zugang zum Internet finde. Also: Bis bald! :)

Fetten Segen euch :)

Dienstag, Februar 24, 2009

Karneval?

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In Bayern heißt "Karneval" natürlich "Fasching" - warum auch immer. Wer das wissen will lese Wiki. Die konservativen Bayern mögen das großteils nicht. Am Alkohol kann's nicht liegen - der wird auch in Bayern zu Hauf und allen möglichen und unmöglichen Festen und Gelegenheiten getrunken. Und das Starkbierfest hat irgendwie auch gaanz viele Parallelen zu karneval. Es hat auch was mit Fastenzeit zu tun und hat irgendwie einen ähnlichen Sinn. Nur das mit dem verkleiden mögen die eher gediegenen Bayern halt nicht so. Die sind ja nicht Jeck.

So hat wohl fast jede Region seinen Brauch. und jeder Brauch spiegelt auch die Mentalität wieder. Und da bin ich nun beim Thema, warum ich diesen Artikel schreibe. Irgendwie geht mir immer zu dieser Zeit der Karneval sehr ab. Es erinnert mich irgendwie an Heimat und an eine andere, wesentlich stimmungsvollere Mentalität. Nicht an eine, wo man erst das Lachen mit Hammer und Meißel aus dem Gesicht schneiden muss, um eines zu bekommen.

Viele sagen: "Karneval mag ich nicht. Die sind immer so komisch (im Sinne von nicht Echt?) lustig." Wenn ich das aber nun von außen betrachte, empfinde ich das gar nicht so. Denn irgendwie ist es doch ein Spiegel der Gesellschaft. Positiv wie negativ. Denn die Rheinländer sind irgendwie, wie soll ich sagen, kollektiver und kommunikativer ausgelegt.

Das kommt mir einfach nicht so spießig und reserviert vor. Ja... so vermisse ich das, wo ich aufgewachsen bin. Man merkt oft erst, was man hat, wenn man es nicht mehr hat.

Montag, Februar 23, 2009

was zum nachdenken…

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Gerade habe ich mal wieder Nachrichten gesehen. Es ist schon manchmal hochinteressant, was da so vom Stapel gelassen wird. Es dreht sich mal wieder um Lehrer. Früher habe ich mich immer beklagt, dass Menschen mich anhand von Noten versuchen zu charakterisieren. Dieses war oder ist irgendwie ein Grundproblem des Systems.

Nun ging es bei diesem Beitrag darum, das Lehrermangel herrscht und eine Studie belegt, dass die Schüler mit den besten Abiturnoten nicht den Lehrerberuf wählen. Da drängt sich natürlich die Frage auf: "Schlechtere Note = schlechtere Lehrer?" Der Bedarf an "qualifiziertem Personal" ist so groß, da können diejenigen mit den besten Noten natürlich aussuchen. Eine Dame von der Gewerkschaft für Bildungswesen meinte dazu: “Ich halte das Verfahren (anm. der Red. : die Studie) für wenig Aussagekräftig. Man kann von der Abiturnote nicht auf die Qualität der Lehrkräfte schließen.”

Na das ist doch mal ein Satz, oder? Ich finde, mal abgesehen davon, dass die Dame da absolut Recht hat, dass man doch da mal das System überdenken sollte. Denn man kann das ja auch auf andere Menschen übertragen, oder nicht? Oder gilt dieser Satz nur für Lehrkräfte? In meinen Ohren sagt die Dame, dass das Schulnotensystem absolut versagt hat. Na Halleluja, dass das mal zugegeben wurde…

Quelle: Heute-Sendung vom 23.01.2009

Donnerstag, Februar 19, 2009

Stille

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Seit nun einiger Zeit begleitet mich ein Lied. Es heißt: “In der Stille angekommen”. Seit der Predigt von Ferry über den Sturm, wurde dieses Thema immer aktueller. (hier mein Post dazu) Wo ich da noch dachte: Hm.. ja interessant, aber nicht brisant, nahm die Brisanz immer mehr zu.

So ist mir die Stille im Herzen ein sehr wichtiges Thema geworden. Eben weil dort Jesus zu finden ist. Ich erlebe um mich herum, wie ein Sturm den nächsten jagt. Ich erlebe, wie Menschen mit Angst umgeben sind. Ob sie alles richtig machen oder wie es weiter geht, ob sie an der richtigen Stelle sind und überhaupt von Stress und Hektik zugeschüttet werden. So schaut man Angstvoll in die nahe Zukunft und macht sich Stress, weil grad alles drunter und drüber läuft. Dann kommen so fragen wie: “Wohin?” oder “Was tun?” "oder “Was ist Gottes Weg?” oder “Bin ich normal?” oder “Bin ich auf dem richtigen Weg?” usw.

Mir wurde bewusst – und deshalb mag ich das hier weiter geben: Suche nicht die Antworten auf deine Fragen nicht in der Welt und schaue nicht auf das, was so zu tun ist. Sondern kümmere dich um die Beziehung zu Jesus. Habe Ruhe. Die ganzen Stimmen von außerhalb, die dir das eine und das andere einreden wollen: Lass sie reden und gehe in die Stille. Jesus wird dir die Wahrheit offenbaren. Gehe. Habe keine Angst zu gehen. Er geht mit. Auch wenn du vielleicht in eine falsche Richtung laufen magst, wird Gott dir zeigen, wo der richtige Weg ist und dich führen. Er wird dich an die Hand nehmen und den richtigen Weg führen. Aber als erstes ist: Hören. Und Jesus ist nicht im Sturm und nicht im Brausen. Sondern in der Stille. Wenn alles ruhig geworden ist, und du nach ihm suchst, wirst du ihn dort finden.Er wird dich führen.

Samstag, Februar 14, 2009

Der Taumel-Lolch

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Was ist Lolch? Nun ja, Botaniker könnten hier Auskunft geben. Für mich muss Wiki reichen.

Hier ein Auszug:

Der Taumel-Lolch (Lolium temulentum) ist eine Art aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Sein Name beruht auf den Vergiftungserscheinungen, die in der Vergangenheit nach dem Verzehr von mit Taumel-Lolch verunreinigtem Getreide auftraten.

lolch weizen

(links: Lolch , rechts: Weizen; Quelle: Wikipedia.de)

Warum schreibe ich über ein Unkraut? Und noch dazu über ein Unkraut, was so gut wie ausgestorben ist?

Weil ich den Text von Matthäus 13 ab Vers 24 gelesen habe. Dort vergleicht Jesus das Unkraut mit dem, was der Teufel sät.

Kurzer Umriss:

Ein Gutsherr sät guten Samen auf sein Feld. Seid Feind kam aber in der Nacht und säte Unkraut zwischen den Weizen und machte sich davon. Als die Saat aufging und Ähren ansetzte, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Die Arbeiter sahen das Unkraut und fragten den Gutsherrn: “Hast du nicht guten Samen auf das Land gesät? Woher kommt das Unkraut?” Er antwortete: “Der Feind hat mir das angetan.” Die Arbeiter fragten: “Sollen wir hingehen und das Unkraut ausreißen und einsammeln?” “Nein”, antwortete der Gutsherr, “Ihr würdet mit dem Unkraut auch den Weizen ausreißen. Wartet bis zur Ernte und lasst beides miteinander wachsen. Dann werde ich zu den Erntearbeitern sagen: “Reißt zuerst das Unkraut aus, bündelt es um es zu verbrennen. Dann bringt den Weizen in meine Scheune.”

In Vers 36 im gleichen Kapitel kommt die Erklärung:

Jesus sät den guten Samen. Sein Feld ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Himmelreichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der Unkraut sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt und die Erntearbeiter sind die Engel. Das Unkraut wird eingesammelt und verbrannt, und so wird es auch am Ende der Welt sein: Jesus wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere zu Fall gebracht haben und die ein gesetzloses Leben geführt haben. Sie werden in den Feuerofen geworfen, dorthin wo es nichts gibt als lautes Jammern und angstvolles Zittern und Beben. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters leuchten, wie die Sonne. Wer Ohren hat der höre!

Warum schreibe ich über diesen Text?

Der Lolch ist ein Unkraut, dass man, während es wächst, vom Weizen kaum unterscheiden kann! Erst wenn es Frucht bringt, erkennt man es! Ich hatte letztens ein Telefongespräch und ich stellte eines fest:

Es gibt Menschen in diesem Land und auf dieser Welt, die sich als “Christen” bezeichnen und mehr Schaden anrichten, als die, die offen gegen Gott sind. Denn sie sind es, die andere am leichtesten zu Fall bringen! Nun mag ich niemanden verurteilen – aber ich sehe die Lage und weiß, dass es so etwas gibt. Ihr Christen, die ihr eine Leitungsfunktion habt: Ich rufe euch auf zu prüfen, was aus eurem Mund kommt und wem es dient! Mich damit eingeschlossen! Ihr Prediger, die ihr auf die Straßen geht oder in den Hallen evangelisiert oder prophezeit: Prüft eurer Wort und seht zu, dass ihr Gottes Wort weiter gebt und kein Pervoll-Wisch-Wasch! Ihr Leute, die ihr anderen Christen zuhört: Prüft das Wort anhand der Bibel, dass euch gesagt wird und stellt Fragen! Fragt den, der das Wort ist. Er wird dir zeigen, ob es von ihm ist, oder nicht. (Wieder mich eingeschlossen)

Donnerstag, Februar 12, 2009

Hauskreis

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Dieser Hauskreis war etwas anders als sonst.

Wir haben viel gebetet und uns mit 2 Themen beschäftigt:

a) Wir haben Frank Ernst “adoptiert”

b) das Buch Esther durchlesen (pro Abend 2 Kapitel)

Wir dachten uns, dass es super sein müsste, wenn der Hauskreis ein Ziel bekäme. Normalerweise ist es so, dass 4 oder mal 5 Leute beisammen sitzen, entweder jemand ein Thema vorbereitet hat oder auch nicht, Gott gelobt wird und ein wenig gebetet wird. Alles ein wenig chaotisch.

Durch das, dass wir Frank “adoptiert” haben, hakt man nun regelmäßig ab, wie es ihm so geht. Frank ist ein Jesusfreak, der nun in Belgien die erste christliche Kinder-Tagesstätte aufgemacht hat, in dem Land. Hier braucht er Unterstützung im Gebet oder auch in anderen Formen. Wir haben uns bereit erklärt, ihn zu unterstützen, wo wir können. Und das ist eine ziemlich coole Sache, finde ich!

Dieses Thema hat nun sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Einen Bericht, was gerade so los ist und eine Gebetsgemeinschaft und so.. das war echt toll. Und ich finde es gut, dass der Hauskreis nun dadurch auch etwas Struktur bekommen hat! :)

Dadurch hatten wir für’s Bibellesen noch soo viel Zeit, aber es hat gelangt. Trotzdem wurde der Hauskreis – das erste Mal, seit ich da bin – überzogen. Ich muss dazu sagen, dass er auch später begann. Darüber bin ich zwar nicht so glücklich, aber irgendwie war auch keine Aufbruchstimmung oder es saß jemand auf heißen Kohlen. Nun ja.. das nächste Mal sollte es wieder in dem zeitlichen Rahmen bleiben, aber die Erfahrung, dass man da weiter reden wollte und so, war schon echt cool. Ich bin gespannt, wie die anderen “das neue” empfunden haben.

Krank, Stress und was es sonst noch gibt

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Soo… ich fänd’s cool wenn ein paar Leute am Start sind, die für mich beten würden. In der letzten Zeit habe ich immer wieder mit meinem Magen und meinen Nasennebenhöhlen zu kämpfen und es kam gestern soweit, dass ich in der Nacht nur 1 Stunde schlafen konnte.

Auch habe ich nicht das Gefühl, einen Arzt zu haben, der sich nicht sonderlich um einen kümmert. Mal sehen, wenn die heutige Nacht genauso schrecklich wird, wie die letzte, werde ich morgen mal div. Doktoren besuchen gehen...

Besonders meine Magenprobleme und das die Nasennebenhöhlen ständig zu sind, das hatte ich früher nie. Oft (stressbedingter?) Durchfall und Sodbrennen.

Ich hab es sooo satt. Und dann keinen vernünftigen Hausarzt zu haben, der mal ein paar Untersuchungen anstellt, sondern immer nur die Symptome behandelt…

Ich hoffe, da bewegt sich bald was… …und ich weiß, dass Jesus da ist. Auf ihn lege ich meine Hoffnung! (Auch wenn ich trotzdem zum konventionellen Doc gehe)

In diesem Sinne: Bis bald :)

Samstag, Februar 07, 2009

Das allerbeste an meinem Samstag…

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Hm.. das allerbeste ein meinem Samstag ist:
Ich konnte heut ausschlafen und fühle mich nach der, - mal wieder - sau anstrengenden Woche, fit :) So kann ich nun endlich mal wieder ein paar Sachen machen: mich um den Hauskreis kümmern und meine Portugalreise weiter vorbereiten. Und Baden und entspannen. Heute ist dann noch eine Geburtstagsparty. Nach dem ich gestern nicht auf die von Ani gehen konnte, bin ich heut wenigstens so fit und kann dann auf diese gehen. Mal sehen… :)

Was war diese Woche so los?

Nun ja.. habe viel gearbeitet und wenig geschlafen. Dann war noch Hauskreis am Mittwoch. Da habe ich die Leitung übernommen. Ich bin echt mal gespannt, was Gott so weiter vor hat. Ich habe so einige Ideen gesammelt und muss nun das nächste halbe Jahr planen. Ich fand’s recht cool :) Bin gespannt, was kommt und was geht! Ich bin gespannt, was Gott so tut :)

So… fetten Segen euch!!

Dienstag, Februar 03, 2009

Wer bittet, dem wird gegeben.

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Hm… noch ein Post in meiner Blogfreien Zeit… Bedenklich… ich sollte mehr Blog freie Zeiten einlegen…

Gerade sitze ich im Bus auf dem Weg zur Arbeit. Ich habe irgendwie wieder an die Predigt von Sonntag denken müssen. Ich schlug die Bibel auf und blieb im Lukas hängen. Bei einem Gleichnis, das Jesus mal erzählt hat. Er erzählte es, um aufzuzeigen, wie wichtig beten ist. Es geht um eine Witwe, die einen Richter in ihrer Stadt aufsucht um ihr Recht einzufordern. (Anm. d. R. : In der Zeit, wo Jesus lebte, hatten Frauen nicht viel zu melden. Witwen hatten in dieser Hinsicht mehrere Probleme: Sie hatten nicht nur nichts zu melden sondern waren meistens auch arm, weil keiner mehr da war, der das Geld einbrachte)

Sie ging zu diesem Richter. Einmal. Am nächsten Tag wieder. Und wieder. Der Richter wollte ihr nicht helfen. Sie hörte nicht auf jeden Tag zu ihm zu kommen und ihn zu bitten. Irgendwann sagte der Richter zu sich: Mir ist es zwar egal, wer Recht hat und auch Gott fürchte ich nicht. Aber diese Frau wird mir echt lästig! So kam es, dass dieser Frau geholfen wurde. Dem Richter war es pups egal, was da um ihn geschah. Ihm waren die Menschen egal, ihm war Gott egal und ihm war die Frau egal. Absolut gleichgültig. Das Gegenteil von Liebe. Wie viel mehr gibt Gott denen, der ein gerechter Richter, aber auch ein liebender Vater ist, die ihn bitten.

Nun ja… vielen meiner Leser wird diese Geschichte bekannt sein, Auch wenn ich sie gerade aus dem Kopf wiedergegeben habe. Jesus fragt noch am Schluss, ob er, wenn er wiederkommt solch einen Glauben finden wird.

Da kam mir die Geschichte vom blinden Bettler Bartimäus in den Sinn. Diese Geschichte steht in Markus 10/Lukas 18. Auf jeden Fall: Da war ein Bettler, der an der Straße lag. Er hörte das Jesus in der Stadt ist und gerade an ihm vorbei kommt. Er ruft laut: “Jesus, hab Erbarmen mit mir!” Die Leute um ihn herum weisen ihn zurecht und geben ihm zu verstehen, dass er gefälligst ruhig zu sein hat. Doch er schrie noch lauter. Jesus blieb stehen und ließ ihn rufen. Jesus fragte ihn: “Was willst du?” Er antwortete: “Ich will sehen können”. Jesus antwortete: “Geh nur, dein Glaube hat dir geholfen!” Im selben Augenblick konnte der blinde Bettler sehen.

Solch einen Glauben will ich haben. Eben weil ich einen Vater habe, der mich liebt. Ich kann mich auf ihn 100% verlassen.

Ich darf zu Gott mit meinen Sachen kommen. Egal, was es ist. Gott wird zwar nicht immer sofort und für jeden sichtbar handeln. Wie ich schon mal sagte: Gott ist kein Automat. Aber ich weiß, das er handelt. Auch, wenn es anders aussieht, wie ich mir das wünsche.

Witziger Weise hat Storch einen Artikel verfasst, während ich diesen hier zu Ende schrieb. Ich nehme mal Bezug, weil es genau das ist, was ich hier gerade meine! :)

Fetten Segen!

Sonntag, Februar 01, 2009

Zeit mit Gott

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Eigentlich wollte ich Blog-Pause machen. Doch es kommt zumindest für dieses Mal anders. Ich verbrachte ein verlängertes Wochenende bei meinen Eltern. Meine Oma hatte zum Geburtstag eingeladen. Nun war es eine etwas größere Feier und da man bei Omas nie weiß, wie lange man sie noch hat war es mir echt wichtig dort hin zu gehen.

Allerdings war ich nicht nur dort, sondern nutze die Zeit mal wieder effektiv um das eine oder andere zu unternehmen. So war ich auch mal wieder bei den Remscheidern zum Gottesdienst. Am Samstag war noch ein Geburtstag aber da konnte ich nicht noch mal nach Remscheid fahren. Ich hatte kein Auto und war auch viel zu müde.

In dem Gottesdienst ging es um den Sturm, den man erlebt und das man seinen Fokus auf Jesus setzen sollte. Kerngeschichte war die Sache mit Petrus + Jesus auf dem Wasser. Leider habe ich die Predigt noch nicht zum Download gesehen – aber sobald sie kommt und ich das sehe, setze ich einen Link darauf. (Anm. der Red.: Nachtrag: Hier der Link) Nun… der Predigttext war mir nun nix neues. 1000x gehört,. Doch sprach mich der Text irgendwie in meiner Situation an. Ein Satz hatte mich ins Nachdenken gebracht. Und dieser stammte dieses Mal von meinem Namensvetter Martin Luther. Er soll wohl mal gesagt haben – und ich gehe davon aus, dass Herr M. L. viel um die Ohren hatte (Wiki gibt hier sicher Aufschluss…) – dass er jeden Tag 4 Stunden betet. Nur wenn er viel zu tun hat, betet er 8 Stunden. Der Kern dieser Aussage ist: Wenn du viel um die Ohren hast, kümmere dich als erstes um die Beziehung zu Jesus. Wenn du weniger zu tun hast, kümmere dich als erstes um die Beziehung zu Jesus. Für mich war es immer schon “klar”… nur blieb eine Frage: WIE?! Da heißt es ganz salopp: Verbringe einfach Zeit mit ihm. Egal, ob man betet, singt, liest… egal wie… nur entspannend sollte es sein. Beten heißt auch nicht: jeder presse soviele Worte wie möglich in einen Abschnitt von Zeit und lasse “sein Gegenüber” am besten nicht zu Wort kommen. Sondern Beten ist Kommunikation. Ich verstehe das so. Da kann mal eine undefinierte Zeit lang auch nix geredet werden.

Heißt das nun, dass sich alle Probleme lösen?

NEIN! (Taadaaa… wer hätte das gedacht!) Es geht dabei nicht darum, dass Gott ein Automat ist – Gebet oben rein, Lösung unten heraus – aber was sicher werden wird: man wird ruhiger und bekommt einen anderen Blick auf seine Situation. Und dadurch können sich schon Probleme lösen. Aber das ist von Problem zu Problem verschieden.

In Bezug auf meine kommende Portugalreise bin ich zwar immer noch – meiner Meinung nach – viel zu unausgeglichen – aber ich denke, dass wird sich geben. Hier hat Gott auch einiges getan. Ich musste noch ein paar teure Anschaffungen machen, die mir einfach gezahlt wurden. Damit hatte ich nicht gerechnet, sondern Gott im stillen nur gebeten, das irgendwie zu regeln. Echt genial. Ich freue mich einfach über das Geschenk. Irgendwo stand mal, dass dieses “Sachen abgeben” auch “Verantwortung abgeben” heißt. Es war glaube ich in irgendeiner Spektrum Zeitschrift. Ich sehe das anders. Man hat sehr viel Verantwortung. Auch sich selber gegenüber. Für mich hatte dieses “Verantwortung abgeben” irgendwie so geklungen, als müsste man sich um nix mehr kümmern. Und das ist imho (in my humbled opinion) nur aus einer bestimmten Sichtweise so. Gott hat alles in der Hand und versorgt einen. Das heißt aber nicht, dass man nix mehr tun muss. Und für das, was man tut, trägt man auch Verantwortung.

Ich musste bei mir erst die Sachen kaufen und mich darauf verlassen, dass es irgendwie gezahlt wird. Erst dachte ich nur an einen Schlafsack, der auch in kalten Nächten warm halten muss. Dann dachte ich an eine Regenhose, damit meine Sachen beim laufen nicht nass werden, wo ich sie nicht mal eben wechseln kann. Und so läpperte sich das. Ich ging in einen Outdoor-Shop und kaufte das ein, was ich so an Bedarf hatte. Erst kaufte ich den Schlafsack. Und auf der Tour zu diesem Laden sagte mein Vater mir, dass meine Eltern ihn zahlen würden. Egal, wie teuer er wird. Ich sagte ihm, dass er sehr teuer werden wird und habe ihm den Preis genannt, mit dem ich kalkuliere. Aber das war scheinbar kein Problem. Wir hatten nur sehr wenig Zeit. Ich hatte mir nur 3 Schlafsäcke anschauen können.Mein Vater stellte das Auto weg Kurz bevor er mit einem Verkäufer an der Hand kam, fiel mir einer auf, der eingepackt unter allen anderen lag. Ich packte ihn aus, schaute auf die Daten und dachte: Wow. Endlich kommt es so hin, wie ich es brauche. Die anderen waren zwar auch so in der Klasse, waren aber nicht so beschaffen, wie ich denke, dass ich es brauche. Sie hatten die Komfort-Temperatur bei 0 Grad. Das war mir zu wenig, weil ich auch mit leichtem Frost rechne. Ich hoffe zwar nicht, dass es so kommt… Aber 0 Grad Komfort war mir zu wenig. Der letzte hatte –4. Ich schaute ihn mir genauer an und fand hier dann jede Menge guter Sachen und dachte: Jawoll, den nehmen wir. 2 Tage später fuhr ich dann selber nochmal zu dem Shop, weil ich eben neue Schuhe, eine Regenhose.. und viele andere Sachen brauchte. Die Sachen zusammen waren in etwa so teuer, wie der Schlafsack. Aber: auch diese wurden danach einfach gezahlt. Wow! So habe ich den Großteil nun zusammen, den ich nun für die Reise brauche. Echt ein riesen Geschenk. Ich denke, Gott kümmert sich auch um das weitere. In sofern mache ich mir da keine Sorgen! Ich bin einfach froh, dass er da ist und seinen Segen schenkt. Halleluja!

Mittwoch, Januar 28, 2009

juppidu schallala: Kongopost 2

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juppidu schallala: Kongopost 2

Was ich noch kurz in die Runde werfen wollte:

Danke für eure Posts, die ich lesen kann und ermutigt werde. Es ist echt cool, Sachen zu lesen, die andere erleben oder zu sehen, wie es jemandem geht.

Heute morgen im Radio kam mal wieder, in Bezug auf den Tag des Datenschutzes, dass zuviele Jugendliche (wer zählt darunter?) zu viel von sich selbst preis geben.

Auch bekomme ich selber immer wieder die Frage gestellt: "Und das setzt du ins Internet? Das kann doch jeder lesen!"

Meine Meinung ist: Ja! Und es soll jeder lesen können. Denn wenn ein Beitrag dazu dient, das andere ermutig oder aufgebaut werden können, hat's geholfen.

Natürlich muss man abwägen, was man schreibt. Das ist im Internet immer so. Und ich denke, dass ich da meine persönlichen Grenzen so manches mal überschritten habe.

Aber der Sinn dieses Posts war jetzt nicht der, zu philosophieren, wo man am besten die persönlichen Grenzen setzt und was man am besten nicht schreibt, sondern der Sinn war Danke zu sagen an die vielen mitblogger, wo man einfach was heraus ziehen kann.

Besonders erwähnen mag ich hier den oben verlinkten Beitrag aber aber auch Bento's Weisheiten, Talitakum's Feststellungen , Sabina's Denkstube und Steffi's Geschichts-Ecke

Aber es gibt natürlich noch so einige andere, die ich immer wieder gerne lese und mich freue, wenn's was neues gibt. Bitte seid nicht neidisch, wenn ihr nicht da oben in der Liste seid. Das ist keine Auswahl nach Qualität oder so...

OK :)

Also: fröhliches Bloggen... udn vielleicht kommen mir auch bald wieder Ideen - oder ich bekomme neue Lust zum schreiben :)

Soo :) mal was neues

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irgendwie hatte ich die letzte Zeit keine Muße, irgendwas in meinen Blog zu schreiben. Es ist viel passiert, nur wusste ich nicht, wie man das so in Blog-Form bringt. Das nimmt immer sehr viel Zeit in Anspruch. Diese ist zwar genauso rar, wie vorher - also 24 Stunden pro Tag - nur passte das Bloggen irgendwie da nicht rein.

Heute Abend besuche ich erstmal wieder NRW. Muss mal auf einen WE-Besuch vorbeischauen. Am Freitag möchte ich dann in Köln ein wenig durch die Stadt schlendern. Evtl. Abends nach Remscheid. Hm... das hieße ich bräuchte doch wieder ein Auto... Aber mal sehen... vielleicht lässt sich das auch anders organisieren.

So... was war die letzte zeit so los....

Am WE war eine Party bei Matthias. Die war sehr lustig. Außerdem hatte es den Effekt, dass ich mehr Gitarre spielen werde. Hm... man frage sich nun, was Gitarre spielen mit Party zu tun hat. Nun.. auf einer Party kommt man ins Gespräch und entdeckt so die ein oder andere Gemeinsamkeit. Nachdem irgendwie das Thema generell auf Musik - ergo "Die toten Hosen" gelenkt wurde und dann sich auch der im CD-Player befindliche Stil sich in diese Richtung bewegte war es nicht mehr weit bis Gitarre *g* naja... bin mal gespannt. Nächsten Montag ist mal ne Übungsstunde. Mal sehen, wie das wird.

Generell dreht sich bei mir recht viel um die Vorbereitungen um nach Portugal reisen zu können, ohne dort anzukommen und aufgeschmissen zu sein. Am WE hatte ich vor, mich darum zu kümmern - bin aber nicht dazu gekommen. Nun ja.. heute im Flieger habe ich wieder ein wenig Zeit. Das sollte reichen um einen Zettel zu schreiben, was ich brauche, um was ich mich kümmern muss und was ich gerne machen will - und wen ich besuchen will. Danke Bento für die Adresse sei an der Stelle gesagt :)

Auch in der Arbeit hat ein neues Jahr bekommen und die täglichen Dinge kommen halt auf mich zu und wollen abgearbeitet werden... joar.. aber da gibt's derzeit auch nix spannendes.

Was cool ist: Es schenit seit heute wieder *freu* ich liebe Schnee und will dann sofort wieder in die Berge... naja.. das bleibt wohl aus...

Sooo... das war's erstmal wieder für ne Weile - denke ich. Der Blog hier macht seinen Winterschlaf.

Bis bald :)

Mittwoch, Januar 14, 2009

Jesus liebt dich total!: Satan verkleidet sich / Die halbe Seite der Medallie

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Jesus liebt dich total!: Satan verkleidet sich

Oder: Die halbe Seite der Medallie

Gestern war ich im Kino. Ich habe einen Film gesehen, den ich (und ich denke viele andere) als "harmlos" einstufen würde. Ich habe viel, sehr viel gelacht in dem Film, weil ich ihn Stellenweise echt witzig fand. Nun es war eine Komödie und da ist lachen normal. Auf der anderen Seite hat mich selten ein Film derart innerlich erschüttert. Ich wurde derart mit Gefühlen, Reizen und Halbwahrheiten überschwämmt, dass ich mich entschloss mich in meinen Sessel einzumümmeln und abzuschalten.

Warum das? Ich sah die Motivation, ich sah die Manipulation hinter dem Film. Ich sah die Lügen. Der Film drehte sich nur um Verführung. Nein, nicht nur im Vordergrund. Hauptsächlich im Hintergrund. Meistens gut getarnt. Ich hätte kotzen können, so schlecht war mir. Eben weil mir da etwas verkauft wurde, was es nicht gibt. Oder nicht in dieser Form gibt. Und nicht nur, dass es das nicht gibt, sondern das Sahnehäupchen obendrauf ist, dass der verkaufte Frieden nicht eintrifft. Sondern das Gegenteil. Unfrieden, Zerstörung. Hass und Gewalt sind die Folge. Und das wird dort als "Erfüllung" verkauft. Ich konnt' nicht mehr.

Satan, ich piss dir ins Gesicht, du Lügenbold!

Mir verkaufen wollen, wie ich zu sein habe, damit ich angenommen werde. Pah! Das ich nicht lache. Oh, macht mich das wütend. Ich hasse dich.

Montag, Januar 12, 2009

Urlaub vorbei - Zimmer neu

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Soo :)

Mein Urlaub endet heute. Ich habe die freie Zeit richtig genießen können, auch wenn ich zuhause war und nicht Snowboarden gehen konnte. Ich habe mein Zimmer neu gestaltet und eine nette Zeit gehabt! Gott hat viel getan und ich hab mich richtig gefreut. Ich fühle mich zuhause nun echt wohl.

Hier ein paar Fotos von meinem "neuen" Zimmer :)

Ich habe eine neue Beleuchtung installiert und außenherum so eine Schilfwand aufgebaut.

Die Bilder sind deshalb so Orange-haltig, weil ich ohne Blitz fotografiert habe. Die Farbe kommt von der Beleuchtung.

An der Wand mit den Lampen hätte ich gern noch ein großes Bild. Hab da auch schon ein paar Exemplare gesehen, die mir echt gefallen haben... aber mal sehen... Große Bilder sind echt teuer... Vielleicht überlege ich mir da auch was anderes :) Schau'n ma mal :)


Mittwoch, Dezember 31, 2008

2008 / 2009

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OK, gebe ich auch mal meinen Senf zum neuen und alten Jahr ab.

Das Jahr 2008 war für mich ein Jahr, wo ich Gott ganz neu kennen lernen konnte. Er hat mich geführt und geleitet. Über vieles habe ich mich gefreut. So habe ich so einige neue Leute kennen gelernt, die mir auch ans Herz gewachsen sind.

Es war ein Jahr des Neuanfangs. Es war ein Jahr voller Gnade und Güte. Und es war ein Jahr der Umkehr. Gott hat mich in so manches hineinlaufen lassen und mir deutlich seine Grenzen gezeigt. Es war echt hart. Gleichzeitig ist er Schritt für Schritt mit mir gegangen und mich ermutigt, den Weg, der seiner ist, zu gehen. Ich musste vieles los lassen. Vieles überdenken. Gott hat mich gefordert. Aber wenn ich zurück schaue, sehe ich nur Segen. Er hat mir gezeigt, dass er Vorzeichen ändern kann und aus Scheiße Gold macht. Ich lernte mich ein Stück besser kennen. Ich bin echt froh über das, was er tat.

Jetzt geht es in das Jahr 2009. Viele offene Fragen nehme ich mit. Manchmal bin ich mir unsicher, ob der Weg, den ich eingeschlagen habe, der richtige ist. Und wo das hinführt. Ich habe, wie immer, Wünsche und Träume - aber lerne geduldig zu sein. Ich stelle fest: Auch 2009 habe ich noch viel zum lernen :) Aber was ich aus der Vergangenheit gelernt habe ist, dass man einfach gehen muss - und wer darauf vertraut, das Gott lenkt, wenn man ihn darum bittet, wird auch solche Erfahrungen machen, die ich 2008 gemacht habe. Auch, wenn es ein sehr kurviger Weg war und ich oft hingefallen bin. Eines wird sich 2009 nicht ändern: Gott ist da!

In diesem Sinne: fetten Segen euch! Gott hat sehr viel davon zu verteilen - und er verteilt gerne!

Aus der Traum...

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Am Montag Abend war ich pünktlich wieder in München. Ich war für ein paar Tage bei meinen Eltern. Ich habe dort Menschen gesehen, die ich nun schon mehrere Jahre nicht gesehen habe. Auch hat sich in Bezug auf Beziehungspflege zu meinen Eltern, so denke ich, einiges bewegt, was einfach genial ist :)

Gestern traf ich dann meine alte Clique wieder. (Nein, Alk war nicht im Spiel) Das war super cool :) Mit einem Freund wollte ich dann heute nach Österreich fahren. Nur heute Nacht stellte sich heraus, dass daraus nix werden wird. Ich bekam Sodbrennen und mir war richtig Übel. Dadurch schlief ich so gut wie nicht. Auf'm Klo ging erstmal die Kotzerei los. Mir ging es schon lange nicht mehr so dreckig... Dummerweise hat heute auch kein Arzt offen... Aber ich wäre eh nicht in der Lage gewesen, mich dort hin zu schleppen... Nun ja.. jetzt versuche ich es mit Tee... Irgendwie muss ich ja wieder Flüssigkeit zu mir nehmen... Und inzwischen muss ich nur noch alle Stunde mal auf Klo...

Das war's mit Boarden in diesem Jahr. Satz mit X: war wohl nix. Hte mich echt drauf gefreut... :( Naja... und mit Party heut wird auch nix, bzw. ohne mich... C'est la vie. Es kann nur besser werden :)

Kommt gut ins neue Jahr und nehmt viel Segen mit!

Sonntag, Dezember 21, 2008

"Lass mal, ich kann das.... oh kaputt" oder: Jesus-Geburtstatgs-Party

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Boar, war die geil! :D

So richtig mit Liebe und Herz. Sehr cool :) Leider habe ich keine Fotos - aber es wurden welche gemacht... vielleicht erklärt sihc ja jemand bereit, welche für meinen Blog zur Verfügung zu stellen... Auf jeden Fall habe ich das erste Mal in meinem Leben Tiramisu gemacht. Und: Es war sau lecker :D (nein, ich will mir nicht auf die Schulter klopfen, nur so als Hinweis - aber ich bin ein wenig stolz, das es so hingehauen hat und razeputze leer war)

Dafür musste die WG leider 2 Kannen opfern. Eine Thermoskanne ist beim Kaffeekochen explodiert und die nächste ist herunter gefallen...

Ein bisschen Schwund ist immer - 10% Verluste muss man einkalkulieren ^^

Ja, ihr habt richtig gelesen, die Kanne ist beim Kaffeekochen explodiert. Was ich gemacht habe? Das ist eine Thermoskanne, extra von der Kaffemaschine. Die habe ich mit Spüli gespült und mit heißem Wasser ausgespült. Anschließend die Kaffeemaschine angestellt und die Kanne darunter, so wie es sich gehört... Der Kaffee ist da, tröpfel, tröpfel, reingetröpfelt. Naja.. da der Boden relativ schmutzig war, habe ich nebenbei den Staubsauger geholt und gesaugt, während der Kaffee weiter getröpfelt hat. Irgendwann gab es einen lauten knall. Ich dachte: Na nu?! Es hat einen lauten knall gegeben, aber ich seh nix, was nun heruntergefallen ist oder explodiert ist oder so... Aber der Raum war ganz leicht in Nebel eingehüllt... dachte mir... hm.. ich koche auch nix.. wo kommt denn der Nebel her... und mache das Fenster auf. Die Kaffeemaschine steht genau am Fenster. Ich sauge weiter... und irgendwann sehe ich am Boden eine Kaffeelache. Ich denke: "Hm... wie kommt denn der Kaffee dahin?!" Mache es schnell sauber und verfolge die Spur bis zur Kaffeekanne, wo immer noch der Kaffee reintröpfelt... Ich sehe, wie der Kaffe aus dem Boden der Kaffeekanne fließt... und denke: "Scheiße! Ich hab mich doch nicht verhöhrt, bei dem Staubsaugerlärm". Nehme die Kanne und finde eine Kanne voller Kaffee und vieler kleiner Splitter vor. Das war das Ende einer netten Kaffee-Thermoskanne... Da ich aber noch Kaffee brauchte, musste ich mir was einfallen lassen - sonst wird's nix mit dem Tiramisu... Also: was tun? Ich schaue mir den Mechanismus dieser Kaffeemaschine an, der den Kaffee daran hindert zu tröpfeln, wenn keine Kanne darunter steht... und habe eine Idee...

Man nehme 2 Tesastreifen und bringe dieses Ventiel dazu, immer auf "On" zu stehen :) Ich hoffe in der nächsten Version der Kaffeemaschine geht das auch per Software und ich kann im Internet nachschauen, wann der Kaffee fertig ist ;) Ach ja... könnte dann bitte auch das Telefon klingeln, wenn der Kaffee durch ist?

Auf jeden Fall habe ich die Kaffeemaschine Gefäßkompatibel gemacht :) Man kann nun jedes Gefäß darunter stellen :) Sollte aber mit der Menge aufpassen *lach* Sonst gibt's Kaffee-Schwimmbad...

Ok... also ich habe die nächste Kanne, die noch von der letzten, verstorbenen Kaffeemaschine stammte, genommen und neuen Kaffee gemacht. Dieses Mal ist die Kanne auch nicht explodiert. Ich habe es tatsächlich fertig gebracht, Kaffee zu kochen :) (Für was macht man sonst ne Ausbildung 3 Jahre lang... - also ich bin quasi gelernter Kaffeekocher, da hätte mir so ein scheiß natürlich nicht passieren dürfen... - wobei... die hatten nie eine mit Thermoskanne... das war was neues) Ich füllte den Kaffee um in ein flaches Gefäß, damit ich dort die Biscuits einlegen konnte. Die Kanne spülte ich... und legte sie zum trocknen ab. Dummerweise recht nah am Rand... und den Rest könnt ihr euch denken. Wir brauchen eine neue Kanne! :D

Da ich noch eine dritte Kanne Kaffee brauchte, habe ich nun direkt das flache gefäß aus Plastik genommen... das geht so schnell nicht kaputt und ich muss weniger spülen ;)

Zurück zur Jesus-Geburtstagsparty:

Wie ich schon sagte: sau cool! Ich hab mich so richtig wohl gefühlt, auch wenn mir am Anfang irgendwie alles zu viel war... ich brauchte dringend frische Luft, weniger Leute und irgendwas um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen...

Das hat gewirkt und als die Band "Kurfürst" spielte konnt ich mal so richtig abgehen :) Das hab ich schon lang nciht mehr gemacht und es hat richtig Bock gemacht :) Ich war richtig gut drauf. Es gab viel zu futtern, es waren nette Leute da und die Mädels haben sich richtig was einfallen lassen. So z. B. sind sie mit einer Kamera durch die Stadt gelaufen und haben die Leute gefragt: "Was würdest du Jesus fragen, sagen oder wünschen, wenn du auf seiner Geburtstagsfeier eingeladen wärst?" Es kamen sau interessante Antworten :) Echt witzig :) Die Leute haben Humor. Auch, wenn so manche mit Weihnachten 0 anfangen können.

Jo... ich bin auf die Fotos gespannt... :)

Insofern:

Fetten Segen! Frohe Weihnachten und guten Rutsch :) ich denke, das war jetzt erstmal der letzte Post für die nächste Zeit...

UUURLAUB! :)

Samstag, Dezember 20, 2008

Der Anti-auf-die-lange-Bank-schiebe-Tag

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Heute war mal ein richtig guter Anti-auf-die-lange-Bank-schiebe-Tag.

SPrich: Ich habe heut richtig was geschafft, und das obwohl (oder gerade deshalb?) ich nicht zuhause war. So konnte ich endlich mal wieder richtig gut relaxen und gleichzeitig viel erledigen. Nun fragt ihr euch:Relaxen und Zeug erledigen gleichzeitig? :) Ja, das geht ^^

Ich hab heut erstmal so richtig gut lange Zeit mit Gott verbracht. Dann habe ich es endlich auf die Reihe gebracht, einen Brief zu schreiben, den ich lange, sehr lange vor mir hergeschoben habe. Nun ist er endlich fertig. Anschließend bin ich nach Hause gefahren und habe Tiramisu gemacht :) Eigentlich wollte ich das ja schon zu meinem Geburtstag machen... nun ist der auch schon ne Weile her... Aber auch das wäre erledigt! Juchu :) Und mir geht's nun gut und cih kann ins Bett *lach* :)

Also: Gute nacht!

Freitag, Dezember 19, 2008

jo jo... die Zeit und der Blog...

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Ja ja... ich weiß... ich hab lange ncihts mehr von mir gegeben. Und irgendwie kommen hier auch nur Wochenendposts auf den Blog...

Leute, tut mir leid, aber ich hab momentan echt viel um die Ohren... so, dass ich kaum im Internet bin (zumindest zuhause) und mir kaum Gedanken machen kann, was ich nun auf den Blog schreibe... Ich muss echt sagen: die letzten Wochen hatten es echt in sich. In dieser Woche war ich keinen Tag vor halb 1 im Bett bzw. zuhause - weil immer irgendwas war.

Aber: es hatte auch gutes.

So habe ich Stefan Dries am Dienstag gelauscht. Da ich grad immer noch im Stress-Abbau bin (also gerade nicht richtig klar denken kann), verweise ich mal auf Jocky's Blog, den ich gerade mal gelesen habe... (Auch dazu komme ich in letzter Zeit eigentlich gar nicht - also irgendwelche Blogs lesen).

Aber morgen ist erstmal "Ruhetag" :)

Da hab ich morgen mehr Zeit - vor allem zum nachdenken :)

Also :) Wenn mir was einfällt, schreib ich wieder

Sonntag, Dezember 07, 2008

Schlafen, schlafen, schlafen

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Dieses WE war nur schlafen und ausruhen angesagt. Ich habe fast den ganzen Samstag im Bett verbracht. Der Körper hatte es wohl echt mal dringend nötig, nach einer verdammt stressigen Woche sicht richtig ausschlafen zu können. Zum Glück bin ich am Freitag nicht mit ins Nerodom gegangen, wo Yasi, Martin, Matthias, Ani & Co. hin wollten. Ich wäre mitten auf der Tanzfläche im stehen eingeschlafen...

So hatte ich echt ne sau gute Zeit mit Gitt. Endlich mal wieder. Das hat mir richtig gefehlt.

Heute gab's dafür dann auch gleich 2 GoDis, wovon ich jetzt grad nciht viel wiedergeben kann, aber die beide hängen geblieben sind. Es war echt gut, mal wieder Gottes Nähe zu spüren. Viele Fragen hat dieses WE aufgeworfen. Aber es wird sich klären. Papa ist toll :) Bei ihm ist alles zur rechten Zeit :)

in diesem Sinne:

Gute nächste Woche!

Donnerstag, Dezember 04, 2008

juchu :)

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Es geht nochmal nach Portugal :) *freu*

Ende Feb. - Mitte März noch mal eine Tour. Bin mal gespannt wohin. Dieses Mal in den Süden? Ich bin gespannt :)

Montag, November 24, 2008

Winterwonderland

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YEAH! :D Endlich :) Der Schnee ist da! *freu* :D Boar... manno und dieses jahr werde ich wahrscheinlich kaum oder gar nicht boarden gehen...

Egal :) Der Schnee ist soooo toll :D

*freu* :)

Sonntag, November 23, 2008

Ha! Die Verstopfung hat verloren :)

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Zum Glück war Chris grad da :) Wir ham der Frau Stopfung mächtig eingeheizt. Jetzt kann man endlich wieder duschen und waschen... Echt nervig... Dafür bin ich wieder K.O. Aber ich muss hier noch einiges tun, bevor Yasi wieder kommt... Sonst kriegt se n Schock...

Gestern hab ich den ganzen Tag nur geschlafen. Ich glaube, das brauchte ich mal... bzw. brauche ich, denn ich könnt' wieder ins Bett gehen. Ich hoff, dass das nächstes WE anders ist... da kann ich das nicht gebrauchen :D Da is Action angesagt :)

Apropos Action... ich hab Freitag Abend eine nette Kneipe ausfindig gemacht :) Sie hat echt Stil. Ich glaub, da geh ich nächstes WE nochmal hin :) Und dann war ich auch in nem stylischen Restaurant. Ich glaub das muss auch nochmal aufgesucht werden :)

Ach ja.. und hat jemand Lust auf Spiele? :)

Bitte melden. Ok :) Soweit mal von der Front :)

Donnerstag, November 20, 2008

Krank... vorbei?! / HK

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na ich hoffe doch...

Ich huste zwar noch rum, verteile lustig Vieren und so... Abr ich hoffe es wird wieder... Die Tage zuhause haben doch ganz gut getan.

Gestern war hauskreis und irgendwie hab ich mir das alles ein wenig anders vorgestellt, als ich letzte Woche gemeint habe: Kommt vorbei nächste Woche + es gibt Pizza....

Da wusste ich nicht, das ich diese Woche total verpeilt sein würde...

Irgendwie habe ich mich über mich selbst geärgert, weil nichts vorbereitet war und mir das auch irgendwie alles ein wenig zu viel war... Thema + Wohnung + Pizza... Als Jocky sich meldete und meinte, ob nun bei mir ist, kam ein großer Schreck von mir (wegen der zeit - es war schon halb 5 oder so) ich erinnerte mich flucks daran, das doch Mittwoch ist. Absagen konnte ich zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr... also Augen zu (oder besser auf?) und durch. naja... die Wohnung habe ich so halbwegs gut in Schuss gebracht... es waren noch so einige Reste vom vergangenen WE da... und das Thema... naja... ich dachte die ganze Zeit... irgendwas wird mir schon einfallen... ich wusste nicht mal, worüber dieses Thema eigentlich gehen sollte... Also nahm ich schnell mein Andachten Buch und las, was darin so geschrieben war... Nur konnte ich mit dem Thema nicht so wirklich was anfangen... und ich hatte noch ne halbe Stunde Zeit... Martin war schon da... und ich überlegte immer noch: an letzte Woche anknüpfen? Aber wie? Was war da? Oder doch das Thema Buße (es war Buß- und Bettag), wie es vorgeschlagen war... hmpf... ich hasse solche Situationen und merke doch immer wieder, wie unspontan ich sein kann... Aber letzten Endes war es nicht schlimm. Martin hatte einen "instant-Psalm" herausgepickt - Psalm 13. Darüber redeten wir fast den ganzen Abend. Somit kam ich nicht richtig zum Zug, was mir ehrlich gesagt eher gelegen kam. Ich wusste eh nicht so genau, was ich aus meinem ausgewählten Thema nun genau ziehen und weitergeben sollte... Naja... vielleicht klappt es das nächste Mal dann besser :)

Sonntag, November 16, 2008

krank...

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hmpf... ist das bescheuert, wenn man grad ne Party gefeiert hat und sich danach krank meldet... Klingt komisch, ist aber so. Seit heute Morgen hab ich schnupen und husten und Ohrenschmerzen und sonst wie kram... das nervt... Also werde ich morgen mal zum Onkel Doc fahren... ich hoffe noch, das ich weiß, wo er wohnt :D

Party

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Erstmal danke an alle, die gestern da waren!

Ich hab mich echt tierrisch gefreut über jeden einzelnen. Aus meiner Sicht war die Party echt super! Vielleicht stellt der eine oder andere ja Bilder online :)