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Sonntag, November 01, 2009

Papa’s Lektionen…

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Ja, nun habe ich mich mal wieder länger nicht gemeldet. Es ist einfach Land unter. Trotzdem mag ich jetzt mal ein Update schreiben. Diese Woche ist was cooles passiert. Am Mittwoch war Hauskreis (so ein Abend, wo ich mit ein paar Jesus Freaks zusammen sitze, über das so mit Jesus erlebte rede, über Themen, die man sich so aussucht, rede, oder einfach mal Gemeinschaft habe…) und war so ein Ding, dass Gott mir sagte, dass er mit mir gern Mensch-Ärger-dich-nicht spielen würde. Okay.. Das hört sich jetzt sicher komisch an, das mit dem reden und so… ich kann dazu auch einfach nur sagen, dass Gott eine bestimmte Art hat mit mir zu reden. Das ist auch bei jedem irgendwie speziell. Für mich klar erkennbar und absolut normal irgendwie. So, wie, wenn ich mit jemand anderem rede.

Auf jeden Fall habe ich Gott gefragt, warum er denn dieses Spiel spielen will. Ich find das immer blöd. Andere rausschmeißen, vorm Häuschen stehn und nicht rein kommen, dann rausgeschmissen werden. Von vorne anfangen. Als Spiel.. okay… aber im Leben? Nä! Für Jocky irgendwie glas klar, als ich ihm das erzählte. Geduld lernen etc. Ich habe es immer noch nicht so ganz verstanden, was Gott mir damit eigentlich sagen wollte.

Dann habe einen Film im Kino gesehn. “Oben”. Da wurden mir auf einmal Sachen klar, die ich zwar kannte und mir an mir bewusst waren, aber ich habe die Zusammenhänge nie verstanden. Auch war mir nicht klar, warum einiges so passierte, wie es passierte. Ich kannte mich an der Stelle einfach nicht gut genug, um es ausdrücken zu können. In dem Film kamen Sachen vor, wo mir klar wurde: Das ist es.

Was hat das Ganze nun mit dem Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel zu tun?

Heute  wurde mir klar, dass es Sachen gibt, die ich zwar schon hundertmal angepackt habe, aber es wieder von vorne aufgreifen muss um es nochmal gescheit zu machen. Und zwar mit Jesus, der den Antrieb gibt. Das heißt: sich auf Jesus einzulassen und vielleicht auch mal Sachen machen, die man selber nie so machen würde – weil es der eigenen Natur widerspricht. Ein ganz schöner Denkzettel. Aber ich find einfach cool, dass Gott gesagt hat: ich spiele mit! Ich geb dir halt und Kraft. Und das freut mich echt. Weil allein funzt das einfach nicht.

Freitag, September 05, 2008

Herausforderung! Ehrlichkeit währt am längsten.

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Wieder eine Lektion. Gott hat nun eine neue Lektion angefangen bzw. ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ich muss hier nicht nur Gott danken, für das was er tut, sondern auch der Person, die er dafür ausgewählt hat, dass sie sich benutzen lässt. Ich denke, wenn die Person das hier liest, weiß sie, wer gemeint ist. Ich sage ihr das nicht persönlich, weil dann die Perlen unter Wert verkauft werden würden. Vielleicht komm ich irgendwann in die Lage, das persönliche nachzuholen.

Ich habe festgestellt, dass Wahrheit ganz schön schwer sein kann. Besonders dann, wenn Emotionen und Gefühle in der Kinderstube Purzelbaum schlagen. Denn dann versteht man erstmal alles falsch. Besser ausgedrückt: Die Liebe der Worte wird einem nicht ganz so klar. Man fühlt sich eher angegriffen und bevormundet. Erst wenn Filter mit ins Spiel kommen, werden Sachen deutlicher. Als ich gestern Morgen eine Mail las, war ich ziemlich getroffen und traurig. Ich war den ganzen Tag nur damit beschäftigt, mich zu fragen warum ich mich nicht verstanden fühle und was nun eigentlich das Problem ist. Erst als ich mit jemandem sprach und noch vieles andere dabei heraus kam, wurde mir erst einiges klar. Diesem jemand sei auch an dieser Stelle gedankt für das Ohr zu mir und zu Gott. Es war so, wie im Lied "99 Luftballons" von Nena beschrieben. Der General schickte die gesamte Flotte um die vermeindlichen Ufos zu zerstückeln - dabei waren es 99 rote Luftballons, die den Himmel in einer anderen Farbe erscheinen ließen.

Nun hat diese Lektion erst angefangen. Gott hat mir vieles klar gemacht, mehr als ich eigentlich erfassen kann. Ich sehe viele Details und sie erschlagen mich. Aber Gott sagt - siehe Post von gestern - : "Halt durch! Das Gold muss geläutert werden. Dazu musst du still sein."

Ich bin echt gespannt. Hier bringt mich Gott echt an Grenzen. Und ich finde es klasse!

Donnerstag, September 04, 2008

Kleine Häppchen für zwischendurch...

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Immer dann, wenn ich meine, das ich grad viel erlebe und alles super ist und mir nichts passiert, kommt ein Hammer nach dem nächsten und haut voll rein. Heute las ich mal wieder Jeremia. Er klagte: "Warum geht's denen so gut, die sich um dich den reinsten Dreck scheren und ich kämpfe täglich um's Überleben?" (Jer, 12 1-6)

Gottes Antwort darauf: "Wenn es dir schon zu viel ist, mit Fußgängern Schritt zu halten, wie willst du dann den Wettlauf mit Pferden bestehen? Und wenn du dich nur im bewohnten Land sicher fühlst, was willst du dann im Dickicht am Jordan machen?"

Das ist nicht gerade die Antwort, die ich erwarte. Aber Gott macht klare Ansagen. Gott nachzufolgen heißt nicht, am Strand liegen und sich die Sonne auf den Arsch scheinen lassen. Es wird immer Konflikte geben. Konflikte und Stürme. Auch aus Richtungen, aus denen man es nicht erwartet. Das heißt: Ich muss vorbereitet und trainiert sein, damit mich nicht der erste Sturm umhaut. Mit anderen Worten: durchbeißen und durchhalten ist angesagt. Gemütlichkeit ist ganz was anderes. Mit Gott zu gehen heißt: "Abendteuer." Dazu braucht man Durchhaltevermögen. Dieses bekommt man aber erst, wenn man Stürme durchlebt. Daher: "Danke Vater, für die Stürme!"

Dienstag, September 02, 2008

Der Freitgspost...

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Ich gebe zu, der Post von Freitag ist nicht richtig zu verstehen, so wie er da steht. Dieser Post wird auch nur ein kleines Licht ins Dunkel bringen. Aber ich finde es wichtig, es zu sagen.

Letzte Woche fing ich an, im Buch "Jeremia" zu lesen. Dieses Buch ist ein Hammer Buch. Viele nennen Jeremia den "Gerichtsprediger". Allerdings habe ich letzte Woche auch noch andere Sachen dort gelesen. Es ist richtig. Jeremia kündigt das Gericht an und erzählt viel, was das Volk, allen voran die Könige, nicht hören wollen. Er zeigt aber auch was anderes. Nämlich seine Liebe zum Volk. Jeremia predigt Gottes Liebe. Ihr fragt euch nun bestimmt: "Wie passt das zusammen?" Gericht und Liebe? So'n Quark. Jeremia erzählt die Geschichte von Gott. Er erzählt, wie Gott das Volk an der Hand geführt hat und mit ihm die Treue versprochen und gehalten hat. Aber das Volk lief Gott davon. Es ist einen Bund, einen Vertrag eingegangen und hat sich nicht darum gekümmert. Gott sieht das wie einen Ehevertrag und die Frau, das Volk, geht fremd mit anderen Göttern. Aber Sonntags kommt es zurück und will mit Gott Party machen. So als wäre nichts gewesen. Gott fordert sein Volk, was er immer noch als sein sieht, auf: Kehrt um! Das heißt nicht: "ok, ich will umkehrern" - sondern da muss was folgen. Das muss Konsequenz haben! Wollen allein reicht da nicht. Gott ringt um jeden einzelnen. Jeremia predigt hier Gnade und Liebe!! Und das hat mich angesprochen! Daher habe ich gesagt: "Ich will eine Liebesbeziehung mit Gott!" Da reicht kein 3x in der Bibel lesen, beten oder sonst was. Da muss Substanz her. Und das ist das, was mir in der Woche fehlte. Daher habe ich gesagt: "aufräumen und rausschmeißen". Ich will nicht nur. Ich liebe meinen Gott, weil er echt wunderbar riesig ist und die besten Geschenke austeilt, die jede Vorstellung sprengt! Da sind die Geschenke aus dem "Harrods" ein Witz dagegen.

Sonntag, August 17, 2008

Wieder so'n komischer Post...

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Hektik, aufgeräumt, Windows Server konfiguriert, peplant, gehetzt....


Mitten hinein spricht Gott: "Wolltest du mir diesen Tag nicht geben?"

Ich zurück:"Hey du.. ja, aber ich möchte noch die Sachen hier fertig aufräumen und ich muss das Zeug hier fertig kriegen... Ich will endlich Ruhe haben. Ich weiß nicht, ob ich's sonst bis Mittwoch schaffe alles fertig zu haben.

Gott spricht weiter: "Komm setz dich hin. Verbring Zeit mit mir."

Ich wollte schon wieder Einwand geben. Ich war gestresst.
Dann sagte ich: "Okay. " Ich setze mich auf meine Couch. In meinem Zimmer wimmelte es vor Staub und Sachen, die auf dem Boden lagen. Aber ich setzte mich. Ich fing an zu beten. Ich sagte:"Hey Papa, du siehst, was hier los ist. Ich will endlich Ruhe haben, Ich bin gestresst." Ich sah mein Andachtsbuch auf dem Couchtisch liegen, nahm es und schlug es auf. In diesem Buch (365x Er, Wilhelm Busch) steht oben ein fettgedruckter Vers. Darunter steht ein Kommentar.

Heute war dran: Sprüche, 18,10.

"Der Name des Herrn ist ein festes Schloss; der gerechte läuft dahin und wird beschirmt."

Im Kommentar ging es um Furcht. Es ging darum, zu Jesus zu gehen und bei ihm Schutz zu finden. "Vor dem Namen Jesus flieht die Hölle. Beim Namen Jesus schweigt sogar Gottes Gericht, weil Jesus für uns Sünder am Kreuz gebüßt hat."
Bei ihm finde ich Geborgenheit, Ruhe und Ordnung. Weniger in meinem Zimmer.

Wieder eine Lektion.

Montag, August 04, 2008

Freakstock. Das hat mich bewegt.

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Manchmal ist es krass, welche Wege Gott mit einem geht. Wie ich schon im letzten Post erwähnt habe, hatte ich eigentlich 0 Bock irgendwie auf Stress, laute Musik, Zelten und so weiter. Und doch hat es Gott so gemacht, das ich mich letztendlich, nach längeren Verhandlungen und Auseinandersetzungen, doch auf den Weg gemacht habe. Was ich dort erlebte, hätte ich mir im Traum nicht erdenken können. Das krasseste, was ich erlebte und was alleine die Fahrt dorthin schon rechtfertigt - egal wie teuer diese auch immer ist - war, das ich miterleben konnte, wie jemand geheilt wurde. Sie konnte nichts riechen. Noch nie. Am Abend zuvor ging ich mit ihr spazieren und ich mag es, wenn es ein warmer Sommertag ist, man sich ins Gras legen kann, Sterne beobachten und den Duft von der Wiese oder dem Feld dann riecht. Es ist einfach chillig. Ich habe ihr das erzählt und sie konnte damit nichts anfangen - sie meinte: Warum legst du dich in eine Wiese, da sind doch blos Mücken und sonstige Viecher, die stechen. Ich fragte mich, warum sie damit nichts anfangen kann. Mir war nicht klar, das sie einfach nicht riechen kann. Sie hatte es zwar erwähnt, in einem Nebensatz, aber mir war nicht klar, das sie dann gar nichts riecht. Und dann auf einmal das: "Hat jemand was, was riecht?!" Ich stand daneben und dachte mir: hä?! Was geht da ab? Ich hatte gerade selber für mich beten lassen. Ich hatte das mit ihr nur am Rande mitbekommen. Auf einmal kamen die Leute an mit Aromen und sonstigem Duftzeug. Ich dachte mir: hm... krass. Aber begriffen hatte ich das immer noch nicht so ganz. Auf einmal war sie weg. Ich hatte es nicht mitbekommen, weil ja um mich auch Leute standen, die für mich noch beteten. Ich hatte inzwischen meine Schuhe ausgezogen, weil meine Haut sich schon ziemlich aufgeslöst anfühlte - wie nach 2Std. baden. Leider wurde es nicht besser bei mir. Auf einmal war sie wieder da und meinte: "Die Dixi-Klo's riechen nicht so toll". Ich wollt mich schon lachend auf den Boden schmeißen. Erst da Begriff ich: Sie hat echt NIX gerochen. Ich dacht echt: Boar. Krass. Hammer. Also nix riechen kann ja von Vorteil sein - siehe Dixi-Klo. Aber: ich dachte echt: Woar was - krass. Da ist echt jemand grad geheilt worden. Das Dixi-Klo war quasi ein Beweis. Auch war es so, das es ihr offensichtlich schwer fiel, die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Sie nahm alles her, was man so riechen konnte... Wie ein kleines Kind. ich fand das so hammer genial!! :D Boar ey!

DANKE PAPA!!!

Das hat mich total geflashed!

Ich bin gespannt, was sie von einer Sommernacht im Gras bei klarem Himmel berichtet :D

Aber auf dem Freakstock gab es noch mehr. Ich habe dort sovieles erlebt. Ich sage es mal so: ich habe nicht genügend Gefäße gehabt, um alles aufzufangen - und es war so kostbar. Mir fällt es sau schwer das ganze zu verarbeiten. Es wird erst Stück für Stück passieren.

ich hatte noch so einige Gespräche, die mir die Schuhe ausgeogen haben. Bei einem ging es um mich. Es war am Samstag. Ich weiß nicht mehr - ziemlich am Anfang, als ich an kam. Ich habe jemanden gesehen, den ich kannte und wollte ihn begrüßen. Daneben stand eine Frau. Ich kannte sie nicht. Ich dachte erst: hm... ist das seine Mutter? Wow. Sie hebt den Altersdurchschnitt um einige Jahrzehnte hier... Krass. Ich gab erst ihm die hand, weil ich mir bei dem Thema Mutter nicht so sicher war - ich dachte: ne, das glaub ich nicht. Aber: sie begrüßte mich. Sie sagte: "Hallo. Kann ich für dich beten?" Ich war völlig perplex. Ich meinte: Klar. Immer. Sie fing an zu beten und ich traute meinen Ohren kaum. Sie betete von vielem, was ich hier auf dem Blog bereits geschrieben habe. Die ganzen Lektionen, die ich mit Gott durch ging, durchbetete sie und bestätigte das damit nochmal. Es ging darum: Fest mit Gott zu gehen, eine klare, radikale Entscheidung zu treffen, es ging um das Thema Wünsche und Träume. Es ging um Gottes Weg. Ich konnte mir das alles gar nicht merkenm was sie sagte. Sie prophezeite mir einiges. Da, wo Gott hin will. ich weiß nicht, wie lange das Gebet ging und wie lange wir danach noch sprachen. Es war lang. Was auf jeden Fall für mich wichtig ist: fest stehen. Sich nicht beirren lassen. Jesus als Fels und auf diesem fest stehen. Es ist dran zu gehen. Sie sagte, es ist wie ein Mensch im Schnee. Wenn er stehen bleibt, erfriert er. Es ist dran, alle Sicherheiten aufzugeben und alle Wünsche und Träume Gott zu überlassen. Sie sprach die Sachen direkt an. Ich fragte mich immer: was heißt das konkret, was heißt das konkret... Es fing richtig an zu arbeiten. Sie wusste nicht, das ich mich dazu entschieden habe, Gott dieses Jahr zu geben. Auch nciht, das ich deshalb 1 Jahr eine Freundin weder suchen werde, oder mich sonst wie bemühen will. Gott erinnerte mich daran. Sie sprach es konkret an. Sie erwähnte nicht das Jahr, sondern sie sagte: lass los. Generell. Lass los. Es soll nichts im Weg stehen. Das war nun die Zusammenfassung von 2 Gesprächen, die ich mit ihr führte. Es war echt hammer Krass. Ok. Gott, ich habe die Message verstanden. Radikaler Entschluss. Umsetzung folgt. Ich soll sein, wie eine Blume im Feld. Sie tut nichts. Sie lässt sich einfach nur berieseln. Sie sagte noch mehr. Aber das bleibt bei mir :)

Ich bin gespannt, auf das, was Gott tut!

Samstag, August 02, 2008

Nun doch. Freakstock. Herausforderung angenommen.

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Nun ist es doch soweit. Ich sitze im Zug zwischen Augsburg und Würzburg. Gerade fährt er durch Treuchtlingen. Aber bis hier hin war's ein guter langer weg. Momentan ist dran: Gott vertrauen und anwenden. Alle Umstände sprechen eigentlich dagegen, das ich auf's Freakstock kann. Gott hat mich herausgefordert. Ich musste viel investieren. Auch meine Lust war gelinde ausgedrückt sehr beschränkt. Ich kämpfe in letzter Zeit viel mit meinen Nasennebenhöhlen und jetzt gerade im klimatisierten Zug wieder. Sprich ich bin gerade was Krankheit angeht sehr anfällig. Gestern war ich mit der Firma auf dem Wendelstein. 3h Berg hoch und klettern. Ich habe 4,5 l Wasser getrunken und 2 Tafeln riesen-Schokolade (400g/Tafel) gefuttert, damit ich keinen Muskelkater bekomme - bzw. die Muskeln genug Zucker bekommen zur Verwertung. Sau anstrengend. Eigentlich wollte ich heute ausschlafen und ausruhen. Und ganz bestimmt nicht Zelten. Aber ich habe don Ralfo angerufen.Er sagte mir, dass, wenn man den Drang hat etwas zu tun, sollte man das auch tun. Genau so ist es. Ich weiß nicht, aber irgendwas zieht mich dahin. Nach Don Ralfo's Gespräch gab's nochmal Zuschlag in Form des Film's Narnia. Aslan fragt Sousan - oder wie sie auch immer nun im Film heißt (hab da son mieses Gedächtnis...) - warum sie nicht schon eher gekommen ist, nachdem sie das genau gewusst hat, was Aslan wollte.So gab's noch ein paar Stellen, die ich vielleicht in meinem noch nicht fertigen Post über den Film erwähne. Ok. und ein Bericht über das Stock kommt auch noch. Fetten Segen Euch :-)

Montag, Juli 21, 2008

Sorgen...

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Sorgen machen...

ich glaub das kennt jeder. Sich Sorgen machen um dies und das. In der Bibel steht was in der Richtung von "Macht euch keine Sorgen - Gott sorgt, wenn man auf ihn hört" (Bergpredigt, Mt. 5). Das ist auch richtig so - ich habe es schon erfahren. In den skurilsten Situationen und ich kann Gott darüber nur loben und preisen. Trotzdem ist es immer schwierig, wenn man in Situationen kommt, die man nicht übersehen kann, oder wo man Geduld aufbringen muss und nicht weiß, wie das funktionieren soll.

Was mir bisher geholfen hat...

...war, mich daran zu erinnern, was Gott in meinem Leben schon getan hat. Die Sorgen sind dann zwar nicht weg, aber ich weiß, das Gott einen Weg hat. Und ich kann veruschen die Geduld weiter aufzubringen. Auch wenn sie mich manchmal - so wie jetzt - an den Rand der Verzweiflung bringen. Das coole an Gott ist, dass er einen dabei nicht übersieht und das kennt. Für mich hat er da oft ein paar Sprüche parat. Manchmal bin ich nicht schlauer, wie vorher - ich stehe in der gleichen Situation, es ist kein Punkt klarer geworden, wie's weiter geht. Nur eines hat Gott klar gemacht: "Ich bin da. Geh."

OK. Nun mal konkreter. Wie ich schon geschrieben habe, habe ich da so einen Auftrag bekommen. Wie der genau aussieht, weiß ich immer noch nicht. Es ging in die Richtung: "Ich sende dich aus." und es ging in die Richtung: "großer Auftrag".

Gestern gab's 3 Bibelstellen zu dem Thema. Die erste war der Hammer. Und ich dachte mir: Holla die Waldfee. Musst du mir grad jetzt ein drüberbügeln? Ich hab doch blos gefragt, wohin ich geh'n soll. Es war folgender Spruch, der als Wochenspruch in meinem kleinen Heftchen stand, das da heißt "Termine mit Gott".

"Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern". Lukas 12,48

Ich bin nicht so einer, der solche Sprüche liest und dann sagt "aha". Ich lese meistens dann auch den Kontext dazu. Ich mag es nicht, wenn Sprüche einfach so aus dem Kontext gerissen werden.

Es geht im kontext darum, das wir Christen bereit sein sollen. Nicht nur bereit sein sollen, sondern Gott will, wenn er kommt, uns bei der Arbeit sehen. Das ist wie beim Chef in der Arbeit.

Für mich war das irgendwie Glasklar: Wenn Gott mir einen Auftrag gibt, soll ich hinne machen, diesen auch auszuführen. Wer viel bekommt, muss auch viel geben.

Das nächste, was ich las, war:

Psalm 119, 25 - 32.

Irgendwie dacht ich, als ich das las: Mann, dass ist das Gebet, was ich seit Monaten bete (nicht in dem Wortlaut, aber sinngemäß, und ohne zu wissen, dass es schonmal jemanden gab, der genau das gebetet hat).

Vor allem, weil ich gemerkt habe, wie wichtig es mir gworden ist, Gottes Weg zu gehen und nicht meinen. Ich bin mit meinem Weg irgendwie immer auf die Schnauze gefallen und hab da einfach kein' Bock mehr drauf. Scheiße stinkt. Der Auszug aus dem Psalm hat mir eines verdeutlicht: das Gebet ist nicht umsonst und Gott übersieht dich auch nicht.

"Ich klagte dir mein Leid; du hast geholfen."

Ich wünsche mir viel und trage viel mit mir herum. Aber wenn ich zurück sehe, kann ich nur sagen: Gott hat geholfen. Er ist mit mir Lektionen durchgegangen und hat etwas neu in mir geschaffen, von dem ich dachte, das ich das nie mehr kriegen könnte. Ich lerne langsam wieder, richtig zu lieben. Ich rede hier bewusst nicht von verliebt sein, sondern von einer Liebe, die sich im Charakter wiederspiegelt. (Anmerkung am Rande: Liebe ist nicht gleichzusetzen mit Dummheit)

Ok, ich führe das jetzt nicht weiter aus, weil in dem Stück Psalm habe ich mir bei jedem Vers gedacht: genau das betest du seit Monaten. Nur eines noch: Vers 32 ist mir irgendwie am wichtigsten: "Den Weg, den du mir vorschreibst, gehe ich, du hast mein Herz dazu bereitgemacht."

Warum? Weil ich weiß, das sein Weg gut ist. Das setzt eine ganze Ecke Vertrauen voraus.
Auch wenn sich das tierrisch komisch anhört und so.

Es ist nicht so, dass mir der Vers leicht fällt zu sagen - oder wie ich es in meinen Worten sage: "Meinen Willen deinem Weg unterstellen". Es fällt mir grotten schwer. Oft denke ich: ich zerreiße, weil ich viel Geduld brauche - die ich selber nicht habe. Ich mache mir Sorgen.
Ich frage mich: Was ist nun mit dem Auftrag? Wohin führt ich der Auftrag? Was ist das überhaupt für ein Auftrag? Bekomme ich eine Frau,die mich unterstützt und mal ab und zu mit so nem kalten Wassereimer kommt, sollte ich mal wieder zu sehr an mich denken??

All das macht mir Sorgen, obwohl ich ganz genau weiß, das ich mir darum keine Sorgen machen muss. Was hilft mir? Mich mit aller Kraft auf Jesus schmeißen, auch wenn es vielleicht nicht so läuft, wie ich mir das wünsche oder vorstelle. Denn eines weiß ich ganz genau: Bei Jesus gibt es eines: und das ist FREEEIIHEEEEIIIIIT! (Ich liebe Braveheart ;) )

Das 3., was ich las, war: 1.Könige 18, 1 + 2. (Anm. d. Red.: Danke Jocky :) )

Auch hier wieder der Kontext:

Elia erzählt dem König, dass es die nächsten Jahre weder regnen wird, noch das Tau fällt. Selbst für die Wirtschaft heute, wäre das ein supergau. Der König ist ein bisschen sehr stinkig auf Elia und quasi nicht gut auf ihn zu sprechen. Nachdem es nun mehr als 2 Jahre nicht geregnet hat, sagt Gott zu Elia: So, nun darfst du zum König gehen und ihm sagen, das wieder Regen kommt. Na Klasse. Der wird sich bestimmt mega freuen ihn wieder zu seh'n. Seine Frau hat gerade den Rest der Propheten im Land umgebracht. Gute Aussichten.

Was mir dabei klar geworden ist: Sei gehorsam, auch wenn es Skuril aussieht. Hab keine Angst. Gott ist bei dir. Der Monatsspruch ist: "Von allein Seiten umgibst du mich und hälst deine Hand über mir."

Also in Kombination fand' ich die 3 Sachen echt beeindruckend. Und es hat mir einen Schuss vor den Bug gegeben. Ich weiß immer noch nicht, was Gott vor hat und wohin ich nun soll, was ich tun soll und wie das alles wird - aber Gott sagt: Gehe, und ich geh mit. Vertrau mir.

Ich muss echt sagen: Es ist ganz schön - und - hart.

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Edit: aus Jeremia wurde Elia und 1. Könige eingefügt.

Mittwoch, Juli 16, 2008

Frühgebet

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Heute war das 2. Mal, das ich mich mit Chris getroffen habe. Morgens, 6:30 Uhr, München Hbf, 1. Stock, Bürger King. Letzte Woche schon mal. Allerdings wär's eigentlich das 3. Mal - nur ich hab's letzte Mal vergessen...

Auf jeden Fall find ich das recht cool. Es ist aufmunternd und befreiend. Wir reden so, wie es uns geht und beten für einander. Für einen Tagesanfang ist das echt super! So kann man ganz anders in den Tag starten und zu zweit kann man gut Sachen bei Gott abladen, die einen so grad belasten. Das ist super toll :)

Montag, Juli 14, 2008

und weiter geht's...

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Momentan habe ich das Gefühl, das Prüfungsphase ist. Was habe ich bisher gelernt? Ich weiß grad nicht wo hinten und vorne ist und gestern und heute habe ich soviel um die Ohren, das ich Papa richtig vermisse. Einfach mal zur Ruhe kommen. Ich werde auf Probleme angsprochen, und reagiere fast gereizt darauf. Ich kann einfach nicht locker lassen.

Also: Schluss jetzt.

Bisher hat mir geholfen, alls in Papa's Hände zu legen und mich auf ihn zu verlassen. Siehe letzte Posts. Also will ich das jetzt nochmal machen. Nicht das die Probleme nicht da sind, sondern darauf vertrauen, das Gott einen Weg hat. Ich seh die Probleme vielleicht viel zu groß. Aber: Papa ist größer. Punkt. Das hat er schon bewiesen.

Weiter geht's.

Montag, Juli 07, 2008

Wochenende, Zeit mit Gott, fasten

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Dieses WE war so voll und so cool, dass ich gar nicht alles erzählen kann.

Vielleicht mal Stichpunkte:

- Grillen in der Isar - wir wurden als "Wasserläufer" bezeichnet

- gute, klärende Gespräche

- Auftrag von Gott persönlich bekommen

Fazit: Hammerhart.


Nachdem ich am Samstag den Tag mit einem Freund aus meiner Heimat verbracht habe, entschlossen wir uns mit Bri und Charly zur Isar zu fahren, um zu grillen.

Der Tag an sich mit meinem Freund, war an sich schon ziemlich cool. Ich hab mit ihm eine Touri-Aktion gestartet. Also typische Plätze und Straßen abgeklappert. Marienplatz, Leopoldstr., BMW-Welt. Das war lange nicht alles von München, aber viel von München an einem Vormittag zu sehen, kann eh nicht das Ziel sein. Sonst macht man's wie die Japaner: man holt die Kamera raus, knipst soviel man kann - ohne sich lange aufzuhalten - und schaut sich zuhause dann die Fotos an.

Zum grillen sind wir dann, wie schon erwähnt, an die Isar gefahren. Schnell eingekauft, alle 7 Sachen mitgenommen, und los. Allerdings war es, als wir dort waren, schon relativ voll. Aber eine kleine Insel mit etwa 20 - 30 qm war noch unbewohnt. Also: Ab durch'n Fluss mit Sack und Pack (es gibt dort ja keine Brücke, um auf diese Sand(eher Stein)bank zu kommen).

Nadja kam ein wenig später hinzu um mit mir zu reden. Also hab ich die 3 dann allein gelassen um zu reden und zu beten. Das war mal dringend nötig, um einfach mal Ruhe zu bekommen. Um Unklarheiten zu beseitigen. Das Gespräch war echt gut und ich konnte Gott alles in die Hand geben und es stellte sich dann später auch heraus, dass Gott mehr mit mir vor hat, als ich das in meinen Vorstellungen erahnen kann. Es war echt dran, zu reden - obwohl ich immer dachte: Gott soll Klarheit schaffen - aber primär nicht durch mich. Nicht weil ich mich vor einem solchen Gespräch drücke, sondern weil ich dachte: Gott kann ihr mehr zeigen, als meine subjektive Meinung. Er ist objektiv - und nicht beeinflusst. Aber ich konnte ihr zeigen, was ich über die Freundschaft denke und wie ich handle und warum ich handle, wie ich handle. Und worum es mir geht. Ich möchte das jetzt nicht weiter erläutern - die, die Fragen haben, können mich gern fragen. Nur eines: Es geht mir primär um die Beziehung zu Jesus und nicht um eine zwischenmenschliche. Es geht mir darum, Gottes Weg über meinen Willen zu stellen.

Und genau das reizt Gott nun aus und stellt das Vertrauen, das ich in ihn habe auf die Probe.

Am Sonntag ging es im Gottes dienst um Mosambik - einen Südafrikanischen Staat, der an Simbabwe grenzt und durch diesen Staat und die dortigen Unruhen durch die Wahl stark beeinflusst ist. Kurzum: Es ging um Mission.

Ich hole nun ein wenig weiter aus:

Als ich bei den Freaks eingesegnet wurde, hatte Susi, eine der derzeitigen Leiter der Freaks München, bei diesem Einsegnungsgespräch einen Eindruck, dass Gott einen großen Auftrag für mich hat. Ich habe es damals schon so verstanden, dass "groß" dort wörtlich zu nehmen ist - also vom Umfang und der Aufgabe her. Näher wurde es nicht definiert oder beschrieben.

Gestern beim GoDi hat Gott ein weiteres Detail von diesem "großen Plan" verraten, und mir eines deutlich gemacht: Dieser "große Plan" ist nicht in Deutschland auszuführen. Er sagte, dass er mich aussendet.

Das ist für mich der absolute Schlag vor den Bug - ich habe mir mein Leben eigentlich etwas anders vorgestellt. Ich habe zwar in meinem Leben durch die Bibelschulferien, die ich in meiner Kindheit oft besuchte viel über Mission gehört - auch wie wichtig das ist und so weiter. Aber ich hatte da nie Bock drauf. Den habe ich heute noch nicht.

Es kommt noch härter: Jesus sagte mir, das die Zeit knapp ist und ich innerhalb des nächsten Jahres einen Missionseinsatz machen soll. Allerdings weiß ich nicht mal wo. Auch nicht, woher die Kohle dafür kommen soll, oder gar der Urlaub. Aber Gott machte klar: Er meint es absolut ernst. Er will mich gebrauchen. Holla: Die Waldfee. Willkommen im Land der zusammenbrechenden Mobilfunknetze.

Was der Auftrag nun genau bedeutet und wohin mich mein Weg führt: Ich weiß es nicht. Was er mich kostet: Ich weiß es nicht. Aber Gott sagt: Nachfolge kostet alles. Sogar das Leben. Wer es erhalten will, wird es verlieren. Wer es verliert, erhält es. Aber er sagt auch: Er ist denen treu, die ihm folgen. Und er liebt sie und beschenkt sie und segnet sie. Er schützt sie.

Gestern Abend habe ich erst ein wenig stille Zeit gemacht. Es war dran: Psalm 139. Einigen Lesern wird sicher klar sein, welche Bedeutung dieser Psalm für mich hat.

Ich werde nun erstmal 40 Tage fasten. Ich will bei so einem krassen Auftrag eine Bestätigung. Ich suche die Nähe zu Gott, mehr, als ich sie vorher gesucht habe. Denn ich weiß: Sein Weg ist gut! Er wird mich versorgen, mit dem was ich brauche. Und er wird mich führen.

Samstag, Juli 05, 2008

Groß ist der Herr!

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Gestern war ich ziemlich ausgepowert und schlapp. Ich habe erst wenig Zeit mit Gott verbracht - wo sich manche jetzt fragen: na und?! Naja... bei mir ist das irgendwie wie verdursten. Ich hab schon morgens gemerkt, das ich ihn an diesem Tag einfach brauch um den Tag zu überstehen. Dann musste ich auch entscheidungen fällen, wo ich gar nicht dazu in der Lage war. Alles ein wenig blöd. In der MIttagspause hab ihc dann, anstatt in die Kantine zu gehen, im Wald Zeit mit Gott verbracht. Ich wusste danach zwar auch keine Lösung, was ich nun bei den Entscheidungen machen sollte... aber: Ich konnte Gott danke sagen. Gleichzeitig hat's Mut gegeben, weiter zu machen. Und abzuwarten. Es wurde von Stunde zu Stunde unerträglicher. Erst am Abend kam mir ein Bild vom Schmetterling. Das besagt, das vielleicht etwas kaputt gehen muss oder sterben muss, aber es danach um so besser weiter geht. Dann wachsen einem nämlich Flügel. Ab dem Zeitpunikt hatte ich eines Hoffnung. Ich konnte mich wieder richtig freuen. Und ich konnte wieder los lassen und Freiheit haben. Ich hab mir nichts sehnlicher gewünscht, an dem Tag.

Samstag, Juni 14, 2008

Zweifel...

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Ich merke: Gottes Weg zu gehen ist nicht einfach. Mich dem Willen und Weg Gottes zu unterstellen ist für mich momentan sau schwer - ich weiß nicht wie's ausgeht und habe es schwer zu vertrauen und Gott Danke zu sagen. Ich habe Angst, was zu verpassen oder das mir etwas fehlt, weil ich nicht so gehe, wie ich normalerweise gehen würde. Nur eines hilft mir: In der Bibel zu lesen und zu sehen, das sich vertrauen in Gott immer ausgezahlt hat - auch dann, wenn's sau schwer war. Momentan lese ich Mose 2. Mose hat Zweifel an dem, was Gott sagt - er zweifelt auch an sich selbst. Aber letztendlich vertraut er Gott. Sein Vertrauen ist begeleitet von Zeichen und Wundern. Wenn Gott wirkt, hat das Auswirkungen, die sich nicht immer mit den Regeln der Physik und Chemie decken. Aber genau das gibt die Gewissheit, das Gott da ist. Und er alles in seiner Hand hält. Er ist eben kein Mensch, sonder er ist Schöpfer und Administrator.

Deshalb setze ich mein Vetrauen in ihn und will seinen Weg weiter gehen. Mal seh'n wie Gott mich wohin führt. Auf jeden Fall ist eines sicher: man lernt viel dabei :)

Mittwoch, Juni 11, 2008

Montag... Praisetime

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Am Montag war ich mal spontan bei Jocky. Wir hatten ne ziemlich coole Gebetszeit und n super Gespräch :)

Sowas ist echt toll :) Zusammen beten können ist echt genial!

Samstag, Juni 07, 2008

Noch ein Schritt...

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Heut Morgen hab ich gelesen, das Segen loslassen beudetet :) Wenn ich jemanden segne, gebe ich ihn in Gottes Hand. Jetzt weiß ich, warum ich so Freiheit und Frieden habe über meiner Situation gerade... als es darum ging jemanden seinen Weg gehen zu lassen, bestanden meine Gebete nur aus Segen für die Person. Damit habe ich Gottes Weg über meinen Willen gestellt und das war echt das beste, was ich hätte machen können - danke Papa das du mir das so ins Herz gelegt hast :D Er segnet das und ich hab Freude und Freiheit :D Die Freundschaft hat sich dadurch um einiges verbessert, wo es vorher so richtig kompliziert war - und ich das gar nicht wollte.

Herr, du bist klasse!!! :D Du bist echt das beste, was es gibt :D hihi ich kann nur noch singen und tanzen!!!! *freu*

Mittwoch, Juni 04, 2008

Schritte vorwärts...

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Seit dem ich Gott gesagt habe, das ich 1 Jahr keine Freundin haben will und mich um die Beziehung zwischen ihm und mir kümmern will und sie mir wichtig ist, mache ich so einige Schritte, die mir selber richtig gut tun. Ich merke, wie Gott wirkt - auch wenn es oft nur kleine Sachen sind. Aber kommt es auch vor, das es echt riesige Schritte sind. Ich will nur mal n Überblick geben. Die Schritte an sich sind nicht so abgehackt, wie hier dargestellt - sondern die Übergänge fließend, aber doch irgendwie getrennt. Gott hat das irgendwie in Lektionen aufgeteilt.

Erst war es das Thema "Aufdringlichkeit", das Gott mit mir angeganen ist. Ich bin die Sachen durchgegangen, die ich falsch gemacht habe und schaute, wo meine Steine lagen. Zu dem Zeitpunkt habe ich mir einen Mentor gesucht. Ich wollte die Sachen aus dem Weg räumen, die da so rum lagen. Ich bekam nicht nur einen Mentor, sondern gleich 2. Im Team. So hatte ich mir das zwar nicht vorgestellt, war aber sehr gut.

Das nächste Thema war "Freiheit". Was ist Freiheit? Was bedeutet es? Ich habe da Erkenntnisse draus gewonnen, die ich so vorher nicht erkannt habe und festgestellt, das es keine Freiheit ohne Grenzen geben kann.

Das nächste Thema war Vertrauen in Gott. Gelassenheit. Dieses wurde auch schon beim ersten Thema leicht behandelt. Aber hier kam es nochmal dicke. Ich musste lernen los zu lassen. Geschenke zu empfangen, aber Gott auch wieder zurückgeben zu können. Mich daran zu freuen, was Gott in meinem Leben tut und wie er es tut. Kurzum: ich lerne Gott lieben und loben. Und das jeden Tag.

Ich kann so mal als kurzes Resümee nur sagen: Gott ist echt stark! Ich will hier keine Details erklären - aber er zeigt mir, das es was bringt, sich in ihn zu investieren und abzugeben. Auf Gott zu vertrauen. Er zeigt mir seine Liebe jeden Tag!

Nur vielleicht noch eines: Das "1 Jahr keine Freundin haben wollen" hängt nicht damit zusammen, das ich keine Freundin haben will, sondern ist eher eine Hommage an Gott. Ich will, das er mein Leben steuert und habe ihm dadurch die Möglichkeit gegeben, auch in den Bereich hinein zu kommen, indem ich sage: ich will mich nicht drum kümmern und werde es nicht tun. Auch ist das Jahr, wo ich keine Freundin haben werde, nicht auf ein Jahr beschränkt, sondern hat eher den Charakter, das Gott da was tun soll, zu dem Zeitpunkt, wo er es für richtig hält.

P.S. @Jocky: erinnerst du dich noch an deinen Comment, von wegen erzähle was du mit Gott erlebst? - Hier ist der dazugehörige Post :)

Mittwoch, April 09, 2008

Schritt für Schritt.

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Oh God, You are my God
And I will ever praise You


I will seek You in the morning
And I will learn to walk in Your ways
And Step by step You'll lead me
And I will follow You all of my days


Oh God, You are my God
And I will ever praise You
I will seek You in the morning
And I will learn to walk in Your ways

And Step by step You'll lead me
And I will follow You all of my days
And I will follow You all of my days

Halleujah!
Halleujah!

We honor you Lord Jesus
And forever we will sing

Hallelujah!
For you alone are worthy
And forever we will sing
Hallelujah!

Dienstag, April 08, 2008

Gebet

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Herr ich lobe und preise deinen heiligen Namen!

Du bist so riesig, dass du Mauern einreißt und die Trümmer für dein Reich benutzt.
Du bist so riesig, das du Götzen in unserem Leben einreißen lässt und aus den Trümmern dir einen Altar bauen lässt, das selbst die Trümmer der Götzen dir dienen.
Herr ich kann echt nur danken für deine wahnsinnig riesige Liebe, die alles zu Fall bringt und alles aufdeckt und daraus neues schafft! Das ich mich nirgendwo verstecken kann, weil es in deiner Gegenwart einfach keine Dunkelheit gibt. Danke das du meine Fehler benutzt und in Liebe handelst! Danke das du aus Situationen, die für mich negativ erscheinen, was positives draus gestaltest! Du bist echt Herr! Danke, für die Freiheit, die du schenkst!

Herr ich lobe und preise dich, weil ich nicht anders kann! Danke das du Frieden schaffst und liebe bereitest! Danke das du schmerz und Kummer kennst und liebend auffängst, besser, als ich es je könnte. Herr danke für deinen Segen! Danke für deine Vergebung und deine Chance!

Danke Papa!

gelogen, auf die schnauze gefallen, weiter geht's.

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Nach dem ich nun mächtig auf die Schnauze gefallen bin heißt's: Aufsteh'n und weiter!

Weiter. Nicht wie bisher. Sondern neu. Gott hat mir ne Chance gegeben. Aber es ist wie bei jeder Chance. Man muss sie annehmen und nutzen, damit es eine wirkliche Chance ist.

Es sind nun sau viele Aufräumarbeiten zu tun. Damit habe ich mit Gott schon angefangen. Jocky hat dazu die richtigen Fragen gestellt und den Mut gehabt Sachen anzusprechen, die ihm suspekt vorgekommen ist.

Aufräumen... mh... damit hatte ich schon immer meine Probleme... Ordnung...

Aber Gott ist ein Gott der Ordnung. Mal sehen, welcher Schritt nun dran ist. Sachen abgeben? Vieles in meinem Leben loslassen? Mit weniger, das man mit sich herum schleppt, kann man nur weniger Unordnung machen...

Ich würde gerne umziehen. In eine neue Wohnung. Diese Wohnung ist möbliert. Das heißt: ich kann weniger mitnehmen. ich muss da plastisch viel loslassen oder weggeben. Möglicherweise ist das dran. Hm.. mir fällt dazu nur die Stelle ein: "Geben ist seliger als nehmen."

OK :)

Samstag, April 05, 2008

Wind of Change

4 Kommentare
Ich habe mächtig in die Scheiße gelangt. Der Hochmut kommt vor dem Fall. Und je höher das hoch, um so tiefer das Tief. Nachdem nun alle Grundlagen futsch sind, habe ich mit Jocky zusammen erstmal alles rausgerissen, was ging - bzw. ich wusste/sah , was falsch ist.

Jocky hat aus einem Buch vorgelesen, das über Gideon berichtet hat. Gideon musste erst eine Grundlage schaffen, um seine Aufgabe erfüllen zu können. Er musste herausreißen, was falsch war.
Ich kann Gott nur loben ud preisen, für das was er tut. Egal, ob es in meinen Augen sau mies ist oder gut. Weil er die Eigenschaft hat, aus allem das beste zu machen. Das Leben ist momentan sau hart. Viele verstehen mich nicht und werden mich nicht verstehen. Ich habe versagt, auf der ganzen Breite. Ich habe sämtliche Chancen und Hinweise aus Angst verstreichen lassen - oder gelogen. Die Hoffnung, die ich habe ist, das wenn ich in die Bibel schaue, diese aus gescheiterten Existenzen besteht. Es ist dran, zu gehen. Ein neues Leben. Gott hat mir dazu die Chance gegeben und mich aufgefordert umzukehren. Der erste Schritt dazu ist getan. Wie es weiter geht, werden wir sehen, wenn geerntet wird.