Posts mit dem Label Lektionen mit Gott werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Lektionen mit Gott werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, Juli 04, 2010

eine heiße Woche

4 Kommentare

Woar… ENDLICH SONNE!! EEEEEENDLIIIIICH!! Mensch ey, bin ich froh! Es ist so richtig schön warm geworden. Der Regen vorher hat mich so richtig angekotzt. Vor allem: ALLE in Deutschland hatte Sonne. Nur München nicht. Naaa toooooooll!

Heute schmelze ich auch schon wieder. Und es ist erst grad mal 9 Uhr Morgens. Nun ja… ne schöne kühle Dusche und dann geht das wieder.

Diese Woche war aber auch noch anders heiß. Es war sau viel los. Am Montag hatte ich eine Zertifikatsprüfung, die ich natürlich wieder mit einer Frage zu wenig richtig beantwortete. Ergo: Ich darf sie wiederholen. Mist. Dafür habe ich an diesem Tag eine nette Kollegin kennen gelernt, die normalerweise in Augsburg arbeitet. Daher hab ich sie noch nie gesehen. Sie hat auch eine Prüfung gemacht, nur um Gegensatz zu mir halt bestanden. Nu ja. Wir waren anschließend noch n Bierchen zischen und dann war auch wieder alles gut.

Am Donnerstag bekam ich einen Anruf, dass mein Chef nicht mehr Teil der Firma ist. Nur soviel dazu: Genugtuung ist das nicht. Es hätte sicher andere Wege und Mittel gegeben, die auch schmerzvoll aber lehrreicher sein können. Schade. Da ich aber nicht weiß, was da sonst noch abging, belasse ich es jetzt einfach mal so.

Naja.. und dann hatte ich vorgestern und gestern noch ein super geniales Erlebnis mit Gott. Gott hat bei mir so seine Art, mit mir zu reden. Das finde ich toll. Ich hab ihm vorgestern einfach mal mein Herz ausgeschüttet und gesagt, was mich so ankotzt und hab dem mal so richtig Luft gelassen. Hab nach Jesus gerufen und gesagt, dass er mit doch bitte mal helfen und mir meine inneren Wunden heilen soll. Ich hatte so keinen Bock mehr. Andauernd so einen scheiß Schmerz mit mir rumzuschleppen! Immer muss ich um alles kämpfen und es zerrinnt mir in den Fingern. Ich hatte immer das Gefühl, nicht zu genügen. Boar, war ich stinkig! Auf jeden. Auf alles!

Später habe mit jemandem geredet. Ohne, dass ich auf die oben genannte Szene Bezug nahm oder überhaupt erst darüber reden wollte, entwickelte sich das Gespräch in Richtung “innere Wunden”. Ich dachte mir: “okay. Gott. Wenn wir dann schon mal da sind. Dann bin ich einfach mal gespannt!” Es war sehr cool. Wir haben zusammen gebetet und ich habe erst mal Leuten vergeben, die meine inneren Wunden mit verursacht haben, indem sie Dinge über mir aussprachen oder mir mit ihrer Art einfach ein Gefühl des Ungenügens vermittelten. Dann habe ich mir vergeben, dass ich den Scheiß auch noch geglaubt habe und so das alles erst mal überhaupt in mir wachsen konnte! Anschließend haben wir das mal rausgerissen, indem ich dieses Ding in mir verflucht habe und gesagt habe: dieses Ding, was da gewachsen ist soll von der Wurzel an verdorren! Es trägt keine gute Frucht! In diesem Augenblick habe ich ich schon wesentlich besser gefühlt und konnte Jesus erst mal danken für das, was er so macht. UND: Das er mein Gebet von oben erhört hat. Und zwar prompt.

Gott sagte dann zu mir (wie eine innere Stimme, aber eben nicht meine eigene), dass ich sein Kind bin, er mich bei meinem Namen gerufen hat und mich liebt. Er sagte auch, dass er mein Leid austilgen wird. Wow! Das war mal echt ein geiles Ding!!

Gestern Morgen war ich bei so einer Veranstaltung, die 24/1 heißt. Da ging es darum, dass es einfach einen Raum gibt, der 24 Stunden geöffnet ist, wo man hingehen kann und Ruhe haben kann und sich einfach mal mit Gott unterhalten kann. Da waren so Stationen auch aufgebaut. Eine, wo man für andere danken konnte, eine, wo eine Gitarre war, wo man trällern konnte, eine, wo man “schwere Brocken” loswerden konnte usw. Es ging darum, Gott erleben zu können. Nun ja. Es gab auch eine Station mit so Geschenken auf einem Tisch. Ich zog ein Geschenk. Unter dem Geschenk war ein Zettel mit einem Spruch aus der Bibel. Der Spruch lautete:

“Die Wahrheit ist, du bist genug, du kannst alles, durch den der dich stark macht. Gott liebt dich, auch wenn du schwach bist, dass du es nicht mehr sein musst, ist sein Geschenk an dich.” (Epheser 3,20)

Woar, war ich hin und weg. Weil es ging in meinem Gebet von oben genau darum! Es ging exakt um dieses “nicht genug sein”. Und dass ich immer kämpfen muss um Anerkennung zu haben und all das. Mir hat das so sehr gestunken! Und Gott hat da mal ganz konkret geredet und exakt da angesetzt! Und ich fühl mich endlich frei! YEAH! Gott hat sein Reden noch mal bestätigt! Ich kann Gott echt einfach nur danken!

Und wenn ihr glaubt, dass euch sowas nie passiert, dann habt ihr euch echt geschnitten! Wenn ihr nach Jesus ruft und sagt, dass er euch helfen soll, dann macht der das auch! Egal, ob ihr nun ihn kennt und nachfolgt, oder eben nicht! Es ist wirklich echt egal!! Er ist niemals untätig! Manchmal reicht es nicht, einmal zu rufen und dann passt schon. Dieses “Passt schon” ist dann voll im Weg! Hör nicht auf zu rufen, bis er dir geholfen hat!!! Hör nicht auf! Er wird dir helfen. Aber auch erst, wenn du genau weißt, dass die Hilfe wirklich von ihm kommt! Er lässt sich nicht verarschen! Er möchte die Herzen erreichen. Das ist sein Ziel!

Samstag, Juni 12, 2010

Ein David!

5 Kommentare

David ist einer meiner Lieblingspersönlichkeiten in der Bibel. Eigentlich identifiziere ich mich sehr mit ihm. Nun klar, ich bin anders. Aber ein paar Sachen habe ich doch sehr mit ihm gemeinsam.

Warum David?

Hmmm.. ich glaube, Jesus Punk hat schon über ihn berichtet. Ich muss mal suchen… Moment…

Hier die Links:

http://gekreuzsiegt.blogspot.com/2010/05/frau-punk-vs-goliat-runde-1.html

http://gekreuzsiegt.blogspot.com/2010/05/frau-punk-vs-goliat-ich-kampfe-weiter.html

(Vielen Dank, JP)

Auf jeden Fall war es David, den alle für einen so richtigen Schwächling hielten. Keiner wusste, was in ihm steckte. Seine Eltern schickten ihn zum Schafe hüten und kümmerten sich irgendwie einen Scheiß um ihn. Schafe hüten war so, ich sag mal “die Drecksarbeit”. So kommt es zumindest bei mir rüber, wenn ich die Geschichte lese.

Witziger Weise hat sich Gott genau ihn ausgegugt, um der König eines Volkes zu sein. Es war so die Gepflogenheit, dass ein König zu einem solchen gesalbt wurde. Das heißt, so eine Art Bund oder Versprechen. Das lief so ab, dass ein Prophet halt den Auftrag bekam, um einen ausgesuchten Menschen Salböl über den Kopp zu kippen. Schmierige Angelegenheit. Aber, eben was besonderes. Der Prophet, der diese Aufgabe bekam, wusste nur: es ist ein Sohn von David’s Vater. David kannte er nicht. David war, als der Prophet bei dem Vater vorstellig wurde, grad auf dem Feld. Mal wieder Schafe hüten. Der Vater war begeistert. Er stellte alle seine Söhne vor. Außer David. Als der Prophet alle Söhne begutachtet hatte und von Gott kein “Ja” bekam, wunderte er sich. Er fragte den Vater, ob das wirklich alle seine Söhne wären. Der Vater antwortete, dass es da noch einen Sohn gäbe, der aber nicht so stark wie die anderen sei und gerade die Schafe hüten würde. David. David wurde geholt und letztendlich zum König gesalbt. Er war derjenige, über den Gott später sagte “Ein Mann, nach meinem Herzen!”.

David baute sehr viel Scheiße in seinem Leben. Er betrog, mordete, und vieles mehr. Er machte Fehler. Was aber ausschlaggebend war, war sein Herz, die Ausrichtung seins Herzens. Nicht seine Fehler. Er suchte nach Gott und sah seine Fehler ein. Er war bereit, sein Leben zu ändern. Sogar für sie zu sterben. Letzteres hätte ihn niemals für irgendwas gerecht gemacht. Er konnte seine Schuld nicht bezahlen und die Konsequenzen auch nicht abwenden. Obwohl er wohl der mächtigste Mann der damaligen Welt war.

Nun bin ich nicht der mächtigste Mann dieser Welt. Ich glaube, die Rolle sucht man sich auch nicht aus. Darum geht’s auch nicht. Es geht darum, was Gott denkt. Und das, was Gott denkt, ist oftmals ganz anders, als das was wir denken. Von uns, über uns, über andere. Über dies und das. Ich mag mich nicht mit jemandem vergleichen. Jeder hat sein eigenes Leben. Aber, dass was Gott über David dachte, dass will ich auch, dass Gott über mich denkt! Ein Mann nach seinem Herzen. Und hier kann ich mich schon ganz gut vergleichen.

Nachdem David gesalbt wurde, ging sein Leben ganz normal weiter. Er machte das, was grad dran war. Bis er wirklich König wurde, da gingen noch Jahre ins Land. Und der amtierende König hatte was ganz gewaltiges dagegen, dass David überhaupt König wurde. Der war super eifersüchtig. Eben, weil David alles gelang, was er anfasste. Egal, wie scheiße es war. David hatte dort Mut, wo der amtierende König richtig Schiss hatte. Warum? Gott war an David’s Seite und David wusste das!

Und genau da kann ich auch ansetzen: Ich weiß, dass Gott mit mir ist! Yeah! Das hat er mir schon oft zugesagt und bewiesen! Genauso hat Gott Scheiße in meinem Leben zu Gold verwandelt! Da, wo ich so richtig ins Klo gegriffen habe. Nicht, dass es dann auf einmal “nicht mehr schlimm” war – die Konsequenzen waren heftig! Aber ich konnte neu durchstarten und Gott hat gesagt: “Ich bin an deiner Seite!”

Und da bin ich richtig froh drum!

Zu Anfang habe ich berichtet, dass David für einen Schwächling gehalten wurde und total ungeliebt war. Ich kann mir gut vorstellen, wie David sich gefühlt haben muss – und was die Salbung für eine krasse Bestätigung sein musste! Ablehnung habe ich viel erfahren, in meinem Leben. Doch hier möchte ich nicht von den Ablehnungen berichten. Die kennen sicher viele. Ich möchte von der Salbung berichten! Die Bestätigung, dass Gott “ja” zu mir gesagt hat. Ich musste lernen, auch ein “ja” zu meiner Biographie zu geben! Zu mir selbst “ja” zu sagen. Das war wohl das schwerste. Sich selber annehmen, so wie man ist. Erst dann kann an einem abprallen, dass die anderen einen ablehnen. Erst, als ich hier “ja” gesagt habe, wusste ich, dass ich nicht nur die Schwächen, die andere sehen, in mir habe. Sondern noch vieles andere in mir schlummert und darauf wartet, entdeckt zu werden. Dass dem so ist, wusste ich irgendwie schon immer. Ich war nie jemand, der anderen zeigen musste, wie stark er ist. Das ist auch heute noch so. Ich glaube auch, dass das nicht wichtig ist. Sondern: die Stärken im richtigen Zeitpunkt exakt platziert einsetzen. So habe ich es schon oft geschafft, andere zu verblüffen oder in Erstaunen zu setzen. Das fand ich immer interessant. Gott weiß, was er in mich hineingelegt hat! Oft fühle ich, was. Und dann muss ich das anpacken. So wurde ich z. B. Informatiker. Spannend. Mal sehen, wie es weiter geht!

Freitag, April 16, 2010

Gegenwind als Aufwind…

0 Kommentare
Jocky hat im Hauskreis mal einen Artikel mitgebracht, der mich erst gar nicht, dann doch sehr angesprochen hat. Diesen wollte ich euch nicht vorenthalten, bzw. noch mal drauf verlinken, bzw. auch Jocky’s Eintrag dazu.

Es geht um Widerstandskraft und darum, wie man Sachen, die man so durchlebt gut meistern kann. Nun, dieser erwähnte Artikel ist sehr, wie soll ich sagen, distanziert geschrieben und ein bisschen theoretisch. Aber mir, gekoppelt mit ein bisschen Selbstkritik, hilft das gerade sehr. Ich weiß jetzt, wo ich noch mal drauf schauen muss und habe eine Sichtweise bekommen, die mir ein bisschen Kraft gibt. Auch hilft sie mir, an meinen Entscheidungen festzuhalten und nach vorne zu schauen.

Ich finde das gerade sehr spannend, denn jetzt gerade fällt es mir nicht einfach. Vieles geht nicht so von der Hand, wie ich das möchte und ich habe meine Stellen, wo ich momentan echt kämpfe. Gleichzeitig brauche ich Ruhe, weil Kraft, Ausdauer und Geduld. Gar nicht einfach, bei einem solch hibbeligen und ungeduldigen Menschen, wie mir. Ich erträume mir Sachen, die ich so nicht, oder jetzt nicht, haben kann – es liegt da auch gar nicht in meiner Gewalt (oder wie ich das ausdrücken soll).

Gleichzeitig bin ich echt gespannt, was Gott so tut! Ich kann einfach nur sagen, dass er der beste Papa, der beste Lebenslehrer ist, den ich überhaupt und je kenne. Was er mir gerade für Sachen zeigt, mich durch trägt und mir Hoffnung gibt, ist unbeschreiblich. Ich freu mich einfach echt darüber, dass ich das so erleben kann!

So… bis bald mal wieder! :)

Sonntag, November 01, 2009

Papa’s Lektionen…

1 Kommentare

Ja, nun habe ich mich mal wieder länger nicht gemeldet. Es ist einfach Land unter. Trotzdem mag ich jetzt mal ein Update schreiben. Diese Woche ist was cooles passiert. Am Mittwoch war Hauskreis (so ein Abend, wo ich mit ein paar Jesus Freaks zusammen sitze, über das so mit Jesus erlebte rede, über Themen, die man sich so aussucht, rede, oder einfach mal Gemeinschaft habe…) und war so ein Ding, dass Gott mir sagte, dass er mit mir gern Mensch-Ärger-dich-nicht spielen würde. Okay.. Das hört sich jetzt sicher komisch an, das mit dem reden und so… ich kann dazu auch einfach nur sagen, dass Gott eine bestimmte Art hat mit mir zu reden. Das ist auch bei jedem irgendwie speziell. Für mich klar erkennbar und absolut normal irgendwie. So, wie, wenn ich mit jemand anderem rede.

Auf jeden Fall habe ich Gott gefragt, warum er denn dieses Spiel spielen will. Ich find das immer blöd. Andere rausschmeißen, vorm Häuschen stehn und nicht rein kommen, dann rausgeschmissen werden. Von vorne anfangen. Als Spiel.. okay… aber im Leben? Nä! Für Jocky irgendwie glas klar, als ich ihm das erzählte. Geduld lernen etc. Ich habe es immer noch nicht so ganz verstanden, was Gott mir damit eigentlich sagen wollte.

Dann habe einen Film im Kino gesehn. “Oben”. Da wurden mir auf einmal Sachen klar, die ich zwar kannte und mir an mir bewusst waren, aber ich habe die Zusammenhänge nie verstanden. Auch war mir nicht klar, warum einiges so passierte, wie es passierte. Ich kannte mich an der Stelle einfach nicht gut genug, um es ausdrücken zu können. In dem Film kamen Sachen vor, wo mir klar wurde: Das ist es.

Was hat das Ganze nun mit dem Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel zu tun?

Heute  wurde mir klar, dass es Sachen gibt, die ich zwar schon hundertmal angepackt habe, aber es wieder von vorne aufgreifen muss um es nochmal gescheit zu machen. Und zwar mit Jesus, der den Antrieb gibt. Das heißt: sich auf Jesus einzulassen und vielleicht auch mal Sachen machen, die man selber nie so machen würde – weil es der eigenen Natur widerspricht. Ein ganz schöner Denkzettel. Aber ich find einfach cool, dass Gott gesagt hat: ich spiele mit! Ich geb dir halt und Kraft. Und das freut mich echt. Weil allein funzt das einfach nicht.

Sonntag, September 20, 2009

mal was zum aktuellen Stand und so...

2 Kommentare
Derzeit ist echt viel los. Ich komme kaum zum ausschnaufen. Es kommt mir vor, als drehe sich alles nur um die Arbeit. Da habe ich ein echtes Problem mit, weil ich nie wollte, dass die Arbeit so sehr in den Mittelpunkt rückt. Aber gut. Manchmal muss man Opfer bringen.

Heute war ein GoDi wo es viel um Konfrontation und um Jesu Nachfolge ging. Es wurde deutlich, dass ich nicht der einzige bin, der derzeit vor Stress - auch auf moralischer Ebene - kaum Luft bekommt und es deutlich ist, das klare Linien gefordert sind. Der Umgangston wird härter und vieles wird in Frage gestellt. Mir geht es in erster Linie um die Beziehung zu Jesus. Und derzeit merke ich, dass ich sehr von ihm abhängig bin - was ich super gut finde. Weil da wird mir klar, dass ich nicht alles allein schaffen kann. Auf jeden Fall weiß ich, dass Gott bei allem dabei ist, wo ich dabei bin. Er lässt mich nicht im Stich und das gibt Mut. Mut, den ich auch anderen sehr wünsche. Es geht nicht darum nur aufzustehen und zu sagen, was einem nicht passt. Es geht darum Jesus ähnlicher zu werden und in Liebe zu handeln. Ich kann da echt Gebet brauchen, weil das ist gerade nicht einfach. Wie eine Prüfung.

Fetten Segen!

Freitag, September 05, 2008

Herausforderung! Ehrlichkeit währt am längsten.

0 Kommentare
Wieder eine Lektion. Gott hat nun eine neue Lektion angefangen bzw. ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ich muss hier nicht nur Gott danken, für das was er tut, sondern auch der Person, die er dafür ausgewählt hat, dass sie sich benutzen lässt. Ich denke, wenn die Person das hier liest, weiß sie, wer gemeint ist. Ich sage ihr das nicht persönlich, weil dann die Perlen unter Wert verkauft werden würden. Vielleicht komm ich irgendwann in die Lage, das persönliche nachzuholen.

Ich habe festgestellt, dass Wahrheit ganz schön schwer sein kann. Besonders dann, wenn Emotionen und Gefühle in der Kinderstube Purzelbaum schlagen. Denn dann versteht man erstmal alles falsch. Besser ausgedrückt: Die Liebe der Worte wird einem nicht ganz so klar. Man fühlt sich eher angegriffen und bevormundet. Erst wenn Filter mit ins Spiel kommen, werden Sachen deutlicher. Als ich gestern Morgen eine Mail las, war ich ziemlich getroffen und traurig. Ich war den ganzen Tag nur damit beschäftigt, mich zu fragen warum ich mich nicht verstanden fühle und was nun eigentlich das Problem ist. Erst als ich mit jemandem sprach und noch vieles andere dabei heraus kam, wurde mir erst einiges klar. Diesem jemand sei auch an dieser Stelle gedankt für das Ohr zu mir und zu Gott. Es war so, wie im Lied "99 Luftballons" von Nena beschrieben. Der General schickte die gesamte Flotte um die vermeindlichen Ufos zu zerstückeln - dabei waren es 99 rote Luftballons, die den Himmel in einer anderen Farbe erscheinen ließen.

Nun hat diese Lektion erst angefangen. Gott hat mir vieles klar gemacht, mehr als ich eigentlich erfassen kann. Ich sehe viele Details und sie erschlagen mich. Aber Gott sagt - siehe Post von gestern - : "Halt durch! Das Gold muss geläutert werden. Dazu musst du still sein."

Ich bin echt gespannt. Hier bringt mich Gott echt an Grenzen. Und ich finde es klasse!

Donnerstag, September 04, 2008

Kleine Häppchen für zwischendurch...

2 Kommentare
Immer dann, wenn ich meine, das ich grad viel erlebe und alles super ist und mir nichts passiert, kommt ein Hammer nach dem nächsten und haut voll rein. Heute las ich mal wieder Jeremia. Er klagte: "Warum geht's denen so gut, die sich um dich den reinsten Dreck scheren und ich kämpfe täglich um's Überleben?" (Jer, 12 1-6)

Gottes Antwort darauf: "Wenn es dir schon zu viel ist, mit Fußgängern Schritt zu halten, wie willst du dann den Wettlauf mit Pferden bestehen? Und wenn du dich nur im bewohnten Land sicher fühlst, was willst du dann im Dickicht am Jordan machen?"

Das ist nicht gerade die Antwort, die ich erwarte. Aber Gott macht klare Ansagen. Gott nachzufolgen heißt nicht, am Strand liegen und sich die Sonne auf den Arsch scheinen lassen. Es wird immer Konflikte geben. Konflikte und Stürme. Auch aus Richtungen, aus denen man es nicht erwartet. Das heißt: Ich muss vorbereitet und trainiert sein, damit mich nicht der erste Sturm umhaut. Mit anderen Worten: durchbeißen und durchhalten ist angesagt. Gemütlichkeit ist ganz was anderes. Mit Gott zu gehen heißt: "Abendteuer." Dazu braucht man Durchhaltevermögen. Dieses bekommt man aber erst, wenn man Stürme durchlebt. Daher: "Danke Vater, für die Stürme!"

Dienstag, September 02, 2008

Der Freitgspost...

6 Kommentare
Ich gebe zu, der Post von Freitag ist nicht richtig zu verstehen, so wie er da steht. Dieser Post wird auch nur ein kleines Licht ins Dunkel bringen. Aber ich finde es wichtig, es zu sagen.

Letzte Woche fing ich an, im Buch "Jeremia" zu lesen. Dieses Buch ist ein Hammer Buch. Viele nennen Jeremia den "Gerichtsprediger". Allerdings habe ich letzte Woche auch noch andere Sachen dort gelesen. Es ist richtig. Jeremia kündigt das Gericht an und erzählt viel, was das Volk, allen voran die Könige, nicht hören wollen. Er zeigt aber auch was anderes. Nämlich seine Liebe zum Volk. Jeremia predigt Gottes Liebe. Ihr fragt euch nun bestimmt: "Wie passt das zusammen?" Gericht und Liebe? So'n Quark. Jeremia erzählt die Geschichte von Gott. Er erzählt, wie Gott das Volk an der Hand geführt hat und mit ihm die Treue versprochen und gehalten hat. Aber das Volk lief Gott davon. Es ist einen Bund, einen Vertrag eingegangen und hat sich nicht darum gekümmert. Gott sieht das wie einen Ehevertrag und die Frau, das Volk, geht fremd mit anderen Göttern. Aber Sonntags kommt es zurück und will mit Gott Party machen. So als wäre nichts gewesen. Gott fordert sein Volk, was er immer noch als sein sieht, auf: Kehrt um! Das heißt nicht: "ok, ich will umkehrern" - sondern da muss was folgen. Das muss Konsequenz haben! Wollen allein reicht da nicht. Gott ringt um jeden einzelnen. Jeremia predigt hier Gnade und Liebe!! Und das hat mich angesprochen! Daher habe ich gesagt: "Ich will eine Liebesbeziehung mit Gott!" Da reicht kein 3x in der Bibel lesen, beten oder sonst was. Da muss Substanz her. Und das ist das, was mir in der Woche fehlte. Daher habe ich gesagt: "aufräumen und rausschmeißen". Ich will nicht nur. Ich liebe meinen Gott, weil er echt wunderbar riesig ist und die besten Geschenke austeilt, die jede Vorstellung sprengt! Da sind die Geschenke aus dem "Harrods" ein Witz dagegen.

Sonntag, August 17, 2008

Wieder so'n komischer Post...

3 Kommentare
Hektik, aufgeräumt, Windows Server konfiguriert, peplant, gehetzt....


Mitten hinein spricht Gott: "Wolltest du mir diesen Tag nicht geben?"

Ich zurück:"Hey du.. ja, aber ich möchte noch die Sachen hier fertig aufräumen und ich muss das Zeug hier fertig kriegen... Ich will endlich Ruhe haben. Ich weiß nicht, ob ich's sonst bis Mittwoch schaffe alles fertig zu haben.

Gott spricht weiter: "Komm setz dich hin. Verbring Zeit mit mir."

Ich wollte schon wieder Einwand geben. Ich war gestresst.
Dann sagte ich: "Okay. " Ich setze mich auf meine Couch. In meinem Zimmer wimmelte es vor Staub und Sachen, die auf dem Boden lagen. Aber ich setzte mich. Ich fing an zu beten. Ich sagte:"Hey Papa, du siehst, was hier los ist. Ich will endlich Ruhe haben, Ich bin gestresst." Ich sah mein Andachtsbuch auf dem Couchtisch liegen, nahm es und schlug es auf. In diesem Buch (365x Er, Wilhelm Busch) steht oben ein fettgedruckter Vers. Darunter steht ein Kommentar.

Heute war dran: Sprüche, 18,10.

"Der Name des Herrn ist ein festes Schloss; der gerechte läuft dahin und wird beschirmt."

Im Kommentar ging es um Furcht. Es ging darum, zu Jesus zu gehen und bei ihm Schutz zu finden. "Vor dem Namen Jesus flieht die Hölle. Beim Namen Jesus schweigt sogar Gottes Gericht, weil Jesus für uns Sünder am Kreuz gebüßt hat."
Bei ihm finde ich Geborgenheit, Ruhe und Ordnung. Weniger in meinem Zimmer.

Wieder eine Lektion.

Sonntag, August 10, 2008

Reiten und Autorität

10 Kommentare
Heute bin ich mal wieder reiten gewesen. Little hatte heute überhaupt keinen Bock. Ich hatte nicht den Hauch einer Chance. Ich hatte eindeutig nicht genügend Autorität. Vorher hatte ich so eine Art Schlüsselerlebnis. Papa (Gott) hat gesagt,ich soll eine Sonnenblume vom Feld pflücken. ich habe mich,oder besser ihn gefragt,warum ich jetzt bitte eine Sonnenblume pflücken soll. Ich stand unter Termindruck, weil obwohl ich früher gefahren bin ich nicht genügend Zeit hatte. Die Bahn hatte massig Verspätung. So eine blöde Baustelle führt zum totalen Chaos, weil die Planung mal wieder totaler Müll ist. eigentlich hätte ich 40 min Zeit gehabt um 2 km zu laufen. Da die Bahn aber nun nicht soweit fährt (der planmäßige "Anschlusszug" war weg und der nächste fuhr nicht soweit) hatte ich nur 10 min für 4 km laufen. Auf einmal hatte ich das Gefühl, Papa ist nicht dabei. Also habe ich angefangen mit ihm zu reden. Es kam zu einer Diskussion. Er sagte zu mir: pflück diese Blume da. Da war so ein Feld mit Blumen zu selberpflücken und Geld reinschmeißen. Ich fing an: Papa ich habe überhaupt keine Zeit und wozu soll das überhaupt gut sein. Nachdem ich 2 min mit dieser blöden Diskussion verbrachte, anstatt einfach zu pflücken, lief ich weiter. Gott sagte: und weil du ungehorsam warst, wird das Pferd nicht hören. Du hättest diese Blume gebraucht. Und genau so kam es. Ich frage mich heut noch,wozu ich eine sonnenblume geraucht hätte. Fest steht: es war eine Lektion.