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Montag, August 16, 2010

Die letzten Wochen….

10 Kommentare
in den letzten Wochen ist soviel passiert, ich kann es kaum beschreiben. Ein Thema, was mich mitgenommen hat, ist die Nachricht vom Tod der 21 Leute auf der Loveparade. Noch am Morgen hörte ich Eins Live. Über diesen Radio Sender wurde noch an diesem Morgen eine Freude vermittelt. Alle haben sich gefreut. Ich fuhr dann auf eine Feier mit der Firma und am Abend kam ich zurück. Im Autoradio auf Bayern3 hörte ich nur eine kleine Notiz. 15 Menschen seien gestorben. Wegen einer Massenpanik. Und hunderte verletzte. Die Zahl der toten erhöhte sich noch im laufe des Abends auf 19, dann innerhalb der nächsten 2 Tage auf 21. ich dachte mir: ist das krass. Ich weiß nicht genau, warum mich das so mitgenommen hat. Ich kenne niemanden, der dort war. Trotzdem, weil ich mich gerade an die Freude erinnerte und das tragische Ende. Die Menschen waren jünger als ich. Oder in meinem Alter. Auch irgendwie hm… suspekt.
Ich möchte den Angehörigen hier mein tiefstes Mitleid aussprechen, auch wenn es sie nicht mehr lebendig macht.

So.. das war das traurige. ich habe aber auch viel positives und fröhliches erlebt! Das soll und darf hier nicht fehlen!
a) Freakstock:
Das Freakstock war für mich sehr stressig. Aber nicht so stressig, wie im letzten Jahr. Ich konnte zwischen drin oin den Healingrooms auftanken. Das war soooo gut!! Und auch wichtig. Ich bin dort 2x gewesen. Ferry Kreiß…

Gerade wo ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in einem Zug in Richtung Lindau. Bahnhof Buchloe. Der Zug hat kurz nach der Anfahrt eine Vollbremsung hingelegt. Ich fürchte, da wurde jemand überfahren. Hm… gerade weiß ich nicht so wirklich, was ich machen soll. 1000x Feuerwehr, Notarzt und Polizei rennt auf dem Bahnsteig rum. Gerade bringen sie eine Bare. Von meinem Platz aus kann man nicht viel sehen. Den Gesichtern ist nicht zu entnehmen, wie schlimm es ist. Hm… im Zug selber ist die Stimmung komisch. Ein älteres Ehepaar rechts von mir versucht durch das Fenster die neusten News zu erfahren und fangen an mit Spekulationen….
Jetzt kommt ein Rettungswagen… Also scheint es noch nicht katastrophalst ausgegangen zu sein…
…sie haben den Mann auf die Bare gelegt. Er sieht nicht allzu schlimm aus. Er hat einen Gips am rechten Bein. sein linkes blutet ganz leicht. Gerade habe ich einen Hubschrauber gehört…. hm… die Fahrt geht jetzt dann weiter….
Gegenüber von mir sitzt ein kleines Mädel. Sie hat mir grad von dem Tod Ihrer Freundin erzählt, die vom Zug überfahren wurde. Hm… mir fällt nicht ein, wie ich sie trösten kann.
Hm.. ja.. dieser Post ist sehr hm… durcheinander… sorry. Dem Mann ging es gut, soweit man es erkennen konnte, von dem Mädel konnte ich mich verabschieden und bin dann an der nächsten Haltestelle in den nachfolgenden Zug gestiegen, der dann wieder nach Fahrplan fuhr. Mit einer Stunde Verspätung kam ich dann in der Schweiz an…
Aber weiter zum Freakstock.
…und seine Frau haben bei mir mit im Zimmer gepennt. Ich erzählte ihm zwischendrin, wie stressig das Ganze ist und wie es mir geht und so. Er meinte, er sei auch im Team von den Betern mit im Healingroom. Das traf sich gut, weil da wollte ich eh hin. Als ich einen Abend dann dort hin ging, war es schon kurz or Schluss. Ich kam allerdgins gerade erst von einer Tour und konnte nicht früher. Um 21:30 Uhr sollte offiziell Schluss sein. Ich setzte mich und betete. Plötzlich hatte ich so den Eindruck, dass Gott zu mir sagte: “Zieh deine Schuhe aus, du befindest dich auf heiligem Boden”. Hm… dieser Spruch kam mir unglaublich bekannt vor. Nur: ich wunderte mich sehr darüber. Dachte mir: Was ist das jetzt für eine Aktion?? Ich saß neben einer Frau und dachte mir: Hey, ich war den ganzen Tag in meinen Tretern. Was hält die davon, wenn ich jetzt meine Schuhe ausziehe?? Trotzdem: Ich dachte mir: wenn das jetzt so mal wieder ne Prüfung ist, dann bestehen wir die mal. Also fing ich an meine Schuhe langsam und zögerlich auszuziehen – immer den Blick auf den Rest, der da komisch blickte… Aber kein komischer Blick kam. Kurz nachdem ich meine Schuhe ausgezogen hatte, kam ein Mann heraus und meinte, dass sie nur noch für eine Person beten würden. Außer der Frau und meiner Wenigkeit war noch ein Mann dort. Er ging sofort. Ich dachte mir: “Hey Gott, erst lässt du mich die Schuhe ausziehen und vor allen hier zum Blödmann werden und dann jagt der Typ mich da weg! Das kann doch nicht sein!!!” Ich erinnerte mich an die Geschichte von Barthimäus, dem blinden Bettler. Ich dachte mir: Nein, das kann nicht sein. Ich bleibe hier. Und wenn es das letzte ist, was ich tue! Ich fing innerlich an zu schreien und zu weinen, weil ich tierrisch fertig war von allem und einfach nur Ruhe haben wollte und nicht so Spirenzchen. Kaum war ich fertig und hatte Gott alles in die Hand gelegt, trat Ferry aus der Tür. Mit einer leicht bebenden Stimme sagte ich ihm, dass er dafür sorgen soll, dass für mich bitte noch eine Extrarunde eingelegt wird! Ferry erklärte der Frau die Situation und warum es für mich so wichtig war und es wurde für beide noch eine Extrarunde eingelegt. Ich konnte mich endlich richtig fallen lassen. Das tat soooo gut! Seit dem Tag ging es mir auch mit dem Dienst, den ich tat, besser. Ich spürte Freiheit. Mir machte es nicht mehr soviel aus, viel zu verpassen. Ich wusste: bei Gott kann ich nichts verpassen! Er sorgte für mich in der Zeit, die ich hatte. In den freien Minuten. Und selbst die Gespräche wurden Klasse! Nicht verklemmt und mir machte es echt Spaß, die Leute vom und zum Flughafen zu fahren und lernte sie ein Stück weit kennen.
Auf dem Freakstock selbst traf ich auch sonst noch viele Leute, die ich länger nicht gesehen habe oder lernte neue kennen. Das war so schön! Richtig cool! Hat mich so richtig gefreut. Das war so einer der Hauptgründe, warum ich auf das Freakstock gehe. Leute treffen und Zeit mit Gott verbringen.
Leider bekam ich keinen einzigen Workshop oder kein einziges Seminar oder Predigt mit. Sehr schade, weil doch einiges sehr cool gewesen sein soll. Vielleicht sind sie ja bald auf http://www.freakstock.de zu hören.
b) Seit dem 10.8.2010 habe ich nun eine Freundin! Ein richtiges Geschenk. Ich bin mir bei der Sache so sicher, wie noch nie. Es beginnt ein neues, spannendes Abenteuer. Viel mag ich dazu hier nicht sagen. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr sie mir selbst, am besten per Email, stellen.
Mit ihr war ich nun in Italien. Ich komme davon heute erst wieder. Ich bin gerade auf dem Weg von dort in die Arbeit. Es war mal gut von dem ganzen Stress Abstand zu haben. Genau das richtige. Ein paar Bilder vom Strand und von Pisa gibt’s auch :) Nur um euch mal neidisch zu machen :)
Ich war noch nie in Italien. Höchstens einmal durchgefahren. Es war echt spannend. Ich hätte mir das vor 2 oder 3 Wochen niemals erträumen lassen. Gott ist echt gut! Er sorgt! Und das ist echt genial!
Hier die Fotos:

DSC00228 Ein Hummer, der sich vom Weg in den Busch verflüchtigt…









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Ein langer Weg führt von der Straße durch ein Naturschutzgebiet zum Strand. Der weg ist bestimmt 1 – 2 km lang. Nur Urwald. Voll schön. Am Ende kommt man zu den Dünen…










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Am Strand liegt überall Holz herum. Teilweise sind sie in einem halbrunden Kreis angeordnet. Als sei das mal eine Lagerstätte gewesen oder sowas.







DSC00237 Als wir ankamen, waren wir noch so gut wie alleine. Mit der Zeit wurde es voller… 
Das unheimliche: Keine einzige Frau (außer meiner Freundin) war dort. Es wurden immer mehr. Nachdem uns das zu unheimlich wurde, haben wir schnell das weite gesucht…





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Noch einmal das Meer genießen…








Dem Hummer Tschüss sagen…DSC00240










DSC00241


Und ab nach Pisa…

Der dürfte euch bekannt vorkommen…








DSC00252

Nein, wir waren nicht oben… aber das drum herum haben wir uns angeschaut…







DSC00250


Noch ein bisschen drum-herum…




Naja.. in der Kathedrale waren wir drin. Die Fotos sind mit meiner Handykamera aber total verwackelt… War nicht anders zu erwarten… Mal sehen, wann ich mir mal ne neue Digic-Cam anschaffe…
Soo… Das waren die News der letzten Wochen :) Es bleibt spannend…

Sonntag, August 02, 2009

Freakstock 2009

11 Kommentare
DIeses Jahr war ich das erste Mal richtig auf'm Freakstock.

Es gibt einen Fernsehbericht über das Stock, den ich echt cool finde :)

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2009/08/01/lokalzeit_owl_aktuell.xml?offset=495&autoPlay=true

OK.. aber zu mir:

Da meine Kamera defekt ist, habe ich leider keine Bilder :(
Echt schade, weil ich es insgesamt echt cool fand. Da ich aber auch als Fahrer mitgearbeitet habe, war es teilweise auch stressig. Am Sonntag war ich dann echt durch. Nach einer für mich total anstrengenden Schicht ging ich dann noch zum Abschlussgodi und wollte einfach nur eines: auftanken! Tank leer.
Insgesamt war das Stock für mich: neu, stressig, cool und emotional. Einfach hammer. Und ich bin alle!

Highlights:

Für mich war das Highlight der Koptische Bischof. Der war echt der Oberhammer! Da kann man sich echt viel von abschneiden! Der Mensch hat eine Ausstrahlung von Ehrlichkeit, das ist echt Klasse. Er hat sich bei der Begrüßung im ersten Gottesdienst herzlichst dafür bedankt, das wir gekommen sind und für die Veranstaltung. Später habe ich von dem hiesigen REWE-Marktleiter erfahren, dass der Bischof eigenhändig durch die Geschäfte gefahren ist und darum gebeten hat, dass genügend Getränke vorhanden sind usw. Er hat die ganze Stadt auf das Festival mit Traktaten und Gesprächen vorbereitet und für grünes Licht bei den Ämtern gesorgt hat. Wahnsinn!

Das 2. Highlight fand ich die Lockerheit der eingesetzten Polizeikräfte. Ich habe mir sagen lassen, dass dies am 1. Abend nicht der Fall war und diese recht Skeptisch waren. Am 2. Tag allerdings konnte man von ihnen Sprüche hören, wie: "die bringen sogar den Müll zum Mülleimer".

Und das ist echt ein Zeichen für Jesusmäßigen Segen und ich bin froh, dass ich mitarbeiten durfte und mich einbringen konnte!


Chronologisch:
Aber von vorn!

Ich bin bereits Dienstag angereist um mich besser koordinieren zu können und die Organisation besser klappt. Alles ein wenig stressfreier. Am Mittwoch, der Hauptanreisetag, stellte sich auch heraus, dass das eine Gold-richtige Entscheidung war! Die Schlangen (auch vor dem Mitarbeiter-Check-in) waren lang und es herrschte viel Chaos. Außerdem brauchte Tini, meine Chefin, mich schon am Mittwoch Morgen um ein Mitglied der Band October Light vom Flughafen abzuholen. Wäre ich erst am Mittwoch angereist, hätte ich gar nix gecheckt vor lauter Stress.

Dafür das am Mittwoch soviel los war, war am Donnerstag gar nix los. Ich hatte das auch noch nicht raus, wie das mit den Seminaren und Workshops und so weiter funktioniert. Und außerdem wolte ich bestimmte Leute treffen. Ich kannte mich noch nicht auf dem Gelände aus, denn es war echt verwinkelt. Dadurch, dass es so verwinkelt war, war es schwer bestimmte Leute zu finden. Es waren immerhin schon mind. 2000 auf dem Gelände und andauernd lief dir irgendwer über den Weg. Aber nicht der, den man sucht. Ich war an dem Tag irgendwie echt gefrustet und auch recht müde. Ich habe mich einfach ins Bett gelegt und geschlafen. Der Körper hat's gebraucht. Danach ging's mir auch wieder einigermaßen gut.

neu im Text eingefügt:
Abends war ich dann bei einem GoDi der JesusFreaks Münster. Dort bin ich irgendwie zufällig gelandet. Erst war ich an der Haupttribühne. Allerdings war ich dort unruhig, irgendwas gefiel mir nicht oder so. Ich bin weiter gewandert. Ich kam dann ins Artland wo gerade der GoDi der JesusFreaks Münster anfing. Ich traf erst Jocky und dann Paul Strait. Das war echt hammer... Jocky hatte da auch noch einen Hammer Eindruck für mich...
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Am Freitag war ich echt gespannt. Ich hatte eine Tour zu fahren und verbrachte eigentlich so den ganzen Tag. Das war ein Tag der Begegnungen... Litha bin ich endlich mal begegnet! Juchuh :) Hab mich total gefreut! Generell war es ein recht cooler Tag. Außerdem wartete ich dann auch auf noch einen Besuch, die erst an dem Abend ankam. Es war ein Mädel, dass mir durch diesen Blog zugeflogen ist - könnte man so sagen. Nun ja, ich mag's doch lieber Live und in Farbe. Und so hab ich mich echt gefreut, als ich sie dann begrüßen durfte. Anschließend hatte ich noch ein Gespräch mit meiner Gemeindeleitung über Visionen und so weiter. Irgendwie war das anstrengend und noch nicht effektiv. Aber vielleicht wird das noch und ich seh's einfach nur nicht. Ich finde es halt cool, dass man auf dem Freakstock einfach Leute trifft, mit denen man sonst wenig oder weniger redet und so man einfach auch mal die Möglichkeit bekommt, neue Leute kennen zu lernen.

Samstag... hm... ich weiß gar nicht mehr so genau.

Ich habe viel Zeit mit dem Mädel verbracht und bin durch die Gegend geschlendert. Hab dabei viele Leute getroffen. Und das ist, wie schon erwähnt, echt das allercoolste. Einfach mal "Hey Hallo" sagen und so... dann setzt man sich zusammen und quatscht ne Runde und so... Und so ist man nie allein. Coole Sache einfach.

Auf jeden Fall hab ich am Samstag auch eine Schicht gemacht. Aber erst am Abend, wenn mich nicht alles täuscht. Und diese war richtig stressig. Es hätte mich in 5facher Ausführung geben müssen und irgendwie kam alles gleichzeitig. Ich mag solche Situationen gar nicht. Aber es wurde alles gehandelt. Das coole dabei war, dass keine Böse Reaktion kam, weil gerade etwas nicht so, wie gewünscht funktionierte! Sondern da war irgendwie Verstädnis. Und ich bin da echt froh. An der Stelle möchte ich mich auch echt herzlich bei Tini bedanken! Sie hat echt n super Job gemacht, auch wenn's chaotisch war, hat sie doch vollen Einsatz gezeigt. Ich hoffe, Tini, du kannst dich ein wenig ausruhen, wenn du mit Abbau fertig bist!! Fetten Segen dir!! Danke für's Rückenfreihalten! Danke auch an das Gastro-Team, weil die mussten manchmal echt leiden.

Ansonsten... hm... genau... Freitag kam Martin Dreyer's Band zu spät, das wurde dann auf Samstag verschoben! Es war auch an diesem Abend ein hammergenialer Mond draußen! Ich wollte mir schon einen Schlafsack packen und mich auf die Liegewiese legen. Das habe ich auch gemacht, nur das mit dem Hinlegen hat irgendwie noch nicht so geklappt... Irgendwer lief mir immer über den Weg und grüßte mich und ich habe dann mit Tim auch noch n lecker Zigarillo geraucht. Das reicht dann wieder für ein halbes Jahr :) Vielleicht zum Geburtstag wieder oder so...

Zum Abschluss bin ich ins Teezelt gegangen. Das Teezelt ist echt cool. Es gibt dort Schischas und Tee und es riecht einfach super! Das Zelt ist ausgeschmückt mit Teppichen und Tüchern und es ist einfach eine super Atmosphäre! Leider konnte ich da nicht lange bleiben - nur ne Stunde oder so - weil ich am nächsten Tag früh raus musste.

Der Sonntag... wie ich eingangs schon beschrieb: Es war echt hammer stressig! Ich hatte keine Mitfahrgelegenheit mehr, und musste mir was neues organiesieren. Konnte ich aber nicht wirklich, weil keine Zeit dazu da war. Die meisten Münchner waren schon weg, als der GoDi fertig war (cih wollte unbedingt den Godi miterleben) und ich war fix und foxi mit den Nerven. Einfach durch. In der Schicht waren wir zu zweit, wobei ich die erste Zeit allein war und einen 3. Fahrer ersetzen musste. Ich musste mich fast 10teilen. So bin ich die Tour gefahren, die der 3. hätte fahren sollen und habe gleichzeitig alles andere noch gemanagt. Als der Bereitschaftsfahrer dann eintrudelte, war ich etwas entlastet, aber auch nicht wirklich, weil das Funkgerät einfach keine Ruhe mehr gab. Als ich dann endlich gehen konnte, bin ich nur noch Schnurstracks zum GoDi. Ich begegnete meinem Zieh-Papa. Also konnte Zieh-Mama nicht weit sein. Ich entdeckte sie und fiel ihr einfach nur in die Arme. Sie richtete mich erstmal im Gebet wieder auf. Das war super. Nach dem Godi betete mein Zieh-Papa noch für mich und hat sich richtig Zeit genommen. Danke! Jesus hat mir wieder Kraft gegeben und ich konnte dann mich darum kümmern, dass ich eine Mitfahrgelegenheit nach München bekam! Ich war schon echt verzweifelt. Weil nichts funktionierte. Gar nichts. Alle Türen gingen zu. Und da, wo ich mir sicher war, dass es irgendwie funzt machte es Peng und war wieder zu. Ich hab mich schon im Zug heimfahren sehn oder in der Firma anrufen, dass ich erst Mittwoch in die Arbeit kommen kann. Katastrophe! Verzweiflung machte sich breit. Keine Kohle für den Zug und keine Möglichkeit in der Firma anzurufen. Mein letztes Backup wäre gewesen, dass ich doch wie usrpünglich geplant mit dem Auto mitgefahren wäre. Allerdings ging dort der 5. Gurt nicht und Platz für mein Gepäck gab's auch keinen. Ich bin ins Büro um eine MFG auszuschreiben und habe mir schon überlegt ob ich nicht mir ein Schild umhängen sollte...

Als ich zum Büro lief und noch mal mit Tini redete (vielleicht kennt sie ja jemanden) kam mir mein Bereitschaftsfahrer entgegen. Er bekam das mit und meinte: Er würde erst nach Ansbach und dann mit dem Bayernticket nach München fahren, ob wir zusammen fahren wollen würden. Genial! Das war die Rettung und ich hatte mit ihm echt super Gespräche und das hat mich echt total gefreut. Sau lieb! Halleluja!

So... Das war's! Bis zum nächsten Freakstock! :) Es gibt bis zum nächsten Freakstock sicher auch noch den ein oder anderen Zwischenbericht :)

Montag, August 04, 2008

Freakstock. Das hat mich bewegt.

8 Kommentare
Manchmal ist es krass, welche Wege Gott mit einem geht. Wie ich schon im letzten Post erwähnt habe, hatte ich eigentlich 0 Bock irgendwie auf Stress, laute Musik, Zelten und so weiter. Und doch hat es Gott so gemacht, das ich mich letztendlich, nach längeren Verhandlungen und Auseinandersetzungen, doch auf den Weg gemacht habe. Was ich dort erlebte, hätte ich mir im Traum nicht erdenken können. Das krasseste, was ich erlebte und was alleine die Fahrt dorthin schon rechtfertigt - egal wie teuer diese auch immer ist - war, das ich miterleben konnte, wie jemand geheilt wurde. Sie konnte nichts riechen. Noch nie. Am Abend zuvor ging ich mit ihr spazieren und ich mag es, wenn es ein warmer Sommertag ist, man sich ins Gras legen kann, Sterne beobachten und den Duft von der Wiese oder dem Feld dann riecht. Es ist einfach chillig. Ich habe ihr das erzählt und sie konnte damit nichts anfangen - sie meinte: Warum legst du dich in eine Wiese, da sind doch blos Mücken und sonstige Viecher, die stechen. Ich fragte mich, warum sie damit nichts anfangen kann. Mir war nicht klar, das sie einfach nicht riechen kann. Sie hatte es zwar erwähnt, in einem Nebensatz, aber mir war nicht klar, das sie dann gar nichts riecht. Und dann auf einmal das: "Hat jemand was, was riecht?!" Ich stand daneben und dachte mir: hä?! Was geht da ab? Ich hatte gerade selber für mich beten lassen. Ich hatte das mit ihr nur am Rande mitbekommen. Auf einmal kamen die Leute an mit Aromen und sonstigem Duftzeug. Ich dachte mir: hm... krass. Aber begriffen hatte ich das immer noch nicht so ganz. Auf einmal war sie weg. Ich hatte es nicht mitbekommen, weil ja um mich auch Leute standen, die für mich noch beteten. Ich hatte inzwischen meine Schuhe ausgezogen, weil meine Haut sich schon ziemlich aufgeslöst anfühlte - wie nach 2Std. baden. Leider wurde es nicht besser bei mir. Auf einmal war sie wieder da und meinte: "Die Dixi-Klo's riechen nicht so toll". Ich wollt mich schon lachend auf den Boden schmeißen. Erst da Begriff ich: Sie hat echt NIX gerochen. Ich dacht echt: Boar. Krass. Hammer. Also nix riechen kann ja von Vorteil sein - siehe Dixi-Klo. Aber: ich dachte echt: Woar was - krass. Da ist echt jemand grad geheilt worden. Das Dixi-Klo war quasi ein Beweis. Auch war es so, das es ihr offensichtlich schwer fiel, die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Sie nahm alles her, was man so riechen konnte... Wie ein kleines Kind. ich fand das so hammer genial!! :D Boar ey!

DANKE PAPA!!!

Das hat mich total geflashed!

Ich bin gespannt, was sie von einer Sommernacht im Gras bei klarem Himmel berichtet :D

Aber auf dem Freakstock gab es noch mehr. Ich habe dort sovieles erlebt. Ich sage es mal so: ich habe nicht genügend Gefäße gehabt, um alles aufzufangen - und es war so kostbar. Mir fällt es sau schwer das ganze zu verarbeiten. Es wird erst Stück für Stück passieren.

ich hatte noch so einige Gespräche, die mir die Schuhe ausgeogen haben. Bei einem ging es um mich. Es war am Samstag. Ich weiß nicht mehr - ziemlich am Anfang, als ich an kam. Ich habe jemanden gesehen, den ich kannte und wollte ihn begrüßen. Daneben stand eine Frau. Ich kannte sie nicht. Ich dachte erst: hm... ist das seine Mutter? Wow. Sie hebt den Altersdurchschnitt um einige Jahrzehnte hier... Krass. Ich gab erst ihm die hand, weil ich mir bei dem Thema Mutter nicht so sicher war - ich dachte: ne, das glaub ich nicht. Aber: sie begrüßte mich. Sie sagte: "Hallo. Kann ich für dich beten?" Ich war völlig perplex. Ich meinte: Klar. Immer. Sie fing an zu beten und ich traute meinen Ohren kaum. Sie betete von vielem, was ich hier auf dem Blog bereits geschrieben habe. Die ganzen Lektionen, die ich mit Gott durch ging, durchbetete sie und bestätigte das damit nochmal. Es ging darum: Fest mit Gott zu gehen, eine klare, radikale Entscheidung zu treffen, es ging um das Thema Wünsche und Träume. Es ging um Gottes Weg. Ich konnte mir das alles gar nicht merkenm was sie sagte. Sie prophezeite mir einiges. Da, wo Gott hin will. ich weiß nicht, wie lange das Gebet ging und wie lange wir danach noch sprachen. Es war lang. Was auf jeden Fall für mich wichtig ist: fest stehen. Sich nicht beirren lassen. Jesus als Fels und auf diesem fest stehen. Es ist dran zu gehen. Sie sagte, es ist wie ein Mensch im Schnee. Wenn er stehen bleibt, erfriert er. Es ist dran, alle Sicherheiten aufzugeben und alle Wünsche und Träume Gott zu überlassen. Sie sprach die Sachen direkt an. Ich fragte mich immer: was heißt das konkret, was heißt das konkret... Es fing richtig an zu arbeiten. Sie wusste nicht, das ich mich dazu entschieden habe, Gott dieses Jahr zu geben. Auch nciht, das ich deshalb 1 Jahr eine Freundin weder suchen werde, oder mich sonst wie bemühen will. Gott erinnerte mich daran. Sie sprach es konkret an. Sie erwähnte nicht das Jahr, sondern sie sagte: lass los. Generell. Lass los. Es soll nichts im Weg stehen. Das war nun die Zusammenfassung von 2 Gesprächen, die ich mit ihr führte. Es war echt hammer Krass. Ok. Gott, ich habe die Message verstanden. Radikaler Entschluss. Umsetzung folgt. Ich soll sein, wie eine Blume im Feld. Sie tut nichts. Sie lässt sich einfach nur berieseln. Sie sagte noch mehr. Aber das bleibt bei mir :)

Ich bin gespannt, auf das, was Gott tut!

Samstag, August 02, 2008

Nun doch. Freakstock. Herausforderung angenommen.

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Nun ist es doch soweit. Ich sitze im Zug zwischen Augsburg und Würzburg. Gerade fährt er durch Treuchtlingen. Aber bis hier hin war's ein guter langer weg. Momentan ist dran: Gott vertrauen und anwenden. Alle Umstände sprechen eigentlich dagegen, das ich auf's Freakstock kann. Gott hat mich herausgefordert. Ich musste viel investieren. Auch meine Lust war gelinde ausgedrückt sehr beschränkt. Ich kämpfe in letzter Zeit viel mit meinen Nasennebenhöhlen und jetzt gerade im klimatisierten Zug wieder. Sprich ich bin gerade was Krankheit angeht sehr anfällig. Gestern war ich mit der Firma auf dem Wendelstein. 3h Berg hoch und klettern. Ich habe 4,5 l Wasser getrunken und 2 Tafeln riesen-Schokolade (400g/Tafel) gefuttert, damit ich keinen Muskelkater bekomme - bzw. die Muskeln genug Zucker bekommen zur Verwertung. Sau anstrengend. Eigentlich wollte ich heute ausschlafen und ausruhen. Und ganz bestimmt nicht Zelten. Aber ich habe don Ralfo angerufen.Er sagte mir, dass, wenn man den Drang hat etwas zu tun, sollte man das auch tun. Genau so ist es. Ich weiß nicht, aber irgendwas zieht mich dahin. Nach Don Ralfo's Gespräch gab's nochmal Zuschlag in Form des Film's Narnia. Aslan fragt Sousan - oder wie sie auch immer nun im Film heißt (hab da son mieses Gedächtnis...) - warum sie nicht schon eher gekommen ist, nachdem sie das genau gewusst hat, was Aslan wollte.So gab's noch ein paar Stellen, die ich vielleicht in meinem noch nicht fertigen Post über den Film erwähne. Ok. und ein Bericht über das Stock kommt auch noch. Fetten Segen Euch :-)

Mittwoch, Juli 16, 2008

Frühgebet

2 Kommentare
Heute war das 2. Mal, das ich mich mit Chris getroffen habe. Morgens, 6:30 Uhr, München Hbf, 1. Stock, Bürger King. Letzte Woche schon mal. Allerdings wär's eigentlich das 3. Mal - nur ich hab's letzte Mal vergessen...

Auf jeden Fall find ich das recht cool. Es ist aufmunternd und befreiend. Wir reden so, wie es uns geht und beten für einander. Für einen Tagesanfang ist das echt super! So kann man ganz anders in den Tag starten und zu zweit kann man gut Sachen bei Gott abladen, die einen so grad belasten. Das ist super toll :)

Sonntag, November 25, 2007

Konzert mit Noel Richards

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Heut Abend war ich auf nem Konzert mit Noel Richards. Gefallen hat es mir sau gut. Ich hab mich ein wenig abgekapselt. Ich war zum einen schon vor dem Konzert hundemüde. Zum anderen wollt' ich für mich sein. Ich war schon beim herkommen tierrisch genervt, weil ich eben hundemüde war, ich eigentlich zuhause bleiben wollte, ich aber mitkommen sollte und dann, weil ich nicht so konnte, wie ich sollte, es stress gab und mir das langsam egal wurde - Hauptsache ich hatte meine Ruhe.

Aber letztendlich war es echt gut, das ich mit war - auch wenn ich angepisst war. Ich hab mich auf die Fensterbank gehockt, gebetet und Musik gehört. Das gleiche, was ich daheim auch gemacht hätte. Nur das die Stimmung viel besser war. Ich hab mich richtig gefreut, das ich zu etwas bewegt wurde, wo ich normalerweise nicht hingegangen wäre (also unter den Umständen, das ich irgendwie alle war und zu nix richtig Elan). Ani und Bridget haben auch versucht mich eifrig aufzumuntern. Das war echt super toll. Danke euch beiden :) Die beiden haben sich echt sorgen gemacht. Naja... jetzt ist es viertel vor 1. Morgen ist um 10 GoDi im Gospel Life Center. Ich hoff ich pack's aufzustehen...

Samstag, November 24, 2007

Kreativteffen oderso ähnlich

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Punkt a) ich will meine Talente ausbauen

Punkt b) ich will diese für Gott einsetzen.


Am Donnerstag sprach ich mit Susi. Sie hat mich ermutigt, oder mal in den Woskshop "Kreativtreffen" oder so ähnlich rein zu schauen und zu sehen, ob ich mich da in irgendweiner Weise mit einbringen kann. Hintergrund ist der: Ich liebe Musik und ich will damit etwas anfangen und Gott etwas von dem, was er mir geschenkt hat, zurückgeben. *freu*

Ich bin zar der Meinung, das ich nicht so spielen oder singen kann, das es Publikumsfähig ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Frei nach dem Motto: ich habe Hände und die stelle ich zur Verfügung. Mal sehen, was daraus gemacht werden kann.