Montag, November 24, 2008
Winterwonderland
Egal :) Der Schnee ist soooo toll :D
*freu* :)
Sonntag, November 23, 2008
Ha! Die Verstopfung hat verloren :)
Gestern hab ich den ganzen Tag nur geschlafen. Ich glaube, das brauchte ich mal... bzw. brauche ich, denn ich könnt' wieder ins Bett gehen. Ich hoff, dass das nächstes WE anders ist... da kann ich das nicht gebrauchen :D Da is Action angesagt :)
Apropos Action... ich hab Freitag Abend eine nette Kneipe ausfindig gemacht :) Sie hat echt Stil. Ich glaub, da geh ich nächstes WE nochmal hin :) Und dann war ich auch in nem stylischen Restaurant. Ich glaub das muss auch nochmal aufgesucht werden :)
Ach ja.. und hat jemand Lust auf Spiele? :)
Bitte melden. Ok :) Soweit mal von der Front :)
Donnerstag, November 20, 2008
Krank... vorbei?! / HK
Ich huste zwar noch rum, verteile lustig Vieren und so... Abr ich hoffe es wird wieder... Die Tage zuhause haben doch ganz gut getan.
Gestern war hauskreis und irgendwie hab ich mir das alles ein wenig anders vorgestellt, als ich letzte Woche gemeint habe: Kommt vorbei nächste Woche + es gibt Pizza....
Da wusste ich nicht, das ich diese Woche total verpeilt sein würde...
Irgendwie habe ich mich über mich selbst geärgert, weil nichts vorbereitet war und mir das auch irgendwie alles ein wenig zu viel war... Thema + Wohnung + Pizza... Als Jocky sich meldete und meinte, ob nun bei mir ist, kam ein großer Schreck von mir (wegen der zeit - es war schon halb 5 oder so) ich erinnerte mich flucks daran, das doch Mittwoch ist. Absagen konnte ich zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr... also Augen zu (oder besser auf?) und durch. naja... die Wohnung habe ich so halbwegs gut in Schuss gebracht... es waren noch so einige Reste vom vergangenen WE da... und das Thema... naja... ich dachte die ganze Zeit... irgendwas wird mir schon einfallen... ich wusste nicht mal, worüber dieses Thema eigentlich gehen sollte... Also nahm ich schnell mein Andachten Buch und las, was darin so geschrieben war... Nur konnte ich mit dem Thema nicht so wirklich was anfangen... und ich hatte noch ne halbe Stunde Zeit... Martin war schon da... und ich überlegte immer noch: an letzte Woche anknüpfen? Aber wie? Was war da? Oder doch das Thema Buße (es war Buß- und Bettag), wie es vorgeschlagen war... hmpf... ich hasse solche Situationen und merke doch immer wieder, wie unspontan ich sein kann... Aber letzten Endes war es nicht schlimm. Martin hatte einen "instant-Psalm" herausgepickt - Psalm 13. Darüber redeten wir fast den ganzen Abend. Somit kam ich nicht richtig zum Zug, was mir ehrlich gesagt eher gelegen kam. Ich wusste eh nicht so genau, was ich aus meinem ausgewählten Thema nun genau ziehen und weitergeben sollte... Naja... vielleicht klappt es das nächste Mal dann besser :)
Sonntag, November 16, 2008
krank...
Party
Ich hab mich echt tierrisch gefreut über jeden einzelnen. Aus meiner Sicht war die Party echt super! Vielleicht stellt der eine oder andere ja Bilder online :)
Dienstag, November 11, 2008
Samstag: Purzeltagsfeier!
Am Samstag mag ich einen Spielenachmittag/Abend machen bei mir daheim. Er startet so gegen 17 Uhr. Wer kommen mag, kann gerne kommen - nur bitte möglichst vorher (nicht 5 min vorher) Bescheid geben, zwecks Planung. Wer sich spontan entscheidet, ist auch OK, soll dann aber nicht meckern, wenn's kein Bier oder Cocktail mehr gibt :)
Noch Fragen? RUFT MICH AN! :)
Bis Samstag :)
Samstag, November 08, 2008
Geburtstag...
Es war ein chaotischer Tag. Aber doch ist es zum Schluss hin dann gut gewesen :)
Ich wollte ins Kino mit einem Freund und habe deshalb Kinokarten gekauft. Da es der Bondfilm war, habe cih diese Karten schon am Samstag oder Freitag letzte Woche gekauft. Diese wurden auf meine Chipkarte gebucht. Alles schön und gut. Leider habe ich die Chipkarte irgendwie verloren - ich kann sie zumindest nicht finden. Ich bin zum Schalter hin, und habe versucht, die karten abzuholen - ohne Erfolg. Keine Chipkarte keine Kino-Karte. Na toll. Der Film fing um 17 Uhr an und um 5 vor 5 war ich mit der Dame an der Kasse am diskutieren, das ich bitte meine bezahlten Karten bekomme. Ich bin dann nochmal nach Hause gefahren um die Karte zu suchen. Leider ohne Erfolg. Also nochmal zurück ins Kino um denen zu sagen, das cih die Karte nicht mehr besitze und ich trotzdem dann entweder Karten oder das geld zurück haben möchte. Nachdem sie mir eine neue Chipkarte ausstellten, konnte ich auf einmal auch meine Kinokarten bekommen... Warum das nicht vorher ging, weiß kein Mensch... Da der Film um 17 Uhr aber schon längst angefangen hatte, mussten wir auf eine spätere Vorstellung ausweichen. Nur: Das Kino war komplett ausgebucht... außer: die 1. Reihe. Na super. Wir gingen in den Film und ich versuchte dem Film quasi fast im liegen zu folgen... was mir auch nicht immer gelang, da mich 2 Jungs und ein Mädchen, die rechts neben mir saßen, es schafften mich abzulenken... ich war so stink saue, das ich sie am liebsten gepackt und rausgeworfen hätte... Nur dann hätte ch vielleicht Probleme mit ihren Eltern bekommen... wer weiß. Naja... Der Film an sich war jetzt als Bond Film auch nicht deer Überbrüller... alle anderen bisher waren besser... Ich mag die neue Art, die sie eingeschlagen haben, einfach nicht mehr. Altbewährtes und Gutes wurde einfach herausgenommen und der Story konnte ich auch nicht immer folgen. Dazu ein schneller Schnitt, wo es schwer fiel zu verstehen, was nun Sache ist. Also: Das nächste Mal: weniger Stress und ein anderer Film ;)
Ansonsten war ich danach noch mit Matthias in einem Cafe oder eiener Bar... keine Ahnung, was das nun genau war, wo ich anstatt eines bestellten Swimming Pools einen Zwiebelkuchen bekam :) Auch nicht schlecht :D Aber er hat geschmeckt :) War recht lustig. Ich bin dann noch mit Yasi und Matthias später in eine andere Bar und haben so den Abend einfach genossen.
So :) Und jetzt gibt's ein neues Jahr, mit vielen Abendteuern und neuen Sachen. Bin gespannt :)
Montag, November 03, 2008
Bauchschmerzen
Fazit: ich sollte nicht mehr so viel telefonieren.
Es ist offensichtlich ansteckend...
Freitag, Oktober 31, 2008
Häppchen für Zwischendurch: Rätsel :)
-> Googlen verboten :) Auch sonstige Nachschlagewerke sind tabu :) Einfach nur raten :)
Sooo....
Dienstag, Oktober 28, 2008
Noch mal ein WE unterwegs
Am Freitag habe ich dann um 10 ein Auto bei Europcar abgeholt. Und dann ging's los. Erst Schwester, dann Oma besuchen und dann nach Bonn, wo ich Stella traf. Wir fuhren in einen kleinen Ort, wo wir einen Griechen konsultieren :) Lecka Essen. Ehrlich gesagt habe ich nun schon länger nicht mehr griechisch gegessen :) Wir haben uns sehr lang unterhalten - war einfach toll. Aber so kam es, dass ich dann auch später als ursprünglich geplant bei den Remscheider Freaks ankam. Aber gerade richtig zur Predigt. Exakt auf die Minute. Perfekt :D Das tat richtig gut. Endlich mal wieder ein GoDi nach 4 Wochen Pause. Während der Anbetung hatte ich endlich mal wieder Ruhe. Naja.. Ruhe... Ich unterhielt mich mit Papa, was aber irgendwie anders war, als sonst.
Martin kam auf mich zu und ich hab mich echt richtig gefreut, dass er da war und ich mit ihm reden konnte.
Anschließend ging ich noch mit einer kleinen Gruppe zum Burger King (wo's mich ja normalerweise nicht so hinzieht - ich bin doch braver MCDonalds-Gänger) und es war richtig gut :)
nach dem ich erst um 1:30 zuhause war, habe ich am nächsten Tag entsprechend lange geschlafen. Ich war auch nicht so richitg fit - aber ich wollte noch n Pullover im C&A kaufen und Mittagessen stand ja auch an. Nach dem Einkauf bin ich zu meiner anderen Schwester gefahren. Am Abend war ein Konzert in der Hagener Stadthalle (Den Namen von dem Typen kann ich mir nicht merken). Da ich aber länger bei meiner Schwester war, kam ich da auch etwas später an. Das war mir aber ehrlich gesagt nicht so wichtig. Ich dachte: "Es heißt Worship Night - also geht das was länger". Um halb 10 bekam ich ein Anruf, dass alles Dicht ist und keiner mehr rein kommt - und zwar seit 19 uhr. Ok. Alles klar. Ich sagte Olivia und Katja, dass ich jetzt losfahrte und wir in ne Bar gehn oder sowas. Etwa ne halbe Stunde später war ich dann auch in Hagen und bin mit den beiden erst in einen Irish Pub gegangen - der war aber nicht gut und die Bedienung unfreundlich. Also sind wir ohne etwas zu trinken oder essen in eine Cocktailbar. Das war die beste Idee :) Da gab's für mich auch super Bleifreie Cocktails - ich musste ja Auto fahren. Der Abend ging etwas länger und so war ich wieder erst 1:35 daheim.
Sonntag wieder ausschlafen, lecker Essen, Auto bei Europcar nach 520 km wieder abstellen und dann wieder mit der Bahn heim fahren. Als ich am Donnerstag hörte, dass die Bahn die Züge austauscht, habe ich zum Glück noch am gleichen Tag für den Sonntag reserviert. Fazit: ich hatte einen Sitzplatz, da wo ich wollte - im Gegensatz zu vielen anderen. Mein Zug wurde zum Glück weder gestrichen noch wurden Wagen entfernt. Somit hatte ich noch eine gültige Reservierung :) Nur frag mich mal, warum der Spaß 4 EUR kosten muss. Wahnsinn. Allerdings dauerte die Fahrt nun keine 5h mehr sondern eher 6. Der ICE hatte in München eine Verspätung von über 30 min. Erst Signalstörung, dann ein unplanmäßiger Halt in Ingolstadt Hbf (er sollte eigentlich durchfahren), Baustelle.... Aber sonst nix großartiges. So war ich wieder um 21 Uhr daheim. Puh :) Ein vollgepacktes WE :) So... und jetzt kann ich anfangen mich wieder auf den Normaltag einzustellen...
Montag, Oktober 20, 2008
Mittwoch, Oktober 08, 2008
Portugal - Teil II
Baba schrieb, das sie gerade in Covillia (oder so ähnlich) ist und einkaufen
Bevor es Dunkel wurde, schlug ich noch schnell mein Zelt unter Olivenbäumen auf. Als ich fertig war, wurde die von Barbara mit dem Satz "You have a house now?" kommentiert. Ich lachte und sagte:"Yes, but do you have a pillow?" Ich hatte nämlich keines, weshalb ich bisher nicht so gut schlief - mal davon abgesehen, das der Campingplatz in Lissabon neben einer Autbahn liegt.
Der Tag ging relativ schnell zu Ende. War auch ziemlich platt.
Am nächsten Tag fand Ton mein Buch, das ich im Flieger gelesen habe. Ich hatte es ein einem Beutel, den ich noch nicht weggetan hatte und auf dem Sessel lag. Ton machte große Augen und kam mit dem Buch zu mir. Er fragte mich: "Du liest dieses Buch?" - "Ja" erwiederte ich. Ton schlug Kapitel 27 auf: "Der Bandvampier". "Das bin ich." - Ich schaute erstaunt und fragte: "Was?". Ich dachte mir nur, krass. Ich mein, er sah gar nicht so aus, wie ich mir einen Musiker vorstellte. Nun ja, ich war ja auch erst bei Kapitel 5. Ton stammt aus der Generation meiner Eltern. Ich fand das echt interessant. Am Abend erzählte er mir einiges über Indien und was er sonst so in seinem Leben gemacht hatte. Ich dachte mir: hm.. wird echt ne interessante Zeit hier. Mal sehen, was noch so kommt...
Montag, Oktober 06, 2008
Portugal - Teil I
Freitag, 26.09.2008
Gerade las ich ein Buch über einen Musiker Namens David Pierce von "No Longer Music". Im ersten Kapitel beschreibt der Autor was seiner Meinung nach "Nachfolge" mit Jesus heißt. Der Sänger ist mit der Gruppe in Sibirien. Vor ihnen hat eine Death Metal Band gespielt. Nun spielen sie Lieder über die Liebe Gottes und werden vom Publikum zerfleischt. Aufgeheizte Stimmung. Der Bandleader nimmt allen Mut zusammen und fängt an über Jesus zu erzählen und ihnen ins Gewissen zu reden. Zum Schluss sind 60 Kids auf der Bühne und übergeben ihr Leben Jesus.
Ich sitze hier im Flieger nach Lissabon und mache mir Sorgen, weil mein Pass abgelaufen ist und ich meinen Reisepass logischer Weise nicht mit habe - ich bin ja innerhalb der EU. Meine Frage, die mich grad quält: Komme ich nun ins Land? Der Typ von Lufthansa hat da was negatives erzählt. Ich werde wohl um eine Diskussion nicht herum kommen... Hoffentlich kann der Typ wenigstens englisch...
Als ich am Flughafen in Lissabon ankam, holte ich meine Sachen und ging zum Ausgang. Die Beamten dort quatschten grad über irgendein Zeug und interessierten sich nicht im geringsten um die Neuankömmlinge.... und auf einmal war ich mitten auf der Straße...
ich ging zurück um nach einem Campingplatz zu fragen und war echt heil froh, dass der Typ mir den Weg zum Bus aufmalte und ich dann nach einer Höllenfahrt am Campingplatz ankam... Die Busfahrer fahren wie die Sau - aber sind sehr nett und es ist sehr lustig. Die Leute wussten anhand meines Rucksacks wo ich aussteigen musste und waren echt super lieb *gg*
Mittwoch, 01.10.08
Inzwischen bin ich schon 3 Tage auf dem "Land". Die 3 Tage Lissabon waren sehr lustig - aber einsam. Zum Schluss lernte ich auch einen Martin kennen, der auf dem Campingplatz wohl schon öfters war und sich in der Gegend ein wenig auskennt. Das war sehr lustig. Ich hab ne Menge Bilder nun von Lissabon. Ich sah die Schönheit der Stadt - aber auch viel Elend. Am Sonntag wurde ich gleich 5x hintereinander auf offener Straße zwischen 1000den von Leuten darauf angesprochen, ob ich nicht doch Drogen kaufen will. Bettler kamen in die Restaurants. Arm und Reich hocken sich sehr auf der Pelle.Neben einer Villa ein zerfallenes, altes Haus. Ein kleines Mädchen versuchte Pflaster oder ähnliches zu verkaufen.
Um einen Überblick zu bekommen, machte ich erstmal eine klassische Sighseeing-Tour. Ich muss echt sagen: So vom Stadtbild her gefällt mir Lissabon sehr gut. Die Umgebung ist toll und überall diese kleinen Gässchen.
Auf dem alten Expo-Gelände ist ein Fernbahnhof für Züge in den Norden eingerichtet.Er heisst wie er aussieht: "Oriente". Er ist sehr futuristisch. Der Bahnhof geht in eine Shopping Mall über. Ganze streckt sich über 4 Ebenen. H&M und C&A sind ebenfalls vertreten. In der Restaurantecke gab es neben typisch Amerikanischem Fast-Food auch portugisische Spezialitäten. Die Suppen und Baguettes waren echt super :) Besser als MC & Co. Die Mall ist fast 24/7 geöffnet. Ich glaub es war täglich zwischen 8 und 24 auf.
Am Montag frühstückte ich mit Martin in dieser besagten Restaurant-Ecke und fuhr dann mit dem Zug zur "Community". Ich sollte um 19:16 am Bahnhof "Castelo Novo" ankommen.Kurz vor 17 Uhr klingelte mein Handy.
...
mehr folgt später :)
Freitag, September 26, 2008
Urlaub!!
Habe nun endlich alles gepackt... und in ner Stunde geht's los...
Dann werde ich München so langsam aber sicher verlassen. 3 Wochen weit weg :)
Yasi, du passt solang auf's Heim auf :) Danke!! :D
Ja.. vielleicht komm ich mal dazu, zwischen drin mich zu melden... wir werden sehen :)
Bis bald!
Dienstag, September 16, 2008
Fight!
Der Teufel muss echt sauer sein. Ich merke es bei mir. Er hört nicht auf mich zu versuchen oder mir Fallen zu stellen. Es ist echt ein harter Kampf momentan. Ich trage Rüstung und Schwert. Ich weiß nur eines: ohne Gottes Hilfe kann ich den Kampf nicht bestehen. Es ist sau hart zur Zeit.
Es scheint eine Prüfung zu sein, wo man sich bewähren muss. Hier sind treue und Liebe gefragt.
Hammerhart.
Wer betet?
Ich sehe, dass es auch anderen geht, wie mir.
Sowohl auch Uli als auch Bridget zum Beispiel.
Gebet ist dringend nötig.
Danke.
Freitag, September 05, 2008
Herausforderung! Ehrlichkeit währt am längsten.
Ich habe festgestellt, dass Wahrheit ganz schön schwer sein kann. Besonders dann, wenn Emotionen und Gefühle in der Kinderstube Purzelbaum schlagen. Denn dann versteht man erstmal alles falsch. Besser ausgedrückt: Die Liebe der Worte wird einem nicht ganz so klar. Man fühlt sich eher angegriffen und bevormundet. Erst wenn Filter mit ins Spiel kommen, werden Sachen deutlicher. Als ich gestern Morgen eine Mail las, war ich ziemlich getroffen und traurig. Ich war den ganzen Tag nur damit beschäftigt, mich zu fragen warum ich mich nicht verstanden fühle und was nun eigentlich das Problem ist. Erst als ich mit jemandem sprach und noch vieles andere dabei heraus kam, wurde mir erst einiges klar. Diesem jemand sei auch an dieser Stelle gedankt für das Ohr zu mir und zu Gott. Es war so, wie im Lied "99 Luftballons" von Nena beschrieben. Der General schickte die gesamte Flotte um die vermeindlichen Ufos zu zerstückeln - dabei waren es 99 rote Luftballons, die den Himmel in einer anderen Farbe erscheinen ließen.
Nun hat diese Lektion erst angefangen. Gott hat mir vieles klar gemacht, mehr als ich eigentlich erfassen kann. Ich sehe viele Details und sie erschlagen mich. Aber Gott sagt - siehe Post von gestern - : "Halt durch! Das Gold muss geläutert werden. Dazu musst du still sein."
Ich bin echt gespannt. Hier bringt mich Gott echt an Grenzen. Und ich finde es klasse!
kommt und trinkt!
Dort steht:
"Her, wer Durst hat! Hier gibt es Wasser! Auch wer kein Geld hat, kann kommen! Kauft euch zu essen! Es kostet nichts! Kommt Leute, kauft Wein und Milch! Zahlen braucht ihr nicht!"
Als ich aus der U-Bahn stieg und nach oben rannte, schloss der Busfahrer, der mich in die Arbeit kutschieren sollte, gerade die Türen. "Na toll, die Rücklichter", dachte ich und setzte mich auf die leere Bank. In 10 min. würde ja der nächste kommen... Eine Frau mittleren Alters setzte sich neben mich. "Guten Morgen!". Verdutzt schaute ich sie an. "Guten Morgen", antwortete ich. "Und? Gut geschlafen?", fragte sie. "Zu kurz, aber gut." "Wie wird der Tag heute werden?", fragte sie und meinte gleich noch dazu: "sicher anstregend." "Wir werden sehen. Das kann ich noch nicht sagen, wie der Tag wird." ich fand es echt nett. Sie bot mir eine Zigarette an und fragte mich, ob ich ihr nicht n Euro geben könnte, für eine Cola. Ich dachte mir: "Ah, da weht der Wind." Aber ich war gut aufgelegt. Ich schaute in meinen Geldbeutel. Dort waren sage und schreibe 30 Cent drin. "Wie immer", dachte ich und schaute in den Teil für Scheine. Dort war ein 5 EUR Schein. Dieses würde ich ihr auf keinen Umständen geben. Sie wollte außerdem nur eine Cola. Ich sagte zu ihr:"Ich hol Ihnen eine." "Eine Zero bitte." Aha. Eine Diabetikerin, sinnierte ich. Ich holte ihr die Cola, die beim Bahnhof n Schweine Geld kostete, für n Schluck Cola. Auf dem Weg dort hin, kam mir mein Bibelvers wieder in den Sinn. "kommt, und kauft umsonst." .. ich widerholte den Satz in Gedanken und kam schließlich auf den Spruch: "Kommt, und trinkt!". Ich erinnerte mich an eine Postkarte in meinem Rucksack, die mir heute Morgen beim verschließen desjenigen aufgefallen war. Ich kaufte die Cola und dachte: Hm... ziemlich passend. "kommt und trinkt!". Ich werde ihr mal die Postkarte geben. Auf dieser Postkarte stand der Ort und die Zeit von den Jesus Freaks München. Sie sind im Cafe Kosmos und diese Postkarte war der Flyer dazu. Ich übergab ihr die Cola mit dem Spruch: "Ich hab da ne passende Postkarte gefunden." "Ich bin dort Sonntags zu finden." Sie fand auch, das die Postkarte recht gut zu der Situation passte und fragte mich nach meinem Namen. Ich verriet ihn ihr und ging zum Bus. Naja. Ich bin echt mal gespanbnt, ob die Dame mal im GoDi auftaucht. Ich fand's witzig.
Donnerstag, September 04, 2008
Kleine Häppchen für zwischendurch...
Gottes Antwort darauf: "Wenn es dir schon zu viel ist, mit Fußgängern Schritt zu halten, wie willst du dann den Wettlauf mit Pferden bestehen? Und wenn du dich nur im bewohnten Land sicher fühlst, was willst du dann im Dickicht am Jordan machen?"
Das ist nicht gerade die Antwort, die ich erwarte. Aber Gott macht klare Ansagen. Gott nachzufolgen heißt nicht, am Strand liegen und sich die Sonne auf den Arsch scheinen lassen. Es wird immer Konflikte geben. Konflikte und Stürme. Auch aus Richtungen, aus denen man es nicht erwartet. Das heißt: Ich muss vorbereitet und trainiert sein, damit mich nicht der erste Sturm umhaut. Mit anderen Worten: durchbeißen und durchhalten ist angesagt. Gemütlichkeit ist ganz was anderes. Mit Gott zu gehen heißt: "Abendteuer." Dazu braucht man Durchhaltevermögen. Dieses bekommt man aber erst, wenn man Stürme durchlebt. Daher: "Danke Vater, für die Stürme!"
Dienstag, September 02, 2008
Der Freitgspost...
Letzte Woche fing ich an, im Buch "Jeremia" zu lesen. Dieses Buch ist ein Hammer Buch. Viele nennen Jeremia den "Gerichtsprediger". Allerdings habe ich letzte Woche auch noch andere Sachen dort gelesen. Es ist richtig. Jeremia kündigt das Gericht an und erzählt viel, was das Volk, allen voran die Könige, nicht hören wollen. Er zeigt aber auch was anderes. Nämlich seine Liebe zum Volk. Jeremia predigt Gottes Liebe. Ihr fragt euch nun bestimmt: "Wie passt das zusammen?" Gericht und Liebe? So'n Quark. Jeremia erzählt die Geschichte von Gott. Er erzählt, wie Gott das Volk an der Hand geführt hat und mit ihm die Treue versprochen und gehalten hat. Aber das Volk lief Gott davon. Es ist einen Bund, einen Vertrag eingegangen und hat sich nicht darum gekümmert. Gott sieht das wie einen Ehevertrag und die Frau, das Volk, geht fremd mit anderen Göttern. Aber Sonntags kommt es zurück und will mit Gott Party machen. So als wäre nichts gewesen. Gott fordert sein Volk, was er immer noch als sein sieht, auf: Kehrt um! Das heißt nicht: "ok, ich will umkehrern" - sondern da muss was folgen. Das muss Konsequenz haben! Wollen allein reicht da nicht. Gott ringt um jeden einzelnen. Jeremia predigt hier Gnade und Liebe!! Und das hat mich angesprochen! Daher habe ich gesagt: "Ich will eine Liebesbeziehung mit Gott!" Da reicht kein 3x in der Bibel lesen, beten oder sonst was. Da muss Substanz her. Und das ist das, was mir in der Woche fehlte. Daher habe ich gesagt: "aufräumen und rausschmeißen". Ich will nicht nur. Ich liebe meinen Gott, weil er echt wunderbar riesig ist und die besten Geschenke austeilt, die jede Vorstellung sprengt! Da sind die Geschenke aus dem "Harrods" ein Witz dagegen.
Freitag, August 29, 2008
endlich Freitag...
Irgendwie war diese Woche wieder total komisch. Es gab wieder ein paar Lektionen von Gott und ansonsten ging alles drunter und drüber. Zu meiner Verwunderung ging es wieder um das Thema aufräumen und rausschmeißen. Gott hat da wohl noch ein paar Sachen gefunden, die ihm nicht gefallen. Er machte mir klar, dass ich das überwinden muss. Ich denke das ist dann wohl der nächste Schritt - auch wenn's mir irgendwie komisch vorkam.
Am Mittwoch der Hauskreis war irgendwie total komisch. Ich war total müde -aber nicht nur. An diesem Tag hatte ich Kopfschwerzen, Ohrenschmerzen und Halsweh bekommen. Nebenbei noch Husten. Mir ging's den ganzen Tag schon miserabel. Viel zu früh bin ich vom Hauskreis abgehauen. Es war erst 9. Aber irgendwie kam's mir vor, als wär's 12 durch. Ich konnt' nicht mehr.
Ich glaub morgen lege ich noch mal so einen Tag für Gott ein und lausche, was nun zu tun ist und wie dort Ordnung hinein kommt. Diese Woche muss nochmal verarbeitet werden. Mal seh'n.
Dienstag, August 26, 2008
Stammtisch - die Sprüche
Maddin beim probieren von whisky Connemara: er schmeckt nach holz. Nach Lagerfeuer um genau zu sein.
Montag, August 25, 2008
melde mich gehorsamst zurück
Lennep ist ein Städchen, hey ich sag euch, da fühl ich mich schon fast daheim. Richtig süße Häuschen und Gässchen; es könnte aus'm Märchen stammen. Ich habe quasi echt mehr oder weniger "Heimweh" bekommen. Und das hatte ich schon lange nicht mehr. Zum Glück war ich nur ein verlängertes Wochenende dort. Ich mag einfach die Kultur und die Mentalität da oben. Ich komme ja auch nicht so weit davon weg. Auch wenn das, wo ich her komme eigentlich noch ein anderes Eck ist. Aber das Städtchen ist so uhrig und toll... ohne Worte, sonst hör ich nicht mehr auf mit schwärmen... Leider waren meine Akkus vom Fotoapparat leer... *grml*
Jut. Ich hab mich auch tierrisch gefreut, dass ich die Freaks in RS besuchen konnte. Allen, denen ich es noch nicht ausgerichtet habe: Schönen Gruß von Martin. Mit letzterem habe ich mich ein wenig unterhalten können. Auch mit Storch und Bento. Hat mich echt gefreut, euch zu treffen und sich zu unterhalten. Hat mich echt gefreut euch, also Storch und Bento, kennen zu lernen. (Martin kannte ich schon vorher) :) Das war echt ein lustiger, aber auch nachdenklicher Abend. Es hat sehr gut getan. Seit dem Abend ist mein Bücherregal auch um ein Buch und meine Garderobe um eine Winter-Mütze reicher :D Das Buch zu lesen wird hart. Es fasst ganz knapp 300 Seiten. Mal sehen, wie lange ich brauche. Bisher habe ich nur geblättert. Hab's mir an mein Bett getan, damit ich das mal Abends lese. So im Schnitt werden das wohl 5 - 10 Seiten pro Abend. Also werde ich wohl mind. 1 Monat dran sitzen. Aber es ist ein besonderes Buch - ich hab's von der Autorin persönlich signiert bekommen - da bleibt mir quasi nix anderes übrig. Es ehrt mich. Also will ich's auch lesen. Es wird eines der wenigen Bücher sein, die ich in meinem Leben bisher komplett gelesen habe. Lesen gehört normalerweise nicht so in meinen Hobby-Bereich... Ich stehe auch eher auf 7.1 Kanal-Surround-Sound mit großer, gestochen scharfer Leinwand. Aber wichtiger als Bild ist mir der Ton... :) So ist datt, mit den musikalisch veranlagten... Da freuen sich die Ohren, wenn se was zum futtern kriegen.
Insgesamt hatte das WE von jeder Stimmung etwas. Ich bin an meine persönlichen Grenzen gestoßen und muss lernen damit umzugehen - ohne mich davon irritieren zu lassen. Das ist mal wieder nicht ganz einfach. Aber wohl wichtig. Auch habe ich das Gefühl, das mir Gott mein Gebet erhört hat und mir ein wenig von dem gezeigt hat, was er mit mir vor hat. Ich bin gespannt. Es wird sich zeigen. Kurzum: Das WE war anstrengend, wichtig, schön, nicht so schön, usw. :) Was aber nicht bewertend gesehen werden kann. Ich kann weder sagen, das es schlecht war noch das es gut war. Es war ein Stück von meinem Leben und wohl ein Stück Lektion. Quasi ein Exkurs. Oder so. Ich kann sagen: ich hab was mit Gott erlebt.
Donnerstag, August 21, 2008
So... auf geht's :)
Jetzt aber schnell ;)
Naja.. ich hab schon ne Liste... muss nur noch die Sachen reinschmeißen...
Ich freu mich auf's WE :)
Vielleicht schenkt Papa sogar schönes Wetter :)
Bis Montag :)
Mittwoch, August 20, 2008
Frühgebet in der Stresszeit
a) hab ich zwar den ganzen Tag dran gedacht ihn auch deswegen anzurufen aber
b) es dann irgendwie doch verplant.
Um halb 7 wollte ich mich mal wieder im BK mit ihm am HBf treffen. Halb 7...
Um halb 7 war ich grad am überlegen, wo meine Jacke sein könnte und dachte daran, das ich sie letztens beim Chris hab liegen lassen. Ich dachte ich könnte ihn doch mal anrufen...
Da war's wieder... ich könnte doch mal anrufen. Stopp. Halt... wie spät ist es? Halb 7? Wollte ich mich nicht um halb 7 am Hbf sein? uiuiuuiuiiu :) Der Tag fängt gut an... Telefon geschnappt und angerufen, das ich so 15 min später komme...
Ich kam ne halbe Stunde zu spät - war ja klar :)
naja.. Chris konnte sich beschäftigen - war alles halb so wild. In meinem Andachtsbuch stand mal wieder ein Spruch. Sprüche 21, 16.
"Ein Mensch, der vom Wege der Klugheit irrt, der wird bleiben in der Toten Gemeinde."
Das war mir irgendwie unheimlich. Ich dachte mir hm... irgendwie spricht mich das total an. Auch wenn es wenig mit meiner Situation zu tun hat. Oder vielleicht doch mehr? Ich las den Kommentar (Wilhelm Busch, 365x Er) .
Da stand sowas in der Art:
"Wer nicht h ö r e n kann, ist tot für Gott. Gott redet klar zu uns in der Bibel. Wer aber dies Wort nicht hört, der ist tot."
oder:
"Tot ist in den Augen Gottes, wer nicht s p r e c h en kann, wer mit Gott nicht redet. Der Mensch ohne Gebet ist tot.
oder:
"Tot ist in den Augen Gottes, wer nicht s e h e n kann, wer nicht erkennt, wie Gott uns seine Liebe und das Heil geschenkt hat in Jesus, dem gekreuzigten Gottessohn."
oder:
"Tot ist für Gott, wer nicht s c h m e c k e n kann. David sagt: "Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wer es nicht schmeckt, ist tot."
Hm... dachte ich mir: Ich hetze den ganzen Tag, habe Sehnsucht nach der Gemeinschaft mit Papa und irgendwie ist das so, wie in einer Beziehung, wo man da ist, aber nicht miteinander redet oder so. Letzte Woche war das irgendwie noch ganz anders. Ich höre Gott nicht zu.
Dann las ich noch einen Text. Markus 10, 17 - 27
Es ging um einen reichen Typ, der zu Jesus kommt und fragt "Was muss ich tun, um das ewige
Leben zu bekommen?". Jesus sagt: "Geh, verkaufe alles und folge mir nach."
In einem Kommentar (Termine mit Gott 2008) , den ich auch dazu las, steht mal wieder was treffendes:
"Jesus macht ihm deutlich, das ewiges Leben nur in der Beziehung zu ihm zu finden ist. Das kostet viel. Der reiche Typ ist gespalten: Er will zwar das ewige Leben haben, aber nicht dem Hern des Lebens folgen. Er will das Wasser, aber nicht die Quelle."
Für mich ergänzen sich die beiden Sachen ziemlich deutlich. Auf den ersten Blick haben mal wieder beide Sachen nichts miteinander zu tun. Das eine ist altes Testament, das andere neues Testament. Aber in beiden geht es um eines: Beziehung. Und: was ist wirklich wichtig?
Ich war Gott echt dankbar. Ich konnte Gott riesig danken, nachdem ich das gelesen habe. Es war wie so ein Wink mit dem Zaunpfahl - so nach dem Motto: "Hey, ich bin da. Räum auf, investiere Zeit und in die Beziehung zu mir." Ich war echt happy. Auch wenn sich das vielleicht komisch anhört - aber mich hat das total aufgemuntert und ich konnte Papa danke sagen für den tag, das er da ist, mit mir Zeit verbingen will, obwohl ich andauernd weglaufe. Er will Frieden und teilt Liebe aus. Sehr cool :) Joar. So in den tag starten ist super cool :) Danke Papa!
Sonntag, August 17, 2008
Wieder so'n komischer Post...
Mitten hinein spricht Gott: "Wolltest du mir diesen Tag nicht geben?"
Ich zurück:"Hey du.. ja, aber ich möchte noch die Sachen hier fertig aufräumen und ich muss das Zeug hier fertig kriegen... Ich will endlich Ruhe haben. Ich weiß nicht, ob ich's sonst bis Mittwoch schaffe alles fertig zu haben.
Gott spricht weiter: "Komm setz dich hin. Verbring Zeit mit mir."
Ich wollte schon wieder Einwand geben. Ich war gestresst.
Dann sagte ich: "Okay. " Ich setze mich auf meine Couch. In meinem Zimmer wimmelte es vor Staub und Sachen, die auf dem Boden lagen. Aber ich setzte mich. Ich fing an zu beten. Ich sagte:"Hey Papa, du siehst, was hier los ist. Ich will endlich Ruhe haben, Ich bin gestresst." Ich sah mein Andachtsbuch auf dem Couchtisch liegen, nahm es und schlug es auf. In diesem Buch (365x Er, Wilhelm Busch) steht oben ein fettgedruckter Vers. Darunter steht ein Kommentar.
Heute war dran: Sprüche, 18,10.
"Der Name des Herrn ist ein festes Schloss; der gerechte läuft dahin und wird beschirmt."
Im Kommentar ging es um Furcht. Es ging darum, zu Jesus zu gehen und bei ihm Schutz zu finden. "Vor dem Namen Jesus flieht die Hölle. Beim Namen Jesus schweigt sogar Gottes Gericht, weil Jesus für uns Sünder am Kreuz gebüßt hat."
Bei ihm finde ich Geborgenheit, Ruhe und Ordnung. Weniger in meinem Zimmer.
Wieder eine Lektion.
Samstag, August 16, 2008
Die Zimmer nehmen Gestalt an...
Naja... Aber wie sagt man so schön: das Genie beherrscht das Chaos. :)
Freitag, August 15, 2008
Sooo :) Langsam wird's gemütlich :)
Ich hab den Tag heut genutzt und viel umgeräumt. Ich hab das kleine Zimmer, was jetzt noch mir gehört, voll gestellt. Ergo ist nun in meinem Zimmer mehr Platz! YEAH! :)
Jetzt muss ich nur noch den Computer und so aus meinem Wohnschlafzimmer verbannen :) Leider ist das auch meine Musikanlage... *grml* Jetzt muss ich mir was einfallen lassen...
Es gab da doch irgendwie so komische WLAN Boxen... (die hoffentlich auch per Kabel angeschlossen werden können), die die Musik auch in andere Zimmer verteilen...
Mal sehn was Dinger noch kosten. Dann brauch ich noch für's andere Zimmer Boxen oder irgendwie ganz anders... aber ohne Musik macht ein Wohnschlafzimmer einfach keinen Spaß...
Aber ich freu mich, das hier schonmal mehr Platz ist und ein wenig Ordnung rein kommt :) Ich fühl mich nicht mehr so erschlagen :D
Und ich will endlich mal wieder n Spieleabend machen :)
Hat wer Lust????
Donnerstag, August 14, 2008
Honig-um-den-Mund-Schmiererei
In einem meiner Lieblingsbonds sagt jener welcher "ich glaube nie was in den Zeitungen steht".
Gerade las ich den "6 Punkte Plan". Dort ist von "Friedenskräften" die Rede. Mensch, ich war noch nie Diplomat. Werde es auch nie werden, bei solchen Lügen.
Also das muss man echt mal schaffen. Ich breche morgen auch mal beim Nachbarn ein und sage: "Friede" :D ich könnt mich echt wegschmeißen vor lachen. Also liebe Nachbarn und Freunde, falls euch irgendwelche Sachen abgehen sollten: nehmt's mir nicht übel. Das war reine Friedenskraft :D
btw: Hm... Juppi... nur mal so als Anreiz: Das Wort "Friedenskraft die frieden schafft" eignet sich doch wunderbar als Steilvorlage für'n Wortwitz, oder? ;) Vielleicht kommt ja was :) Mir ist noch nix gescheites eingefallen
-- edit:
alle die, die sich fragen, wovon ich rede:
hier klicken
Nix los...
Hm... joar.
Über die komische Maria Himmelfahrt reg ich mich schon gar nicht mehr auf - ich freu mich einfach, dass es n Tag frei gibt :)
Ich hoff das Wetter hält... ich hätt nämlich auch nix gegen grillen in der Isar einzuwenden... Sofern es wieder ein paar nette Steinbänke gibt :)
Mittwoch, August 13, 2008
Visionäre
Sie sind meist ihrer Zeit voraus. Gleichzeitig versuchen sie die Gegenwart entsprechend zu lenken :)
Sie werden oft als "abgedreht" oder "Spinner" bezeichnet - und später stellt man fest: Hätte man auf sie gleich gehört, wär's nicht so kompliziert geworden.
Irgendwie so geht's mir auch mit meinem Papa im Himmel :)
Ich lerne dabei eines: Auf Gott vertrauen und mich mit voller Wucht auf ihn schmeißen und mich an ihm festhalten. Gerade dann, wenn's so komisch ist, wie jetzt - wo sovieles in Umbruch ist und vieles unsicher. Jemand sagte mir mal: Halt dich an ihm fest, wie ein Fels in der Brandung. Gehe Schritte auf ihn zu und halte dich fest an seinem Wort.
Ganz schön anstrengend. Aber die einzige Chance, die ich sehe.
Dienstag, August 12, 2008
Frühgebet
Sonntag, August 10, 2008
Reiten und Autorität
Freitag, August 08, 2008
Endlich Wochenende
Mittwoch, August 06, 2008
Gottesfurcht
Gerade war ich in der U-Bahn und habe mir mal wieder Gedanken gemacht. (In dem Fall ist es mal gut, das es in der U-Bahn keinen Handy-Empfang gibt und man sich anderweitig beschäftigen muss)
Thema Gottesfurcht.
Irgendwie ist mir das Thema immer irgendwie suspekt vorgekommen. Das hängt vielleicht viel mit meinem Bild von Gott zusammen. Es ist so ein "Liebevoller Papa" Bild. Vor dem muss ich mich nicht fürchten. Oder doch? An letzterem habe ich angefangen zu zweifeln und muss sagen: ja, doch! Und es ist sau wichtig, das ich Gott fürchte.
Gott hat die Macht leben zu schenken und es zu nehmen. Ich stecke tief in seiner Schuld - und da er mir nun vergeben hat stecke ich noch tiefer in seiner Gnade. Von seiner Gnade bin ich voll abhängig. Ich habe mich abhängig von seiner Gnade gemacht, als ich ihm mein Leben gab. Nun ja, nur Gedanken habe ich mir kaum darum gemacht. Heute Morgen las ich in der Bibel, so wie ich es schon in einem Kommentar geschrieben habe:
(NGÜ): "Mk 8,34 Dann rief Jesus die Volksmenge samt seinen Jüngern zu sich und sagte: »Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen."
oder (GNB): 34 Dann rief Jesus die ganze Menschenmenge hinzu und sagte: »Wer mir folgen will, muss sich und seine Wünsche aufgeben, sein Kreuz auf sich nehmen und auf meinem Weg hinter mir hergehen.
Seine Wünsche aufgeben. Bumm. Sich selbst aufgeben. Bumm. Das heißt ich soll ihm alles überlassen und er kann mit mir machen, was er will. Dadurch, dass ich von ihm abhängig bin, kann er mich und meine Wünsche respektieren oder es sein lassen. Und nun soll ich keine Furcht vor Gott haben? Mir bleibt gar nichts anderes übrig - denn: Ich stehe so tief in seiner Gnade, das ich selbst zu nichts mehr fähig bin.
Jemand sagte mal zu mir: "ich habe vor 11 Jahren gesagt, das ich es Gott überlase, wann ich welchen Partner habe. Ich hatte da mit nem Jahr ohne Partner kalkuliert." Jemand anderes wartet schon 39 Jahre darauf, einen Partner für's Leben zu bekommen. Und nun soll cih keine Furcht vor Gott haben, weil ich gesagt habe: Du kannst alles mit mir machen, was du willst, ich gebe dir jeden Wunsch und überlass ihn dir?
Aber:
Genau da fängt vertrauen und Nachfolge an. Gott es wirklich in die Hand zu geben und zu sagen: Ich vertraue dir, geh voran. Auch wenn ich selbst dann augenscheinlich zurückstecken muss.
Augenscheinlich?
Ja augenscheinlich. Ich denke, Gott sieht unser Herz. Ich glaube auch, dass das stimmt, was in der Bibel steht. Das Gott ein liebevoller und treuer Gott ist. Ich glaube, das er uns nicht übersieht - aber weiter sieht, als wir es je tun würden. Er segnet uns. Er beschenkt uns, weil er beschenken will. Das ist sein Wesen. Er ist Liebe. Ich denke mir, dass daher Liebe quasi undefinierbar ist. Wir müssten Gott definieren. Ich will auf die Sachen achten, die er mir schenkt. Auch wenn es nicht das ist, was ich mir denke. Viele Sachen fangen klein an. Sie wachsen dann. Besonders bei Beziehungen und alles, was irgendwie mit Liebe und mit Leben zu tun hat, funktioniert nach dem Prinzip.
Aber kommen wir zum Thema zurück. Gottesfurcht.
Ich habe Gottesfurcht, weil ich von ihm abhängig bin. Weil ich ohne ihn nicht existieren würde. Er hat die Macht.
Aber weil er diese nicht schamlos ausnutzt, sondern mich liebt und sucht, will ich ihm folgen. Und dann muss ich mich auch nicht vor Gott fürchten.
Was meint ihr?
Die Geschichte mit dem Affen und den Nüssen...
Ein Affe hatte auf einer Lichtung einen Kanister entdeckt. Dieser war voll mit Nüssen. Er schaute sich diesen Kanister an. Er entdeckte eine Öffnung. Sie war sehr klein. Aber er passte mit der Hand durch. Er konnte sich ein paar Nüsse krallen. Doch als er die Hand wieder heraustun wollte, kam er nicht mehr durch die Öffnung. Die Hand steckte im Kanister fest. Die Öffnung war zu klein. Dieser Kanister war als Falle aufgestellt. Der Jäger, der diesen Affen wollte, konnte sich dieses Schauspiel genüsslich anschauen. Der Affe bleibt solange gefangen, wie er nach den Nüssen greift. Erst wenn er sie los lässt, kommt er frei.
Man kann dem Affen eigentlich nur eine Empfehlung geben - auch wenn er Hunger hat: "Lass los und such dir Nüsse aufm Baum".
Dienstag, August 05, 2008
Los lassen bedeutet :
(1. Petr. 5,7) Los lassen bedeutet, sich auf Gott zu verlassen.
Es bedeutet: aus seiner Hand zu nehmen, was kommt und es dankbar annehmen. Das kam mir grad in den Sinn, als ich mich wieder mal in Papa's Arme geschmissen habe, weil ich dachte, ich habe wieder alles falsch gemacht.
Montag, August 04, 2008
Freakstock. Das hat mich bewegt.
DANKE PAPA!!!
Das hat mich total geflashed!
Ich bin gespannt, was sie von einer Sommernacht im Gras bei klarem Himmel berichtet :D
Aber auf dem Freakstock gab es noch mehr. Ich habe dort sovieles erlebt. Ich sage es mal so: ich habe nicht genügend Gefäße gehabt, um alles aufzufangen - und es war so kostbar. Mir fällt es sau schwer das ganze zu verarbeiten. Es wird erst Stück für Stück passieren.
ich hatte noch so einige Gespräche, die mir die Schuhe ausgeogen haben. Bei einem ging es um mich. Es war am Samstag. Ich weiß nicht mehr - ziemlich am Anfang, als ich an kam. Ich habe jemanden gesehen, den ich kannte und wollte ihn begrüßen. Daneben stand eine Frau. Ich kannte sie nicht. Ich dachte erst: hm... ist das seine Mutter? Wow. Sie hebt den Altersdurchschnitt um einige Jahrzehnte hier... Krass. Ich gab erst ihm die hand, weil ich mir bei dem Thema Mutter nicht so sicher war - ich dachte: ne, das glaub ich nicht. Aber: sie begrüßte mich. Sie sagte: "Hallo. Kann ich für dich beten?" Ich war völlig perplex. Ich meinte: Klar. Immer. Sie fing an zu beten und ich traute meinen Ohren kaum. Sie betete von vielem, was ich hier auf dem Blog bereits geschrieben habe. Die ganzen Lektionen, die ich mit Gott durch ging, durchbetete sie und bestätigte das damit nochmal. Es ging darum: Fest mit Gott zu gehen, eine klare, radikale Entscheidung zu treffen, es ging um das Thema Wünsche und Träume. Es ging um Gottes Weg. Ich konnte mir das alles gar nicht merkenm was sie sagte. Sie prophezeite mir einiges. Da, wo Gott hin will. ich weiß nicht, wie lange das Gebet ging und wie lange wir danach noch sprachen. Es war lang. Was auf jeden Fall für mich wichtig ist: fest stehen. Sich nicht beirren lassen. Jesus als Fels und auf diesem fest stehen. Es ist dran zu gehen. Sie sagte, es ist wie ein Mensch im Schnee. Wenn er stehen bleibt, erfriert er. Es ist dran, alle Sicherheiten aufzugeben und alle Wünsche und Träume Gott zu überlassen. Sie sprach die Sachen direkt an. Ich fragte mich immer: was heißt das konkret, was heißt das konkret... Es fing richtig an zu arbeiten. Sie wusste nicht, das ich mich dazu entschieden habe, Gott dieses Jahr zu geben. Auch nciht, das ich deshalb 1 Jahr eine Freundin weder suchen werde, oder mich sonst wie bemühen will. Gott erinnerte mich daran. Sie sprach es konkret an. Sie erwähnte nicht das Jahr, sondern sie sagte: lass los. Generell. Lass los. Es soll nichts im Weg stehen. Das war nun die Zusammenfassung von 2 Gesprächen, die ich mit ihr führte. Es war echt hammer Krass. Ok. Gott, ich habe die Message verstanden. Radikaler Entschluss. Umsetzung folgt. Ich soll sein, wie eine Blume im Feld. Sie tut nichts. Sie lässt sich einfach nur berieseln. Sie sagte noch mehr. Aber das bleibt bei mir :)
Ich bin gespannt, auf das, was Gott tut!
Samstag, August 02, 2008
Nun doch. Freakstock. Herausforderung angenommen.
Donnerstag, Juli 31, 2008
Don Ralfos Ignited Labyrinth: Blogstöckchen - Gottes Liebe empfangen
So.. da ist mir doch glatt ein Stöckchen genau vor die Füße geschmissen worden.
Und so sieht das Stöckchen aus:
- Wie hast Du Gottes Liebe erfahren und empfangen?
- Was sind für Dich Hindernisse und Schwierigkeiten im Empfangen dieser Liebe?
- Was würdest Du anderen raten, die Gottes Liebe erfahren wollen?
Gottes Liebe erfahren/empfangen:
Da muss ich nicht lange nachdenken. Gottes Liebe habe ich dort erfahren, wo ich hingefallen bin. Immer da, wo's schwierig wurde, und ich mich an Gott gewand habe, ich eingesehen habe, welchen Müll ich fabriziere und umgekehrt bin, habe ich Gottes Gnade und Liebe gespürt. Aber genauso, wenn ich mit ihm rede und ihm erzähle, wie es mir geht und was ich blöd finde und wo ich traurig bin oder verzweifelt. Manchmal habe ich Gottes Liebe in anderen Menschen gesehen. So, wie sie mit mir umgegangen sind, war das für mich wie ein Spiegel auf Jesus. Einmal hat sich ein Chef für meine Scheiße eingesetzt. Er selbst war kein Christ und ich habe keinen Ausweg gesehen, sondern nur einen Haufen Scherben. Aber der Chef hat so reagiert, wie ich es nur von Jesus her kannte: Er hat sich für mich eingesetzt und die Schuld auf sich genommen. Das war für mich das plastischste Beispiel um eine Vorstellung von dem zu bekommen, was Jesus damals tat. Ich hätte die Schuld niemals bezahlen können.
Auch ist es so, wenn ich in der Bibel lese. Ich lese Berichte und Passagen und bekomme Mut. Mut aus mir heraus zu gehen, Schritte zu machen.
Hindernisse:
Oft stehe ich mir selbst im Weg. Ich laufe weg, mache Sachen, die ich eigentlich gar nicht will und verurteile mich anschließend selbst, anstatt aufzustehen und neu anzufangen. Oder ich verbringe immer weniger Zeit mit Papa und pflege die Beziehung nicht. Ich erzähle ihm nicht, wie's mir geht und was mich bewegt. Ich höre nicht auf ihn.
Mein Rat:
Probiert's aus! Sucht ihn. Fragt nach ihm. Stellt ihn auf die Probe. Wenn du Gottes Liebe und Gnade wirklich erleben willst, gibt's nur eines: sich auf ihn einlassen und mal richitg ernsthaft die Frage stellen: gibt's dich wirklich? Auch außerhalb von Religion und Kirchenmauern? Richtig echt?
Weitergabe...
Dieses (Borg-)Stöckchen schmeiße ich nun weiter an:
Sabina, Jocky und Juppi
*zissssssssssssch*
Dienstag, Juli 29, 2008
Jetzt ist es soweit...
Ich suche noch eine Mitfahrgelegenheit nach Gotha am Samstag.
Wer nimmt mich mit?
Montag, Juli 28, 2008
Wieder ein Wochenende vorüber...
Es war irgendwie ein auf und ab. Es gab Tage, da habe ich viel Stille Zeit gemacht. An anderen wenig. Da hat es mir total gefehlt - aber erst am Tagesende, weil ich so tierisch geschlaucht war, und erst dann gemerkt hab, wie stressig alles wurde, als ich zur Ruhe kam. Am Samstag bin ich früh aufgestanden und habe mitgeholfen den Freaks-Keller leer zu räumen. Anschließend wollte ich eigentlich heim - aber ich hatte keine Zeit mehr dazu. Ich habe mich umentschlossen und bin direkt erstmal zu MC Donalds, was frühstücken und dann zum reiten gefahren. Das war schon ziemlich stressig, weil ich mich nicht mal richtig umziehen konnte. Ich wollt' auch Duschen, aber das hat vorn und hinten nicht hingehauen. Also vom MC Doof weiter, direkt zum reiten. Es war eh schon knapp.
Das reiten war recht chillig. Aber auch irgendwie anstrengend. Musste wieder lernen, mich durchzusetzen. ich frage mich, ob/wie man jemandem (bzw. in dem Fall einem Pferd) klar machen kann, was man will und es das zu tun hat, was man sagt, ohne rum zu schreien. In meinem Fall hat das nicht so gut funktioniert. Ich habe eines festgestellt: Erst habe ich ihm durch die richtige Technik versucht ihm klar zu machen, das er traben soll. Als er dann nicht das tat, was ich wollte, habe ich es durch ein nicht allzu kräftiges "hop" versucht ihm mitzuteilen. Erst als ich dieses "hop" in einem energischen, fast zornigem Ton sagte, hat er gemacht was ich wollte. Allerdings war mir ziemlich unangenehm. Man muss doch einen anderen Weg geben, jemandem klar zu machen, dass er nun das zu tun hat, was man sagt, ohne den halben Wald zusammen zu schreien. Wenn ich so mit Kindern umgehen würde, würden sie vielleicht im ersten Augenblick respekt bekommen - aber der ginge dann irgendwann sehr schnell verloren. Genauso stell ich mir das beim Pferd vor. Wenn er mich akzeptiert, dann langt (hoffentlich) auch einfach nur die richtige Technik, ohne das ich auch nur ein Wort sagen muss. Hat jemand konstruktive Vorschläge?
Nach dem reiten habe musste ich ziemlich schnell zur Bahn. 15 Min. hatte ich Zeit zur S-bahn zu laufen. Da reichte kein Schnellschritt - da musste ich joggen. Das war in der Hitze ganz schön anstrengend und ich kam gerade in der letzten Minute an. Ich konnte mir gerade noch ein Ticket kaufen, stempeln und in die Bahn springen. Der Fahrer hatte noch so lang auf mich gewartet. Als ich gerade auf dem Bahnsteig ankam und in die Bahn springen wollte kam vom Fahrer die Ansage "zusteigen" - in dem Ton in Richtung: "Mach hinne... wir sind schon ne Minute zu spät".
Danke an den Fahrer für's warten :)
Ich war völlig alle. Ich dacht mir echt nur: kacke: du hast dir nix zu trinken gekauft. Erst am Hbf konnte ich schnell in den Edeka springen und was zu trinken kaufen. War ganz dringend notwendig...
So fertig wie ich war, habe ich angefangen mir dann Gedanken zu machen. Freakstock. Ich war so im halbschlaf. Mir kamen die Gedanken/ der Eindruck das es etwas wichtiges gibt, was auf dem Freakstock gesagt werden sollte. Ich schrieb mir die Gedanken auf - in Form einer SMS auf mein Handy. Allderings reichte mein Platz im Handy nicht aus diese SMS zu speichern. Nachdem das meiste zuhause aber noch da war, was ich so sah, habe ich es in eine Mail verpackt und an Jocky geschickt. Ich bin gespannt, was daraus wird. Jocky hat dieses weiter geschickt. Mit der Reaktion die kam, habe ich schon gerechnet. Sie war nun nicht positiv und etwas Angstbehaftet. Aber das macht nix. Ich denke mir, dass wenn Gott sowas möchte, wie ich dort gesehen habe, dann wird er es bestätigen. Daher sage ich auch nicht, was das für ein Eindruck war.
Wer es auf dem Herzen hat, kann gern dafür und generell für das Freakstock beten. Es hat Gebet sehr dringenst nötig!!
Anschließend hab ich so gut wie nichts mehr gemacht. Geduscht, und an'n PC gehauen. geschlafne oder irgendwie so. Genau weiß ich das nicht mehr.
Sonntag früh bin ich so um halb 10 rum aufgestanden und habe erstmal ne Runde gejoggt. Witzigerweise sieht man beim Joggen oft die gleichen Leute. Ich finde das echt interessant. Ich mach das nun schon ein paar Wochen - mit Unterbrechung - am Sonntag im Park joggen. Es ist cool. Ich kann da Zeit mit Gott verbingen und ihm danken und mit ihm reden und auch was für meine Kondition tun. Wobei 1x Sonntags joggen... naja.. soviel mit Kondition ist da nicht... aber das ist auch nicht so wild. Hauptsache raus und bewegen.
Allerdings war ich anschließend schon wieder so fertig/müde, dass ich nur geduscht und mich wieder mehr oder weniger wieder ins Bett gelegt habe. So hätte ich beinah den GoDi im englischen Garten verpasst. Danke Bridget, dass du angerufen hast :) Sonst hätt' ich den GoDi glatt veprennt... Ich hatte eigentlich auch gar keine Lust, weil ich einfach so sau müde und schlapp war. Allerdings hat dann noch Chris angerufen und gefragt wo das nun genau ist. ich hab dann mit ihm ausgemacht, das wir uns an der Münchner Freiheit treffen. Ich dachte: Beweg dich mal, dann wirst wieder wach. Und wenn nicht, nimm ne Decke mit und penn im Park :) Letzeres hab ich auch fast gemacht. Ich hab mich auf mein Handtuch gelegt und bin da fast eingeschlafen. Nur eines hielt mich wach: Da waren neue Leute da. Eine Stimme hinter mir sagte zu jemand anders: "Hallo. Ich bin Maria und komme aus Düsseldorf". Ich konnte zwar keine Augen richtig aufmachen, aber ich hab mich versucht mit ihr dann zu unterhalten. Ich fand das richtig, cool. Ich war ja letzte Woche auch zuhause gewesen und wollte die Freaks dort besuchen. Nun kamen die Freaks also zu uns :D Fühlte mich schon wieder fast, wie zuahause. Sie hatte mit ihrem Mann zusammen irgendwen besucht. Ich kannte sie mal wieder nicht - aber andere von den Frekas scheinen diejenigen zu kennen. Ein Grund mehr auf's Stock zu gehen - dort lernt man Leute kennen. Hoffentlich.
Die beiden waren mir direkt sympatisch. Nach dem GoDi haben sie Uno ausgepackt und wir haben ne Runde gezockt. War echt cool :D
Den GoDi an sich fand ich ganz cool. Er war mit Spontan-Lobpreis gefüllt und ein paar Leute haben erzählt, was sie so im letzten halben Jahr mit Gott erlebt haben. Eigentlich dachte ich mir, das ich auch was erzählen sollte - weil wie man an diesem Blog hier unschwer erkennen kann, mache ich mit gott doch ne ganze Menge durch. Aber ich habe es gelassen. Darauf muss ich vorbereitet sein, damit ich mich kurz fasen und das auf den Punkt bringen kann, was ich sagen möchte. So aus dem Stegreif über ein halbes Jahr zu erzählen, ist ein wenig viel.
Außerdem lesen ja auch viele meinen Blog und da steht eh schon viel drin - mehr als ich in in 10 Sätzen zusammenfassen könnte.
Die Zusammenassung wär wahrscheinlich: lest meinen Blog ^^
Aber das wäre zu einfach. Außerdem steht hier auch nicht alles - und je nachdem, was ich eigentlich sagen möchte, gibt es auch andere Sachen, die man so erlebt hat, die hier nicht so stehen.
Anschließend war ich mit Jocky noch beim China-All-You-can-fress-Express und im Botanischen Garten. Es war ein anstrengendes, aber ich denke gutes Gespräch. Ich bin gespannt, was Gott so demnächst weiter tut.
Dienstag, Juli 22, 2008
Montag, Juli 21, 2008
Sorgen...
ich glaub das kennt jeder. Sich Sorgen machen um dies und das. In der Bibel steht was in der Richtung von "Macht euch keine Sorgen - Gott sorgt, wenn man auf ihn hört" (Bergpredigt, Mt. 5). Das ist auch richtig so - ich habe es schon erfahren. In den skurilsten Situationen und ich kann Gott darüber nur loben und preisen. Trotzdem ist es immer schwierig, wenn man in Situationen kommt, die man nicht übersehen kann, oder wo man Geduld aufbringen muss und nicht weiß, wie das funktionieren soll.
Was mir bisher geholfen hat...
...war, mich daran zu erinnern, was Gott in meinem Leben schon getan hat. Die Sorgen sind dann zwar nicht weg, aber ich weiß, das Gott einen Weg hat. Und ich kann veruschen die Geduld weiter aufzubringen. Auch wenn sie mich manchmal - so wie jetzt - an den Rand der Verzweiflung bringen. Das coole an Gott ist, dass er einen dabei nicht übersieht und das kennt. Für mich hat er da oft ein paar Sprüche parat. Manchmal bin ich nicht schlauer, wie vorher - ich stehe in der gleichen Situation, es ist kein Punkt klarer geworden, wie's weiter geht. Nur eines hat Gott klar gemacht: "Ich bin da. Geh."
OK. Nun mal konkreter. Wie ich schon geschrieben habe, habe ich da so einen Auftrag bekommen. Wie der genau aussieht, weiß ich immer noch nicht. Es ging in die Richtung: "Ich sende dich aus." und es ging in die Richtung: "großer Auftrag".
Gestern gab's 3 Bibelstellen zu dem Thema. Die erste war der Hammer. Und ich dachte mir: Holla die Waldfee. Musst du mir grad jetzt ein drüberbügeln? Ich hab doch blos gefragt, wohin ich geh'n soll. Es war folgender Spruch, der als Wochenspruch in meinem kleinen Heftchen stand, das da heißt "Termine mit Gott".
"Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern". Lukas 12,48
Ich bin nicht so einer, der solche Sprüche liest und dann sagt "aha". Ich lese meistens dann auch den Kontext dazu. Ich mag es nicht, wenn Sprüche einfach so aus dem Kontext gerissen werden.
Es geht im kontext darum, das wir Christen bereit sein sollen. Nicht nur bereit sein sollen, sondern Gott will, wenn er kommt, uns bei der Arbeit sehen. Das ist wie beim Chef in der Arbeit.
Für mich war das irgendwie Glasklar: Wenn Gott mir einen Auftrag gibt, soll ich hinne machen, diesen auch auszuführen. Wer viel bekommt, muss auch viel geben.
Das nächste, was ich las, war:
Psalm 119, 25 - 32.
Irgendwie dacht ich, als ich das las: Mann, dass ist das Gebet, was ich seit Monaten bete (nicht in dem Wortlaut, aber sinngemäß, und ohne zu wissen, dass es schonmal jemanden gab, der genau das gebetet hat).
Vor allem, weil ich gemerkt habe, wie wichtig es mir gworden ist, Gottes Weg zu gehen und nicht meinen. Ich bin mit meinem Weg irgendwie immer auf die Schnauze gefallen und hab da einfach kein' Bock mehr drauf. Scheiße stinkt. Der Auszug aus dem Psalm hat mir eines verdeutlicht: das Gebet ist nicht umsonst und Gott übersieht dich auch nicht.
"Ich klagte dir mein Leid; du hast geholfen."
Ich wünsche mir viel und trage viel mit mir herum. Aber wenn ich zurück sehe, kann ich nur sagen: Gott hat geholfen. Er ist mit mir Lektionen durchgegangen und hat etwas neu in mir geschaffen, von dem ich dachte, das ich das nie mehr kriegen könnte. Ich lerne langsam wieder, richtig zu lieben. Ich rede hier bewusst nicht von verliebt sein, sondern von einer Liebe, die sich im Charakter wiederspiegelt. (Anmerkung am Rande: Liebe ist nicht gleichzusetzen mit Dummheit)
Ok, ich führe das jetzt nicht weiter aus, weil in dem Stück Psalm habe ich mir bei jedem Vers gedacht: genau das betest du seit Monaten. Nur eines noch: Vers 32 ist mir irgendwie am wichtigsten: "Den Weg, den du mir vorschreibst, gehe ich, du hast mein Herz dazu bereitgemacht."
Warum? Weil ich weiß, das sein Weg gut ist. Das setzt eine ganze Ecke Vertrauen voraus.
Auch wenn sich das tierrisch komisch anhört und so.
Es ist nicht so, dass mir der Vers leicht fällt zu sagen - oder wie ich es in meinen Worten sage: "Meinen Willen deinem Weg unterstellen". Es fällt mir grotten schwer. Oft denke ich: ich zerreiße, weil ich viel Geduld brauche - die ich selber nicht habe. Ich mache mir Sorgen.
Ich frage mich: Was ist nun mit dem Auftrag? Wohin führt ich der Auftrag? Was ist das überhaupt für ein Auftrag? Bekomme ich eine Frau,die mich unterstützt und mal ab und zu mit so nem kalten Wassereimer kommt, sollte ich mal wieder zu sehr an mich denken??
All das macht mir Sorgen, obwohl ich ganz genau weiß, das ich mir darum keine Sorgen machen muss. Was hilft mir? Mich mit aller Kraft auf Jesus schmeißen, auch wenn es vielleicht nicht so läuft, wie ich mir das wünsche oder vorstelle. Denn eines weiß ich ganz genau: Bei Jesus gibt es eines: und das ist FREEEIIHEEEEIIIIIT! (Ich liebe Braveheart ;) )
Das 3., was ich las, war: 1.Könige 18, 1 + 2. (Anm. d. Red.: Danke Jocky :) )
Auch hier wieder der Kontext:
Elia erzählt dem König, dass es die nächsten Jahre weder regnen wird, noch das Tau fällt. Selbst für die Wirtschaft heute, wäre das ein supergau. Der König ist ein bisschen sehr stinkig auf Elia und quasi nicht gut auf ihn zu sprechen. Nachdem es nun mehr als 2 Jahre nicht geregnet hat, sagt Gott zu Elia: So, nun darfst du zum König gehen und ihm sagen, das wieder Regen kommt. Na Klasse. Der wird sich bestimmt mega freuen ihn wieder zu seh'n. Seine Frau hat gerade den Rest der Propheten im Land umgebracht. Gute Aussichten.
Was mir dabei klar geworden ist: Sei gehorsam, auch wenn es Skuril aussieht. Hab keine Angst. Gott ist bei dir. Der Monatsspruch ist: "Von allein Seiten umgibst du mich und hälst deine Hand über mir."
Also in Kombination fand' ich die 3 Sachen echt beeindruckend. Und es hat mir einen Schuss vor den Bug gegeben. Ich weiß immer noch nicht, was Gott vor hat und wohin ich nun soll, was ich tun soll und wie das alles wird - aber Gott sagt: Gehe, und ich geh mit. Vertrau mir.
Ich muss echt sagen: Es ist ganz schön - und - hart.
---
Edit: aus Jeremia wurde Elia und 1. Könige eingefügt.
Geburtstagsfeier
Sonntag bin ich, nach'm Mittagessen zu meiner anderen Schwester gefahren und hab da noch ein paar Leute besucht. Das war auch ziemlich cool. Abends dann wieder in'n Flieger und ab in Richtung nach Hause... Der Flieger hatte ein wenig Verspätung und cih war erst so gegen 11 daheim. Dann schnell Koffer auspacken und ins Bett... 5:30 klingelt der Wecker wieder...
Donnerstag, Juli 17, 2008
Jesus liebt dich total!: Gehorsam
Hier mal ein Post, den ich ziemlich empfehlen kann...
Viel Spaß beim lesen!
Mittwoch, Juli 16, 2008
Frühgebet
Auf jeden Fall find ich das recht cool. Es ist aufmunternd und befreiend. Wir reden so, wie es uns geht und beten für einander. Für einen Tagesanfang ist das echt super! So kann man ganz anders in den Tag starten und zu zweit kann man gut Sachen bei Gott abladen, die einen so grad belasten. Das ist super toll :)
Montag, Juli 14, 2008
und weiter geht's...
Also: Schluss jetzt.
Bisher hat mir geholfen, alls in Papa's Hände zu legen und mich auf ihn zu verlassen. Siehe letzte Posts. Also will ich das jetzt nochmal machen. Nicht das die Probleme nicht da sind, sondern darauf vertrauen, das Gott einen Weg hat. Ich seh die Probleme vielleicht viel zu groß. Aber: Papa ist größer. Punkt. Das hat er schon bewiesen.
Weiter geht's.
Sonntag, Juli 13, 2008
die Geschichte mit der Matraze...
Aber jetzt kam mein Bruder und ich brauchte ganz dringend eine. Samstag Abend, 19 Uhr...
Ich dachte: OK, gehen wir zu Matrazen Concord und schauen, was sie im Angebot haben - vielleicht gibt's ja auch welche für 100 EUR oder so.
Chris war auch noch mit dabei - ich brauchte ja auch jemand, der mit trägt...
Als wir ankamen stellten wir fest: zu. 18:30 werden bei denen die Bürgersteige hochgeklappt...
Ich überlege und überlege. Dann kam mir nur eines in den Sinn: Kaufhof.
Kaufhof. Teuer. Aber er hat um die Uhrzeit garantiert auf. Und ich brauchte eine dringend.
Chris meinte: "ins OEZ?" - Ich wollte eigentlich zum Marienplatz...
Aber wir sind dann doch ins OEZ. Ich dachte.. hm.. der Kaufhof dort ist viel kleiner, als normal. Ob die welche haben... und tatsächlich hatten sie welche. Ich habe eine Verkäuferin gefragt. Sie strahlte und rief zum Kollegen mit so ner fröhlichen Stimme: "Matratzen"... ich und Chris schauten uns an... OK... wir sind dem Hern dann hinterher. Er hatte tatsächlich 6 Matrazen zu verkaufen. Ich schaute auf die Preise.... von 400 EUR auf 300 EUR herunter gesetzt... der rest: 400 EUR, 300 EUR, 400 EUR... etc. ich dacht: shit. Aua. Der Verkäufer zeigte uns dann eine. die war Butterweich. Ich meinte dann, nach einigem hin und her... ne.. das ist nicht ganz meine Preisklasse... Zu meiner Verwunderung meinte er: ah ich verstehe. Sie benötigen JETZT eine Matraze, möglichst günstig. Ich: Ja, genau. Er meinte: sehen Sie die Matraze ganz oben? Ich ja... Aber das ist leider immer noch nicht ganz meine Preisklasse... (400 EUR). Er meinte: Das da oben ist ein Vorführmodell. Es ist ein wenig staubig, und deshalb kann ich sie Ihnen für 100 EUR verkaufen. WAS???!! 100 EUR??! Wuff... OK... Kann ich sie mal testen? Dann hat er sie herunter gefahren. Die war nicht zu weich und nicht zu hart. Hat sogar so komische Zonen. Toll :) "Ist gekauft", sagte ich. An der Kasse: Haben Sie eine Paybackkarte? Ich: "joar". Dann bekommen Sie nochmal 10 EUR Rabatt. WAS?! :) *g* Ok... Ich hab die Matraze für 90 EUR gekauft. Einfach nur krass. Echt danke Papa!!! :) Hey das war echt super toll :D HIhi *megafreu*
Mittwoch, Juli 09, 2008
meine Definition von: Glaube.
Ich glaube an Gott, meinen Vater (von mir liebevoll Papa genannt). Dabei glaube ich, das Gott mehr ist, als ich mir vorstellen kann und beschreiben kann. Ich glaube, das Gott übernatürlich ist und wirkt. Ich glaube, das er mich geschaffen hat und einen Plan mit mir hat.
Allein dadurch, das ich Gott "Vater" nennen kann, ist klar, das ich an einen Gott glaube, dem die Menschen wichtig sind - und die Beziehung mit ihnen. Ich glaube, das Gott mehr Überblick hat, als die gesamte Menschheit, die jemals auf diesem Planeten war, zusammen. Ich glaube, das Gott Perfektionist ist. Wie auch immer er etwas schafft, er macht es perfekt. Da ich glaube, das er das perfekte in sich selbst ist, kann ich selbst, als unperfektionist in Person ihm so nicht gegenübertreten. Warum bin ich unperfekt, wenn Gott alles, was er schafft, perfekt ist? Weil er mir einen Willen gegeben hat und nicht immer das tue, was der Schöpfer will. Den perfekten Weg zu beschreiten ist für mich Menschen unmöglich. Weil die Beziehung zu Gott auf der Erde niemals so gut sein kann, dass ich ihm blind vertrauen kann. Ich lauf immer wieder davon. Ich habe oftmals Angst vor Gottes Wegen - sie sind mir zu perfekt.
Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, das Gott übernatürlich ist - und sich nicht von meinen Gedanken und Vorstellungen einschränken lässt. Daher glaube ich das auch so, wie ich es unten geschrieben habe. Ich glaube, das Gott mit mir redet - und mehr. (nicht vergessen: Glaube = mehr als Wissen).
Gottes Weg ist mir nicht klar. Ich weiß nicht, wohin und warum. Er will aber nur, das ich ihm vertraue. Er hilft mir, indem er mich liebt. Wenn ich das erkenne, hab ich ne Chance. UNd das ist das geniale :) Sein ganzes Buch ist ein einziger Liebesbrief.
Montag, Juli 07, 2008
Wochenende, Zeit mit Gott, fasten
Vielleicht mal Stichpunkte:
- Grillen in der Isar - wir wurden als "Wasserläufer" bezeichnet
- gute, klärende Gespräche
- Auftrag von Gott persönlich bekommen
Fazit: Hammerhart.
Nachdem ich am Samstag den Tag mit einem Freund aus meiner Heimat verbracht habe, entschlossen wir uns mit Bri und Charly zur Isar zu fahren, um zu grillen.
Der Tag an sich mit meinem Freund, war an sich schon ziemlich cool. Ich hab mit ihm eine Touri-Aktion gestartet. Also typische Plätze und Straßen abgeklappert. Marienplatz, Leopoldstr., BMW-Welt. Das war lange nicht alles von München, aber viel von München an einem Vormittag zu sehen, kann eh nicht das Ziel sein. Sonst macht man's wie die Japaner: man holt die Kamera raus, knipst soviel man kann - ohne sich lange aufzuhalten - und schaut sich zuhause dann die Fotos an.
Zum grillen sind wir dann, wie schon erwähnt, an die Isar gefahren. Schnell eingekauft, alle 7 Sachen mitgenommen, und los. Allerdings war es, als wir dort waren, schon relativ voll. Aber eine kleine Insel mit etwa 20 - 30 qm war noch unbewohnt. Also: Ab durch'n Fluss mit Sack und Pack (es gibt dort ja keine Brücke, um auf diese Sand(eher Stein)bank zu kommen).
Nadja kam ein wenig später hinzu um mit mir zu reden. Also hab ich die 3 dann allein gelassen um zu reden und zu beten. Das war mal dringend nötig, um einfach mal Ruhe zu bekommen. Um Unklarheiten zu beseitigen. Das Gespräch war echt gut und ich konnte Gott alles in die Hand geben und es stellte sich dann später auch heraus, dass Gott mehr mit mir vor hat, als ich das in meinen Vorstellungen erahnen kann. Es war echt dran, zu reden - obwohl ich immer dachte: Gott soll Klarheit schaffen - aber primär nicht durch mich. Nicht weil ich mich vor einem solchen Gespräch drücke, sondern weil ich dachte: Gott kann ihr mehr zeigen, als meine subjektive Meinung. Er ist objektiv - und nicht beeinflusst. Aber ich konnte ihr zeigen, was ich über die Freundschaft denke und wie ich handle und warum ich handle, wie ich handle. Und worum es mir geht. Ich möchte das jetzt nicht weiter erläutern - die, die Fragen haben, können mich gern fragen. Nur eines: Es geht mir primär um die Beziehung zu Jesus und nicht um eine zwischenmenschliche. Es geht mir darum, Gottes Weg über meinen Willen zu stellen.
Und genau das reizt Gott nun aus und stellt das Vertrauen, das ich in ihn habe auf die Probe.
Am Sonntag ging es im Gottes dienst um Mosambik - einen Südafrikanischen Staat, der an Simbabwe grenzt und durch diesen Staat und die dortigen Unruhen durch die Wahl stark beeinflusst ist. Kurzum: Es ging um Mission.
Ich hole nun ein wenig weiter aus:
Als ich bei den Freaks eingesegnet wurde, hatte Susi, eine der derzeitigen Leiter der Freaks München, bei diesem Einsegnungsgespräch einen Eindruck, dass Gott einen großen Auftrag für mich hat. Ich habe es damals schon so verstanden, dass "groß" dort wörtlich zu nehmen ist - also vom Umfang und der Aufgabe her. Näher wurde es nicht definiert oder beschrieben.
Gestern beim GoDi hat Gott ein weiteres Detail von diesem "großen Plan" verraten, und mir eines deutlich gemacht: Dieser "große Plan" ist nicht in Deutschland auszuführen. Er sagte, dass er mich aussendet.
Das ist für mich der absolute Schlag vor den Bug - ich habe mir mein Leben eigentlich etwas anders vorgestellt. Ich habe zwar in meinem Leben durch die Bibelschulferien, die ich in meiner Kindheit oft besuchte viel über Mission gehört - auch wie wichtig das ist und so weiter. Aber ich hatte da nie Bock drauf. Den habe ich heute noch nicht.
Es kommt noch härter: Jesus sagte mir, das die Zeit knapp ist und ich innerhalb des nächsten Jahres einen Missionseinsatz machen soll. Allerdings weiß ich nicht mal wo. Auch nicht, woher die Kohle dafür kommen soll, oder gar der Urlaub. Aber Gott machte klar: Er meint es absolut ernst. Er will mich gebrauchen. Holla: Die Waldfee. Willkommen im Land der zusammenbrechenden Mobilfunknetze.
Was der Auftrag nun genau bedeutet und wohin mich mein Weg führt: Ich weiß es nicht. Was er mich kostet: Ich weiß es nicht. Aber Gott sagt: Nachfolge kostet alles. Sogar das Leben. Wer es erhalten will, wird es verlieren. Wer es verliert, erhält es. Aber er sagt auch: Er ist denen treu, die ihm folgen. Und er liebt sie und beschenkt sie und segnet sie. Er schützt sie.
Gestern Abend habe ich erst ein wenig stille Zeit gemacht. Es war dran: Psalm 139. Einigen Lesern wird sicher klar sein, welche Bedeutung dieser Psalm für mich hat.
Ich werde nun erstmal 40 Tage fasten. Ich will bei so einem krassen Auftrag eine Bestätigung. Ich suche die Nähe zu Gott, mehr, als ich sie vorher gesucht habe. Denn ich weiß: Sein Weg ist gut! Er wird mich versorgen, mit dem was ich brauche. Und er wird mich führen.

